Die Börse ist verrückt
26.07.02 15:20
Investor-Village
Am Mittwoch, dem 24.07.2002, rauschte der ehrwürdige Dow Jones-Aktienindex, der älteste Aktienindex der Welt, um mehr als 500 Punkte oder 6 Prozent nach oben, berichtet der Analyst Prof. Dr. Max Otte in dem aktuellen Tagesreport von "Investor-Village".
Der DAX sei - wie so oft - auf den Fuß gefolgt. Das letzte Mal, als es eine vergleichbare Kursbewegung gegeben habe, sei ungefähr 15 Jahre her. Damals sei es 500 Punkte - oder fast 20 Prozent - nach unten gegangen. Der Dow Jones habe bei 2.200 Punkten gestanden.
Mit der Weisheit des zeitlichen Abstandes wisse man, was gekommen sei: 13 der folgenden 15 Jahre seien eine wahre Börsen-Bonanza gewesen, nachdem auch die Jahre von 1893 bis 1987 schon sehr gute Jahre gewesen seien. Diesmal habe der Dow Jones bei 7.700 Punkten gestanden und habe bei 8.200 geschlossen - das sei schon ein Unterschied. Wäre man nach dem Crash eingestiegen, hätte man das Vermögen verfünffacht. Hätte man den Crash ausgesessen, wäre es jetzt immer noch das 3,5fache des Betrages unmittelbar vor dem Crash.
Die Wende scheine sich zu stabilisieren. Auch am Donnerstag gehe es nach einem zwischenzeitlichen Einbruch weiter bergauf und der Dow schließe auf Höchststand. Die Wende "scheint" sich zu stabilisieren, so der Analyst von "Investor-Village".
Und wieder einmal zeige sich, das alles, was die Chartanalysten von sich geben würden, ausgemachter Quatsch mit Soße sei. Habe man nicht beim Dow Jones bei 8.000 die letzte Wiederstandslinie ausgemacht? Und beim DAX bei 4.000? Hätten nicht die Chartanalysten prophezeit, dass die letzten Dämme brechen würden, wenn diese Linien gefallen seien?
Nichts von alledem! Das Gegenteil sei passiert! Wahrscheinlich seien Chartsignale nur noch dazu gut, unwissende Privatanleger hereinzulegen und durch die Computerprogramme der großen Banken auszutricksen.
Die Welt habe sich in den letzten beiden Tagen nicht verändert. Die Risiken der Weltwirtschaft seien immer noch gravierend. Die Analysten seien immer noch im traditionell schwachen Sommer. Die Gewinne der Unternehmen würden noch nicht steigen. Und viele Aktien seien immer noch nicht ganz billig.
Man solle sich vor dem Gefühl hüten, auf einen fahrenden Zug aufspringen zu müssen, nachdem man vielleicht vor drei Tagen noch der Verzweiflung nahe gewesen sei. Anleger sollten ihr Pulver trocken halten, wenn sie noch welches hätten.
Der DAX sei - wie so oft - auf den Fuß gefolgt. Das letzte Mal, als es eine vergleichbare Kursbewegung gegeben habe, sei ungefähr 15 Jahre her. Damals sei es 500 Punkte - oder fast 20 Prozent - nach unten gegangen. Der Dow Jones habe bei 2.200 Punkten gestanden.
Mit der Weisheit des zeitlichen Abstandes wisse man, was gekommen sei: 13 der folgenden 15 Jahre seien eine wahre Börsen-Bonanza gewesen, nachdem auch die Jahre von 1893 bis 1987 schon sehr gute Jahre gewesen seien. Diesmal habe der Dow Jones bei 7.700 Punkten gestanden und habe bei 8.200 geschlossen - das sei schon ein Unterschied. Wäre man nach dem Crash eingestiegen, hätte man das Vermögen verfünffacht. Hätte man den Crash ausgesessen, wäre es jetzt immer noch das 3,5fache des Betrages unmittelbar vor dem Crash.
Und wieder einmal zeige sich, das alles, was die Chartanalysten von sich geben würden, ausgemachter Quatsch mit Soße sei. Habe man nicht beim Dow Jones bei 8.000 die letzte Wiederstandslinie ausgemacht? Und beim DAX bei 4.000? Hätten nicht die Chartanalysten prophezeit, dass die letzten Dämme brechen würden, wenn diese Linien gefallen seien?
Nichts von alledem! Das Gegenteil sei passiert! Wahrscheinlich seien Chartsignale nur noch dazu gut, unwissende Privatanleger hereinzulegen und durch die Computerprogramme der großen Banken auszutricksen.
Die Welt habe sich in den letzten beiden Tagen nicht verändert. Die Risiken der Weltwirtschaft seien immer noch gravierend. Die Analysten seien immer noch im traditionell schwachen Sommer. Die Gewinne der Unternehmen würden noch nicht steigen. Und viele Aktien seien immer noch nicht ganz billig.
Man solle sich vor dem Gefühl hüten, auf einen fahrenden Zug aufspringen zu müssen, nachdem man vielleicht vor drei Tagen noch der Verzweiflung nahe gewesen sei. Anleger sollten ihr Pulver trocken halten, wenn sie noch welches hätten.
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