Bombardier Halteposition
28.03.02 17:11
Investor-Village
Die Wertpapierexperten von "Investor-Village" stufen die Aktien von Bombardier (WKN 866671) nach wie vor als Halteposition ein.
Bombardier habe 2001 den Umsatz stark erhöht, habe jedoch auf Grund von Sonderfaktoren niedrigere Gewinne verbucht. Am 19.03.2002 hätten die Kanadier die Geschäftszahlen für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2001 (Geschäftsjahresende: 31.01.2001) veröffentlicht. Bombardier habe den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 36% auf 21,6 Milliarden CAD gesteigert. Ein respektabler Anstieg angesichts der globalen konjunkturellen Verlangsamung und der Terroranschläge mit ihren Auswirkungen speziell auf die Luftfahrtindustrie.
Dagegen seien Nettogewinn und Netto-Cashflow eingebrochen. Ursache hierfür seien Sonderausgaben in Höhe von knapp 1,1 Milliarden CAD gewesen. So habe allein der Rückzug aus dem Kleinkreditgeschäft mit 662,5 Mio. CAD zu Buche geschlagen. Hinzu gekommen seien Abschreibungen in der Flugzeugsparte von 264 Mio. CAD, Zusatzkosten für Lohnanpassungen von 69,5 Mio. CAD sowie Restrukturierungskosten im Volumen von 74,2 Mio. CAD für die Integration von Adtranz.
Positiv habe sich die Auftragslage entwickelt. Der Auftragsbestand habe zum Ende des Geschäftsjahres mit 44,1 Mrd. CAD um 39% über dem Vorjahresstand von 31,7 Mrd. CAD gelegen. Davon entfielen 23,7 Mrd. CAD auf die Flugzeugsparte (Vorjahr: 23,0 Mrd. CAD) und 20,4 Mrd. CAD auf den Transportbereich (Vorjahr: 8,7 Mrd. CAD). Für 2002 erwarte Bombardier einen Anstieg des Gewinns vor Steuern und Sonderausgaben von etwa 10%. Die Experten gingen davon aus, dass Bombardier im laufenden Geschäftsjahr 950 Mio. CAD Nettogewinn erreiche, etwas weniger als im Geschäftsjahr 2000 (975 Mio. CAD).
Im Diskontmodell nehmen die Wertpapierexperten von "Investor-Village" an, dass der Netto-Cashflow von Bombardier in den kommenden zehn Jahren im Schnitt um 10% pro Jahr wachsen wird. Dieses Modell gehe in der Berechnung mit einer Gewichtung von 50% ein. Beim GpA-KGV-Modell erwarte man ein jährliches Gewinnwachstum von 10% sowie eine Stabilisierung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses bei 18. Im Durchschnitt der letzten Jahre habe Bombardiers KGV 25,9 betragen. Dieses Modell gehe in der Berechnung mit einer Gewichtung von 25% ein.
Bei den Annahmen für das EK-Rendite/KGV-Modell unterstelle man eine Eigenkapital-Rendite von 15%. Bombardier zahle Dividende, die Analysten gingen von einer Gewinneinbehaltquote von 65% aus. Dieses Modell bestimme das Endergebnis zu 25%. Damit ergebe sich insgesamt - aus allen drei Modellen gemeinsam - ein Innerer Wert von 14,10 CAD bzw. 10,17 Euro je Bombardier-Aktie. Dieser liege unter der Berechnung vom Dezember 2001, als man 17,58 CAD errechnet habe. Bombardier sei unterhalb von 11,28 CAD bzw. 8,13 Euro ein Kauf. Ein Verkauf sei die Aktie, wenn der Kurs 16,92 CAD bzw. 12,20 Euro übersteige.
Bei dem aktuellen Kurs von 14,34 CAD bzw. 10,20 Euro ist die Bombardier-Aktie, wie bereits im Dezember, für die Analysten von "Investor-Village" eine Halteposition.
Bombardier habe 2001 den Umsatz stark erhöht, habe jedoch auf Grund von Sonderfaktoren niedrigere Gewinne verbucht. Am 19.03.2002 hätten die Kanadier die Geschäftszahlen für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2001 (Geschäftsjahresende: 31.01.2001) veröffentlicht. Bombardier habe den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 36% auf 21,6 Milliarden CAD gesteigert. Ein respektabler Anstieg angesichts der globalen konjunkturellen Verlangsamung und der Terroranschläge mit ihren Auswirkungen speziell auf die Luftfahrtindustrie.
Dagegen seien Nettogewinn und Netto-Cashflow eingebrochen. Ursache hierfür seien Sonderausgaben in Höhe von knapp 1,1 Milliarden CAD gewesen. So habe allein der Rückzug aus dem Kleinkreditgeschäft mit 662,5 Mio. CAD zu Buche geschlagen. Hinzu gekommen seien Abschreibungen in der Flugzeugsparte von 264 Mio. CAD, Zusatzkosten für Lohnanpassungen von 69,5 Mio. CAD sowie Restrukturierungskosten im Volumen von 74,2 Mio. CAD für die Integration von Adtranz.
Im Diskontmodell nehmen die Wertpapierexperten von "Investor-Village" an, dass der Netto-Cashflow von Bombardier in den kommenden zehn Jahren im Schnitt um 10% pro Jahr wachsen wird. Dieses Modell gehe in der Berechnung mit einer Gewichtung von 50% ein. Beim GpA-KGV-Modell erwarte man ein jährliches Gewinnwachstum von 10% sowie eine Stabilisierung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses bei 18. Im Durchschnitt der letzten Jahre habe Bombardiers KGV 25,9 betragen. Dieses Modell gehe in der Berechnung mit einer Gewichtung von 25% ein.
Bei den Annahmen für das EK-Rendite/KGV-Modell unterstelle man eine Eigenkapital-Rendite von 15%. Bombardier zahle Dividende, die Analysten gingen von einer Gewinneinbehaltquote von 65% aus. Dieses Modell bestimme das Endergebnis zu 25%. Damit ergebe sich insgesamt - aus allen drei Modellen gemeinsam - ein Innerer Wert von 14,10 CAD bzw. 10,17 Euro je Bombardier-Aktie. Dieser liege unter der Berechnung vom Dezember 2001, als man 17,58 CAD errechnet habe. Bombardier sei unterhalb von 11,28 CAD bzw. 8,13 Euro ein Kauf. Ein Verkauf sei die Aktie, wenn der Kurs 16,92 CAD bzw. 12,20 Euro übersteige.
Bei dem aktuellen Kurs von 14,34 CAD bzw. 10,20 Euro ist die Bombardier-Aktie, wie bereits im Dezember, für die Analysten von "Investor-Village" eine Halteposition.
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