Bombardier attraktiv
07.08.00 00:00
Aktienforum-Inter.net
Aktienforum Internet rechnet für Bombardier (WKN 866671) mit weiter steigenden Kursen.
Bombardier sei nach Boeing und Airbus der drittgrößte Flugzeughersteller der Welt und gehöre zu den Aushängeschildern der kanadischen Wirtschaft. Im Gegensatz zu den beiden genannten Unternehmen würden die Kanadier allerdings keinen Wert auf große Flugzeuge legen sondern auf Maschinen kleinerer bis mittlerer Größe sowie die Herstellung von Eisen- und Straßenbahnwaggons und Sport- und Freizeitfahrzeugen.
Insgesamt beschäftige Bombardier 56.000 Mitarbeiter in zwölf Ländern. Für das am 31. Januar abgelaufene Geschäftsjahr habe sich der Umsatz auf 9,6 Milliarden Euro beziffert. Der Gewinn sei um 30 Prozent auf rund 500 Millionen Euro gesteigert worden.
Drei Viertel der gesamten Aufträge würden aus dem Luftfahrtbereich stammen. Das restliche Viertel entfalle auf Freizeitfahrzeuge wie Snowmobile und Schienenfahrzeuge wie Straßenbahnen. Die Auftragsbücher im Bereich Luftfahrt seien prall gefüllt. Die Kapazitäten seien auf zwei Jahre voll ausgelastet.
Für 2000/01 werde mit einem Anstieg der Flugzeugauslieferungen von 292 auf gut 350 Maschinen gerechnet. Bekannte Namen bei den Flugzeugen seien etwa Challenger, Learjet oder Global Express. Im Bereich Regional- und Business-Jets habe Bombardier Marktanteile von 45 und 27 Prozent. Über 90 Prozent des Umsatzes würden dabei im Ausland erzielt.
Der Konzern profitiere derzeit vor allem von dem boomenden Luftverkehrsgeschäft. Mit den Regional- und Geschäftsjets habe das Unternehmen attraktive Nischenmärkte besetzt. Im Gegensatz zum Bereich Großflugzeuge werde dort auch in den kommenden Jahren mit steigenden Bestelleingängen gerechnet.
Einer kürzlich veröffentlichten Studie der amerikanischen Marktforschungsfirma Forecast International/DMS zufolge bestehe bis zum Jahr 2010 ein Bedarf von über 4.400 der sogenannten Regionaljets. Dies seien Düsenflugzeuge mit 30 bis 100 Sitzplätzen. Laut der Studie werde das Marktvolumen hierfür auf über 95 Mrd. US-Dollar beziffert.
Im Transportsektor sei das Unternehmen mit seinen Doppelstock-Eisenbahnzügen sehr erfolgreich. Daneben sei Bombardier an der Produktion der Hochgeschwindigkeitszüge TGV, ICT und American Flyer beteiligt.
Ende letzter Woche habe DaimlerChrysler den Verkauf seiner Bahntechnik-Tochter Adtranz an Bombardier bekanntgegeben. Der Kaufpreis betrage 790 Millionen Euro. Bombardier habe zugleich angekündigt, die Adtranz-Bereiche Signaltechnik und Bahnfahrwegsysteme weiterverkaufen zu wollen, um entsprechend den Kaufpreis zu mindern.
Mit der Übernahme werde Bombardier zu den weltweit führenden Herstellern von Bahnsystemen gehören. Die Akquisition ergänze die bisherigen Bahntechnik-Aktivitäten auf den wichtigsten Absatzmärkten, aber auch bei Produkten und Dienstleistungen.
Ein weiteres Geschäftsfeld sei die Finanzgruppe Bombardier Capital. Der Konzern biete seinen Kunden die Möglichkeit, Produkte aus dem Hause Bombardier zu leasen oder über die Finanztochter zu finanzieren. Dieser Zweig entwickele sich bemerkenswert gut.
Trotz einer im allgemeinen nicht so erfreulichen Kursentwicklung hätten sich die Notierungen von Bombardier in den vergangenen Monaten gut in Szene setzen können. Es spreche einiges dafür, dass dieser Trend sich fortsetze. Die Aktie habe am vergangenen Freitag den Handel in Frankfurt mit 18 Euro beendet.
Bombardier sei nach Boeing und Airbus der drittgrößte Flugzeughersteller der Welt und gehöre zu den Aushängeschildern der kanadischen Wirtschaft. Im Gegensatz zu den beiden genannten Unternehmen würden die Kanadier allerdings keinen Wert auf große Flugzeuge legen sondern auf Maschinen kleinerer bis mittlerer Größe sowie die Herstellung von Eisen- und Straßenbahnwaggons und Sport- und Freizeitfahrzeugen.
Insgesamt beschäftige Bombardier 56.000 Mitarbeiter in zwölf Ländern. Für das am 31. Januar abgelaufene Geschäftsjahr habe sich der Umsatz auf 9,6 Milliarden Euro beziffert. Der Gewinn sei um 30 Prozent auf rund 500 Millionen Euro gesteigert worden.
Drei Viertel der gesamten Aufträge würden aus dem Luftfahrtbereich stammen. Das restliche Viertel entfalle auf Freizeitfahrzeuge wie Snowmobile und Schienenfahrzeuge wie Straßenbahnen. Die Auftragsbücher im Bereich Luftfahrt seien prall gefüllt. Die Kapazitäten seien auf zwei Jahre voll ausgelastet.
Für 2000/01 werde mit einem Anstieg der Flugzeugauslieferungen von 292 auf gut 350 Maschinen gerechnet. Bekannte Namen bei den Flugzeugen seien etwa Challenger, Learjet oder Global Express. Im Bereich Regional- und Business-Jets habe Bombardier Marktanteile von 45 und 27 Prozent. Über 90 Prozent des Umsatzes würden dabei im Ausland erzielt.
Einer kürzlich veröffentlichten Studie der amerikanischen Marktforschungsfirma Forecast International/DMS zufolge bestehe bis zum Jahr 2010 ein Bedarf von über 4.400 der sogenannten Regionaljets. Dies seien Düsenflugzeuge mit 30 bis 100 Sitzplätzen. Laut der Studie werde das Marktvolumen hierfür auf über 95 Mrd. US-Dollar beziffert.
Im Transportsektor sei das Unternehmen mit seinen Doppelstock-Eisenbahnzügen sehr erfolgreich. Daneben sei Bombardier an der Produktion der Hochgeschwindigkeitszüge TGV, ICT und American Flyer beteiligt.
Ende letzter Woche habe DaimlerChrysler den Verkauf seiner Bahntechnik-Tochter Adtranz an Bombardier bekanntgegeben. Der Kaufpreis betrage 790 Millionen Euro. Bombardier habe zugleich angekündigt, die Adtranz-Bereiche Signaltechnik und Bahnfahrwegsysteme weiterverkaufen zu wollen, um entsprechend den Kaufpreis zu mindern.
Mit der Übernahme werde Bombardier zu den weltweit führenden Herstellern von Bahnsystemen gehören. Die Akquisition ergänze die bisherigen Bahntechnik-Aktivitäten auf den wichtigsten Absatzmärkten, aber auch bei Produkten und Dienstleistungen.
Ein weiteres Geschäftsfeld sei die Finanzgruppe Bombardier Capital. Der Konzern biete seinen Kunden die Möglichkeit, Produkte aus dem Hause Bombardier zu leasen oder über die Finanztochter zu finanzieren. Dieser Zweig entwickele sich bemerkenswert gut.
Trotz einer im allgemeinen nicht so erfreulichen Kursentwicklung hätten sich die Notierungen von Bombardier in den vergangenen Monaten gut in Szene setzen können. Es spreche einiges dafür, dass dieser Trend sich fortsetze. Die Aktie habe am vergangenen Freitag den Handel in Frankfurt mit 18 Euro beendet.
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