Broadcom (bis 01.02.2016)
WKN: 913684 / ISIN: US1113201073Broadcom spekulativ
20.09.04 10:34
iWatch
Den Experten von "iWatch" zufolge eignet sich die Broadcom-Aktie nur für spekulative Anleger.
Aufgrund der gesunkenen Nachfrage nach Mobilfunkgeräten aus China habe Broadcom am Sonntag (12.09) die Umsatzprognose für das laufende Quartal gesenkt. Getreu der widersprüchlichen Entwicklung der Vorwoche sei dann auch diese Woche begonnen worden: Broadcom habe am Montag ein Kursplus von 9,4% auf das Parkett gelegt.
Die Experten habe dies nicht überrascht. In den vergangenen 10 Wochen habe der Kurs von Broadcom nur eine Richtung gekannt: Süden. Von 47 US-Dollar Ende Juni sei die Aktie auf 25,50US-Dollar gefallen. Und das ohne irgendwann einmal eine nennenswerte Pause einzulegen. Anleger hätten offensichtlich geahnt, dass bei Broadcom etwas im Busch sei.
Die Meldung vom vergangenen Sonntag sei dann nur noch die Bestätigung dessen gewesen, was Anleger befürchtet und bereits in den Aktienkurs eingepreist hätten. Erleichtert, dass die Ungewissheit über das Ausmaß der Umsatzwarnung nun vom Tisch gewesen sei, habe der Abwärtsdruck geendet.
Nach Einschätzung der Experten sei der Kursanstieg von Broadcom bislang in erster Linie auf Shorteindeckungen zurückzuführen. Anleger seien mit der Meldung vom Sonntag nicht zum Kauf motiviert worden, die einzigen, die aktiv auf solche Meldungen reagieren würden, seien Trader - und diese seien zu einem großen Teil Short gewesen, sonst wäre der Kurs in den 10 Vorwochen nicht so stark gefallen.
Es stelle sich nun die Frage, ob Anleger nun auf den angefahrenen Broadcom-Zug aufspringen sollten. Dazu würden sich die Experten die Bilanz ansehen: Das Kurs/Umsatz-Verhältnis (KUV) betrage 4,3. Normalerweise sollte das KUV bei 1 liegen, bei stark wachsenden Unternehmen könne es auch schon einmal in Richtung 2 gehen. 4,3 sei jedoch ziemlich hoch.
Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) betrage 97. Dieses sollte bei schnell wachsenden Unternehmen nicht weit über 20 gehen. Also sei Broadcom auch aus dieser Perspektive überbewertet. Werfe man jedoch einen Blick auf die Gewinnentwicklung, so stelle man fest, dass Broadcom in den letzten Quartalen gerade aus den roten Zahlen gekommen sei und in den nächsten Quartalen kräftig verdienen möchte. Im Jahr 2005 sollten 1,43 US-Dollar verdient werden, dadurch würde sich Ende 2005 ein KGV (also ein KGV 05e von 19,8 ergeben. Das sei doch schon in Ordnung.
Und auch wenn man sich die Umsatzentwicklung anschaue: Es werde mit einem Wachstum von 50% gerechnet. Nach der Umsatzwarnung vom Sonntag werde das Wachstum nun wohl ein wenig geringer ausfallen, aber auch ein Wachstum von 45% p. a. sei als extrem gut zu bezeichnen.
Damit habe man also in Broadcom ein Unternehmen, das kräftig wachse und gute Gewinnmargen abwerfe, wenn man den Prognosen glaube. Sollte dies tatsächlich so eintreten, dann sehe der Aktienkurs von Broadcom im nächsten Jahr recht günstig bewertet aus. Zudem habe Broadcom keinerlei langfristige Schulden und sitze auf einem kräftigen Barbestand von 844 Mio. US-Dollar.
Die schlimmsten Meldungen seien raus, nun erwarte die Anlegergemeinde positive Überraschungen von Broadcom. Der Kurs könnte sich im Rahmen dessen gut erholen. Bei optimaler Entwicklung könnte sich der Kurs in den nächsten Monaten wieder in Richtung 36 US-Dollar bewegen. Aufgrund der hohen Bewertung sei und bleibe das Risiko eines weiteren Rückfalls jedoch bestehen. Denn derzeit rechne keiner mehr mit einer weiteren Verschlechterung der Geschäftsaussichten. Sollte dennoch in den nächsten Monaten ein weiterer Rückgang zu verzeichnen sein, so könne der Kurs auch noch ins Bodenlose fallen.
Gepaart mit der Erwartung der Experten, dass insbesondere der Telekommarkt in den nächsten Monaten wieder etwas anziehen werde, sollte tatsächlich das Schlimmste für Broadcom vorbei sein. Aufgrund des hohen Risikos ist die Broadcom-Aktie jedoch nur etwas für spekulative Anleger, so die Experten von "iWatch".
Aufgrund der gesunkenen Nachfrage nach Mobilfunkgeräten aus China habe Broadcom am Sonntag (12.09) die Umsatzprognose für das laufende Quartal gesenkt. Getreu der widersprüchlichen Entwicklung der Vorwoche sei dann auch diese Woche begonnen worden: Broadcom habe am Montag ein Kursplus von 9,4% auf das Parkett gelegt.
Die Experten habe dies nicht überrascht. In den vergangenen 10 Wochen habe der Kurs von Broadcom nur eine Richtung gekannt: Süden. Von 47 US-Dollar Ende Juni sei die Aktie auf 25,50US-Dollar gefallen. Und das ohne irgendwann einmal eine nennenswerte Pause einzulegen. Anleger hätten offensichtlich geahnt, dass bei Broadcom etwas im Busch sei.
Die Meldung vom vergangenen Sonntag sei dann nur noch die Bestätigung dessen gewesen, was Anleger befürchtet und bereits in den Aktienkurs eingepreist hätten. Erleichtert, dass die Ungewissheit über das Ausmaß der Umsatzwarnung nun vom Tisch gewesen sei, habe der Abwärtsdruck geendet.
Nach Einschätzung der Experten sei der Kursanstieg von Broadcom bislang in erster Linie auf Shorteindeckungen zurückzuführen. Anleger seien mit der Meldung vom Sonntag nicht zum Kauf motiviert worden, die einzigen, die aktiv auf solche Meldungen reagieren würden, seien Trader - und diese seien zu einem großen Teil Short gewesen, sonst wäre der Kurs in den 10 Vorwochen nicht so stark gefallen.
Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) betrage 97. Dieses sollte bei schnell wachsenden Unternehmen nicht weit über 20 gehen. Also sei Broadcom auch aus dieser Perspektive überbewertet. Werfe man jedoch einen Blick auf die Gewinnentwicklung, so stelle man fest, dass Broadcom in den letzten Quartalen gerade aus den roten Zahlen gekommen sei und in den nächsten Quartalen kräftig verdienen möchte. Im Jahr 2005 sollten 1,43 US-Dollar verdient werden, dadurch würde sich Ende 2005 ein KGV (also ein KGV 05e von 19,8 ergeben. Das sei doch schon in Ordnung.
Und auch wenn man sich die Umsatzentwicklung anschaue: Es werde mit einem Wachstum von 50% gerechnet. Nach der Umsatzwarnung vom Sonntag werde das Wachstum nun wohl ein wenig geringer ausfallen, aber auch ein Wachstum von 45% p. a. sei als extrem gut zu bezeichnen.
Damit habe man also in Broadcom ein Unternehmen, das kräftig wachse und gute Gewinnmargen abwerfe, wenn man den Prognosen glaube. Sollte dies tatsächlich so eintreten, dann sehe der Aktienkurs von Broadcom im nächsten Jahr recht günstig bewertet aus. Zudem habe Broadcom keinerlei langfristige Schulden und sitze auf einem kräftigen Barbestand von 844 Mio. US-Dollar.
Die schlimmsten Meldungen seien raus, nun erwarte die Anlegergemeinde positive Überraschungen von Broadcom. Der Kurs könnte sich im Rahmen dessen gut erholen. Bei optimaler Entwicklung könnte sich der Kurs in den nächsten Monaten wieder in Richtung 36 US-Dollar bewegen. Aufgrund der hohen Bewertung sei und bleibe das Risiko eines weiteren Rückfalls jedoch bestehen. Denn derzeit rechne keiner mehr mit einer weiteren Verschlechterung der Geschäftsaussichten. Sollte dennoch in den nächsten Monaten ein weiterer Rückgang zu verzeichnen sein, so könne der Kurs auch noch ins Bodenlose fallen.
Gepaart mit der Erwartung der Experten, dass insbesondere der Telekommarkt in den nächsten Monaten wieder etwas anziehen werde, sollte tatsächlich das Schlimmste für Broadcom vorbei sein. Aufgrund des hohen Risikos ist die Broadcom-Aktie jedoch nur etwas für spekulative Anleger, so die Experten von "iWatch".
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