Canon erwacht aus Dornröschenschlaf
23.04.01 00:00
asia weekly
Nach Darstellung der Experten von asia weekly erwacht Canon (WKN 853055) aus dem Dornröschenschlaf.
Canon sei ein Titel, den die internationalen Anleger in den vergangenen Jahren mehr und mehr aus den Augen verloren hätten und mit Canon noch immer einen Hersteller von Fotoapparaten assoziieren. Aber das Kamerageschäft mache nur noch 11,7 % des Umsatzes von Canon aus. Fast 80 % dagegen würden von Computerperipheriegeräten stammen. Dabei schlage das digitale Zeitalter ein wie eine Bombe, was den Gewinn des Unternehmens im letzten Jahr in schwindelerregende Höhen getrieben hätte.
Nachdem 1999 noch 70 Mrd. Yen Gewinn erwirtschaftet wurden, seien es 2000 schon 134 Mrd. Yen gewesen. Bis nächstes Jahr solle besonders das Geschäft mit digitalen Geräten den Gewinn auf 180 Mrd. Yen puschen. Dies seien dann 194,1 Yen pro Aktie, das KGV sinke bei Erfüllung der Zahlen auf 24,7. Canon hätte Mitte März gesagt, dass die Umsätze in den ersten beiden Monaten 2001 sehr gut gewesen seien und in Höhe der Schätzungen gelegen haben. Die Umsätze hätten jeweils 10 % über denen des letzten Jahres gelegen. Canon würde für das gesamte Jahr 2001 einen Umsatz von 3,12 Bill. Yen erwarten (26 Mrd. USD). Mit Ausrüstungen für die Halbleiterbranche würde anon auch in Zukunft Innovation zeigen können.
Man wolle im nächsten Jahr 70 % in diesem Bereich wachsen, um so Marktführer zu werden. Wie alle Exporteure in Japan profitiere Canon derzeit auch anhaltend von dem schwachen Yen, was natürlich bei Destabilisierung des US-Dollars auch zum Risiko würde und die ehrgeizigen Ziele verfehlen lassen könnte. Doch davon sei keine Spur zu sehen.
Der Titel habe im Juni 2000 sein Allzeithoch bei etwa 54 Euro erreicht. Diese Marke habe im September nicht überschritten werden können. Jedoch habe die Marke von 33 Euro in diesem Jahr gehalten werden können, nachdem Canon im allgemeinen Marktumfeld mit nach unten gezogen worden sei. Seit Anfang März glänze der Titel nun mit einem sauberen Aufwärtstrend.
Canon sei ein Titel, den die internationalen Anleger in den vergangenen Jahren mehr und mehr aus den Augen verloren hätten und mit Canon noch immer einen Hersteller von Fotoapparaten assoziieren. Aber das Kamerageschäft mache nur noch 11,7 % des Umsatzes von Canon aus. Fast 80 % dagegen würden von Computerperipheriegeräten stammen. Dabei schlage das digitale Zeitalter ein wie eine Bombe, was den Gewinn des Unternehmens im letzten Jahr in schwindelerregende Höhen getrieben hätte.
Man wolle im nächsten Jahr 70 % in diesem Bereich wachsen, um so Marktführer zu werden. Wie alle Exporteure in Japan profitiere Canon derzeit auch anhaltend von dem schwachen Yen, was natürlich bei Destabilisierung des US-Dollars auch zum Risiko würde und die ehrgeizigen Ziele verfehlen lassen könnte. Doch davon sei keine Spur zu sehen.
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