Carrefour Outperformer
15.11.99 00:00
SGZ-Bank
Eine überdurchschnittliche Kursentwicklung prognostizieren die Analysten der SGZ-Bank derzeit für die Aktien des französischen Einzelhandelsriesen Carrefour (WKN 852362).
Die Analysten der SGZ-Bank stufen die Aktie der französischen Supermarktkette Carrefour als "Outperformer" ein. Carrefour habe im vergangenen Monat eine deutliche Steigerung der Zehnmonatszahlen vermelden und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Umsatz um 20,9% steigern können. Neben den positiven Zahlen halten die Analysten die Fusion zwischen Promodès und Carrefour für das herausragenste Argument für den Kauf der Aktie.
Durch die Fusion (95,33% der Aktien von Promodès seien bislang übernommen worden) sei europaweit der größte und weltweit der zweitgrößte Lebensmitteleinzelhändler entstanden. Die SGZ-Bank rechne mit einem baldigen Angebot für die restlichen 4,77% ausstehenden Promodès-Aktien. 1999 werde voraussichtlich ein konsolidierter Umsatz in Höhe von 55 Mrd. Euro ausgewiesen. Durch diese Fusion könne Carrefour seine Position in Europa, die bislang auf Frankreich und Spanien fokussiert gewesen sei, weiter ausbauen.
Die Franzosen seien derzeit mit 9000 Filialen in über 20 Ländern vertreten. Die operative Marge sei mit 3,76% erfreulich hoch.
Carrefour verfüge über eine internationale Expansionsstrategie. Ein Vorstoß auf den deutschen Markt werde, nach den Worten des CEO Daniel Bernard, aufgrund der schwierigen Marktbedingungen durch den harten Wettbewerb, derzeit nicht angestrebt. Nachdem das Unternehmen bereits u.a. in Brasilien (15% Umsatzanteil) sowie Argentinien (6% Umsatzanteil) vertreten sei, werde jetzt der Eintritt in Südkorea und China angestrebt. In Europa werde das Hauptaugenmerk auf Osteuropa geworfen, aber auch die anderen Märkte nicht vernachlässigt. So plane Carrefour offenbar, den 36% Anteil an der italienischen Gruppo GS schneller als ursprünglich geplant aufzustocken. Die formelle Einigung mit den Hauptaktionären solle schon im 2. Halbjahr 2000 besiegelt werden. Als einzige Belastung sehen die Analysten derzeit die Überprüfung der Konkurrenzsituation in Spanien und Frankreich durch die Europäische Kommission.
Des Weiteren rechnet die SGZ-Bank damit, dass in jedem Land circa 7 Filialen verkauft bzw. ausgegliedert werden müssen. Trotz signifikanter Restrukturierungskosten (Neuausrichtung und Reorganisation) in Spanien und Frankreich erwarten die Analysten, dass durch die Steigerung des Volumens sowie die Optimierung der Logistik die positiven Effekte des Mergers überwiegen. Daher stufen die Analysten die Aktie, trotz des hohen KGV von 41 auf Basis des Jahres 2000, die Aktie als Outperformer ein.
Die Analysten der SGZ-Bank stufen die Aktie der französischen Supermarktkette Carrefour als "Outperformer" ein. Carrefour habe im vergangenen Monat eine deutliche Steigerung der Zehnmonatszahlen vermelden und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Umsatz um 20,9% steigern können. Neben den positiven Zahlen halten die Analysten die Fusion zwischen Promodès und Carrefour für das herausragenste Argument für den Kauf der Aktie.
Die Franzosen seien derzeit mit 9000 Filialen in über 20 Ländern vertreten. Die operative Marge sei mit 3,76% erfreulich hoch.
Carrefour verfüge über eine internationale Expansionsstrategie. Ein Vorstoß auf den deutschen Markt werde, nach den Worten des CEO Daniel Bernard, aufgrund der schwierigen Marktbedingungen durch den harten Wettbewerb, derzeit nicht angestrebt. Nachdem das Unternehmen bereits u.a. in Brasilien (15% Umsatzanteil) sowie Argentinien (6% Umsatzanteil) vertreten sei, werde jetzt der Eintritt in Südkorea und China angestrebt. In Europa werde das Hauptaugenmerk auf Osteuropa geworfen, aber auch die anderen Märkte nicht vernachlässigt. So plane Carrefour offenbar, den 36% Anteil an der italienischen Gruppo GS schneller als ursprünglich geplant aufzustocken. Die formelle Einigung mit den Hauptaktionären solle schon im 2. Halbjahr 2000 besiegelt werden. Als einzige Belastung sehen die Analysten derzeit die Überprüfung der Konkurrenzsituation in Spanien und Frankreich durch die Europäische Kommission.
Des Weiteren rechnet die SGZ-Bank damit, dass in jedem Land circa 7 Filialen verkauft bzw. ausgegliedert werden müssen. Trotz signifikanter Restrukturierungskosten (Neuausrichtung und Reorganisation) in Spanien und Frankreich erwarten die Analysten, dass durch die Steigerung des Volumens sowie die Optimierung der Logistik die positiven Effekte des Mergers überwiegen. Daher stufen die Analysten die Aktie, trotz des hohen KGV von 41 auf Basis des Jahres 2000, die Aktie als Outperformer ein.
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