Chemiesektor neutral
13.12.04 12:18
Stadtsparkasse Köln
Der deutsche Verband der Chemischen Industrie (VCI) erwartet für 2004 ein Produktionsplus von 1,5 bis 2%, dies spiegele sich auch in der besser als erwarteten Geschäftsentwicklung vieler Chemieunternehmen wider, so die Analysten der Stadtsparkasse Köln.
Für die kommenden Monate zeige sich die europäische Branche optimistisch und erwarte, dass sich die positive Chemiekonjunktur fortsetzen werde. Allerdings sei im Verlauf des Jahres 2005 damit zu rechnen, dass sich die Wachstumsdynamik verlangsame, dennoch werde für 2005 ein Produktionsplus von 2 bis 2,5% erwartet. Die Wachstumsimpulse würden wie in 2004 aus dem Ausland kommen. Das Wachstum der Branche werde insbesondere von den Märkten in Nord- und Südamerika und China getragen, wobei in diesen Ländern mit einem Nachlassen der Wachstumsdynamik zu rechnen sei. Der Rückgang werde durch das Geschäft in Europa nicht aufgefangen werden können.
Die Kostenstruktur hätten zahlreiche Chemieunternehmen in den vergangenen Jahren verbessert und an die konjunkturellen Rahmenbedingungen angepasst. In 2005 könnten entgegen der Erwartung nachhaltig steigende Rohöl- und Rohstoffkosten die Ergebnisentwicklung der Unternehmen belasten, derzeit erwarte man im Jahresdurchschnitt eher leicht rückläufige bzw. stagnierende Rohölkosten.
Positiv würden die Analysten werten, dass zunehmend Preiserhöhungen durchgesetzt würden. Die erwartete moderate Erholung der Chemiekonjunktur sei bereits weitgehend in die Bewertung der Chemiebranche eingeflossen, so dass von dieser Seite nicht mit einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Branche gegenüber dem EURO STOXX zu rechnen sei. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre neutrale Gewichtung bestätigen.
Für die kommenden Monate zeige sich die europäische Branche optimistisch und erwarte, dass sich die positive Chemiekonjunktur fortsetzen werde. Allerdings sei im Verlauf des Jahres 2005 damit zu rechnen, dass sich die Wachstumsdynamik verlangsame, dennoch werde für 2005 ein Produktionsplus von 2 bis 2,5% erwartet. Die Wachstumsimpulse würden wie in 2004 aus dem Ausland kommen. Das Wachstum der Branche werde insbesondere von den Märkten in Nord- und Südamerika und China getragen, wobei in diesen Ländern mit einem Nachlassen der Wachstumsdynamik zu rechnen sei. Der Rückgang werde durch das Geschäft in Europa nicht aufgefangen werden können.
Die Kostenstruktur hätten zahlreiche Chemieunternehmen in den vergangenen Jahren verbessert und an die konjunkturellen Rahmenbedingungen angepasst. In 2005 könnten entgegen der Erwartung nachhaltig steigende Rohöl- und Rohstoffkosten die Ergebnisentwicklung der Unternehmen belasten, derzeit erwarte man im Jahresdurchschnitt eher leicht rückläufige bzw. stagnierende Rohölkosten.
Positiv würden die Analysten werten, dass zunehmend Preiserhöhungen durchgesetzt würden. Die erwartete moderate Erholung der Chemiekonjunktur sei bereits weitgehend in die Bewertung der Chemiebranche eingeflossen, so dass von dieser Seite nicht mit einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Branche gegenüber dem EURO STOXX zu rechnen sei. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre neutrale Gewichtung bestätigen.
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