China Mobile "Strong Buy"
12.03.01 00:00
EM-Research
Die Analysten von EM Research stufen die Aktien der China Mobile HongKong Ltd. (WKN 909622) auf „Strong Buy“ ein, obwohl das Kursziel für die nächsten zwölf Monate um 5% auf 61,75 HongKong-Dollar zurückgenommen wurde. Jedoch biete auch dieses Kursziel noch ein Potenzial von aktuell 67%.
Die chinesischen Mobilfunkgesellschaften seien nicht dazu berechtigt eigene Tarifmodelle zu entwickeln und zu implementieren, sondern sie müssten zuvor von dem Ministry of Information Industry (MII) genehmigt lassen. So sei es auch bei dem gerade neu vorgestellten Modell, das einige Neuerungen vor allem im Bereich Flexibilität der Gebühren erhalte. Im Kern bestehe das System daraus, dass man dem Kunden die Wahl zwischen mehreren Grundgebührmodellen lasse. Diese seien gestaffelt nach dem Verbrauch, d.h. wer relativ wenig telefoniere wähle ein Modell, bei dem man wenig bei der Grundgebühr zahle, aber gleichzeitig weniger freie Minuten habe und mehr bei den zusätzlichen Einheiten zahle. Das Modell werde Ende März in die Gebührenordnung von China Mobile eingebaut sein.
Das Modell habe das Ziel das Neukundenwachstum zu halten bzw. noch weiter auszubauen. Des weiteren sehe man es als eine weitere Anpassung an internationale Standards und Gebührenmodelle an. Jedoch werde man trotz des neuen Preismodells in einigen Provinzen immer noch teurer sein als der Konkurrent China Unicom sein. Dies hänge mit den Bevorzugungen Unicoms durch das MII zusammen.
Das neue Modell werde zum einen seinen Einfluss auf das Umsatz- und Gewinnergebnis zeigen, aber viel wichtiger für die meisten Marktteilnehmer sei gewesen, wie China Mobile die Börse habe wissen lassen, dass man ein neues Tarifsystem implementieren werde. Man habe zwar immer wieder über eine Gebührensenkung spekuliert, jedoch glaube man nicht daran, dass die Firma so schnell reagieren werde und die Börse über diesen Plan nicht informiere.
Trotz der recht hohen Ersparnis bei den Gebühren und damit weniger Einnahmen für China Mobile würde man bei EM Research nicht glauben, dass sich die Gewinnschätzungen dadurch sehr stark revidieren würden. Man gehe von einem um 5% und 3% geringerem Gewinn in 2001 und 2002, respektive, bei gleichbleibendem Umsatz aus.
Den Absturz der Aktien aufgrund der Bekanntgabe des neuen Tarifmodells sehe man als übertrieben an. Zwar werde das Modell auf die mittelfristigen Planzahlen der Company seinen Einfluss haben, jedoch denke man, dass ein Teil der Einbußen durch das höhere Kundenwachstum abgefangen werde. Auch der Abschluss des Vodafone Deals und der positiven Ankündigung keinen weiteren Mitbewerber in 2002 auf den chinesischen Mobilfunkmarkt zu lassen werde seinen positiven Eindruck auf das Ergebnis nicht verfehlen.
Die chinesischen Mobilfunkgesellschaften seien nicht dazu berechtigt eigene Tarifmodelle zu entwickeln und zu implementieren, sondern sie müssten zuvor von dem Ministry of Information Industry (MII) genehmigt lassen. So sei es auch bei dem gerade neu vorgestellten Modell, das einige Neuerungen vor allem im Bereich Flexibilität der Gebühren erhalte. Im Kern bestehe das System daraus, dass man dem Kunden die Wahl zwischen mehreren Grundgebührmodellen lasse. Diese seien gestaffelt nach dem Verbrauch, d.h. wer relativ wenig telefoniere wähle ein Modell, bei dem man wenig bei der Grundgebühr zahle, aber gleichzeitig weniger freie Minuten habe und mehr bei den zusätzlichen Einheiten zahle. Das Modell werde Ende März in die Gebührenordnung von China Mobile eingebaut sein.
Das neue Modell werde zum einen seinen Einfluss auf das Umsatz- und Gewinnergebnis zeigen, aber viel wichtiger für die meisten Marktteilnehmer sei gewesen, wie China Mobile die Börse habe wissen lassen, dass man ein neues Tarifsystem implementieren werde. Man habe zwar immer wieder über eine Gebührensenkung spekuliert, jedoch glaube man nicht daran, dass die Firma so schnell reagieren werde und die Börse über diesen Plan nicht informiere.
Trotz der recht hohen Ersparnis bei den Gebühren und damit weniger Einnahmen für China Mobile würde man bei EM Research nicht glauben, dass sich die Gewinnschätzungen dadurch sehr stark revidieren würden. Man gehe von einem um 5% und 3% geringerem Gewinn in 2001 und 2002, respektive, bei gleichbleibendem Umsatz aus.
Den Absturz der Aktien aufgrund der Bekanntgabe des neuen Tarifmodells sehe man als übertrieben an. Zwar werde das Modell auf die mittelfristigen Planzahlen der Company seinen Einfluss haben, jedoch denke man, dass ein Teil der Einbußen durch das höhere Kundenwachstum abgefangen werde. Auch der Abschluss des Vodafone Deals und der positiven Ankündigung keinen weiteren Mitbewerber in 2002 auf den chinesischen Mobilfunkmarkt zu lassen werde seinen positiven Eindruck auf das Ergebnis nicht verfehlen.
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