China Unicom langfr. interessant
06.06.01 15:33
Der Aktionär-online
China Unicom (WKN 615613) eignet sich nach Meinung der Analysten von „Der Aktionär-online“ als langfristige Investition.
Der chinesische Telekommunikationsmarkt wachse in Schwindel erregender Geschwindigkeit, insbesondere der Mobilfunksektor. Das sei in einem Land, das ungefähr die gleiche Fläche bedecke wie die USA, aber fast viermal so viele Einwohner habe und darüber hinaus nicht über ein flächendeckendes Telefonnetz verfüge, auch nicht verwunderlich. Der Ausbau des Telefonnetzes werde in China vorwiegend mittels Mobilfunknetzen vorangetrieben, weil der Aufwand, Kupfer- oder Glasfaserkabel zu verlegen, kaum zu bewältigen sein würde.
In China gebe es zwei Unternehmen, die bereits über nennenswerte Netze verfügen würden: China Mobile und China Unicom. China Unicom habe einen Marktanteil von circa 23 Prozent; das entspreche circa 17 Millionen Teilnehmern. Im Laufe der nächsten Jahre werde der Anteil von China Unicom mit Sicherheit wachsen, nicht zuletzt weil das Unternehmen seine Dienstleistungen bis zu 20% unter Tarif anbieten dürfe. Diese Genehmigung solle dazu führen, dass auf dem Telekommunikationsmarkt so etwas wie Wettbewerb mit der übermächtigen China Mobile (China Telecom) überhaupt entstehen könne.
Man rechne damit, dass Unicom bis zum Jahre 2004 einen Marktanteil zwischen 30 und 35 Prozent erreichen werde und dass der Staat dann die Privilegien abschaffe. Vom Eintritt eines weiteren Netzbetreibers sei schon häufiger die Rede gewesen, aber im Moment glaube kaum jemand daran, dass die Regierung noch in diesem Jahr eine dritte Lizenz zum Betreiben eines Mobilfunknetzes vergeben werde.
Unicom habe ehrgeizige Expansionspläne. Bis Oktober 2001 wolle das Unternehmen zusammen mit der amerikanischen Qualcomm ein CDMA-Netz aufbauen, das 13,3 Millionen Menschen in 200 Städten erreichen solle. In den Folgejahren sollten jeweils 10 Millionen Nutzer hinzukommen. Das gestern unterzeichnete Abkommen mit KDDI komme diesem Vorhaben zugute.
Das jahrelange Hin und Her zwischen Qualcomm und China Unicom beziehungsweise der chinesischen Regierung, bei dem durch ein Eingreifen der Regierung 1998 über 100 Millionen US-Dollar verloren gegangen seien, zeige allerdings, dass in China immer noch ganz andere Gesetze herrschen als in Hongkong, Japan oder Singapur. Einen kalkulierbaren Markt werde es in China frühestens dann geben, wenn der WTO-Beitritt unter Dach und Fach sei, so die Analysten.
Aufgrund der vorprogrammierten Expansion eigne sich China Unicom hervorragend als langfristige Investition - man vergesse aber nicht das China-Syndrom. Der Zeitpunkt scheint gemäß den Analysten von „Der Aktionär-online“ passend für einen Einstieg. China Unicom sei Anfang April aus dem Abwärtstrend ausgebrochen und habe einen Aufstieg begonnen, der durchaus von Dauer sein könnte.
Die Aktie wird unter der WKN 615613 an deutschen Börsen gehandelt. Umsatzstärkster Handelsplatz sei Frankfurt, und der aktuelle Kurs betrage dort 1,99 Euro.
Die Analysten von „Der Aktionär-online“ empfehlen dem geneigten Anleger jedoch, aufgrund der höheren Liquidität etwaige Orders an der Heimatbörse in Hongkong zu platzieren. Der aktuelle Kurs betrage 12,95 Hongkong-Dollar (circa 1,95 Euro).
Der chinesische Telekommunikationsmarkt wachse in Schwindel erregender Geschwindigkeit, insbesondere der Mobilfunksektor. Das sei in einem Land, das ungefähr die gleiche Fläche bedecke wie die USA, aber fast viermal so viele Einwohner habe und darüber hinaus nicht über ein flächendeckendes Telefonnetz verfüge, auch nicht verwunderlich. Der Ausbau des Telefonnetzes werde in China vorwiegend mittels Mobilfunknetzen vorangetrieben, weil der Aufwand, Kupfer- oder Glasfaserkabel zu verlegen, kaum zu bewältigen sein würde.
In China gebe es zwei Unternehmen, die bereits über nennenswerte Netze verfügen würden: China Mobile und China Unicom. China Unicom habe einen Marktanteil von circa 23 Prozent; das entspreche circa 17 Millionen Teilnehmern. Im Laufe der nächsten Jahre werde der Anteil von China Unicom mit Sicherheit wachsen, nicht zuletzt weil das Unternehmen seine Dienstleistungen bis zu 20% unter Tarif anbieten dürfe. Diese Genehmigung solle dazu führen, dass auf dem Telekommunikationsmarkt so etwas wie Wettbewerb mit der übermächtigen China Mobile (China Telecom) überhaupt entstehen könne.
Man rechne damit, dass Unicom bis zum Jahre 2004 einen Marktanteil zwischen 30 und 35 Prozent erreichen werde und dass der Staat dann die Privilegien abschaffe. Vom Eintritt eines weiteren Netzbetreibers sei schon häufiger die Rede gewesen, aber im Moment glaube kaum jemand daran, dass die Regierung noch in diesem Jahr eine dritte Lizenz zum Betreiben eines Mobilfunknetzes vergeben werde.
Das jahrelange Hin und Her zwischen Qualcomm und China Unicom beziehungsweise der chinesischen Regierung, bei dem durch ein Eingreifen der Regierung 1998 über 100 Millionen US-Dollar verloren gegangen seien, zeige allerdings, dass in China immer noch ganz andere Gesetze herrschen als in Hongkong, Japan oder Singapur. Einen kalkulierbaren Markt werde es in China frühestens dann geben, wenn der WTO-Beitritt unter Dach und Fach sei, so die Analysten.
Aufgrund der vorprogrammierten Expansion eigne sich China Unicom hervorragend als langfristige Investition - man vergesse aber nicht das China-Syndrom. Der Zeitpunkt scheint gemäß den Analysten von „Der Aktionär-online“ passend für einen Einstieg. China Unicom sei Anfang April aus dem Abwärtstrend ausgebrochen und habe einen Aufstieg begonnen, der durchaus von Dauer sein könnte.
Die Aktie wird unter der WKN 615613 an deutschen Börsen gehandelt. Umsatzstärkster Handelsplatz sei Frankfurt, und der aktuelle Kurs betrage dort 1,99 Euro.
Die Analysten von „Der Aktionär-online“ empfehlen dem geneigten Anleger jedoch, aufgrund der höheren Liquidität etwaige Orders an der Heimatbörse in Hongkong zu platzieren. Der aktuelle Kurs betrage 12,95 Hongkong-Dollar (circa 1,95 Euro).
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