Critical Path verkaufen
16.10.01 09:08
juchu.de
Die Wertpapierexperten von "juchu.de" empfehlen die Aktie der Critical Path (WKN 920241) zu verkaufen.
Critical Path, ein Unternehmen, das Kommunikationslösungen für Mobilfunk-Carrier anbiete, habe im vergangenen Quartal einen Verlust von 48 Cents erwirtschaftet. Dies entspreche im Vergleich zum Vorquartal zwar einem leichten Rückgang von 11 Cents, allerdings seien die Analysten von einem Verlust von 28 Cents je Aktie ausgegangen. Der Umsatz habe mit 27,1 Mio. US-Dollar auf dem Niveau des Vorquartals gelegen. Ende des Quartals habe Critical Path über ein Barvermögen von 39 Mio. US-Dollar und über kurzfristige Anlagen im Wert von 132 Mio. US-Dollar verfügt. Im laufenden Quartal erwarte das Management einen weiteren Rückgang des Verlustes, allerdings noch nicht den Break Even.
Der Erfolg von Critical Path habe bisher auf der zunehmenden Bedeutung der E-Mail für die hausinterne Kommunikation großer Firmen sowie auf der Attraktivität von E-Mail-Accounts als kostenlosem Service großer Portal-Seiten, wie etwa Yahoo basiert. "Vor ein paar Jahren hatten allenfalls die Chefs und Marketingmitarbeiter eines Unternehmens eigene E-Mail-Adressen, heute aber könnten die meisten Unternehmen ohne E-Mails gar nicht mehr operieren", so Firmensprecher Birkeland. "Angesichts dieser Abhängigkeit entscheiden sich immer mehr Unternehmen für das Outsourcing ihres gesamten E-Mail-Servers, da ein Systemausfall, etwa in einem international operierenden Konzern, verheerende Folgen hätte."
Hinzu komme, dass auch viele der kleineren Internet-Service-Provider gar nicht mehr in der Lage seien, auch die neuen drahtlosen Internet-Dienste anzubieten, die aber gerade für Außendienstmitarbeiter großer Unternehmen interessant seien. Critical Path greife hier den kleineren Access-Providern gegen Entgelt unter die Arme. Neben dem E-Mail-Server-Hosting für Firmen und andere Internet-Dienstleister biete Critical Path aber auch Technologien an, mit denen große Web-Portale und Telekommunikationskonzerne wie France Télékom, Sprint, US-West oder British Telecommunications ihren Kunden E-Mail-Accounts gratis anbieten oder verkaufen könnten.
Weiteres wichtiges Standbein des gerade mal knapp vier Jahre alten Unternehmens seien auch noch so genannte Internet Messaging Systeme. Critical Path habe beispielsweise die Software für die Messaging-Community von ICQ.com, ein Programm, das dem AOL-Instant-Messenger vergleichbar sei, entwickelt. Critical Path habe diese Technologie zusätzlich für solche Kunden weiterentwickelt, die die Messaging-Software für verschlüsselt übertragene Internet-Konferenzen würden verwenden wollen und dabei hohe Anforderungen an die Datensicherheit stellen würden.
Aufgrund der schlechten Quartalszahlen und der fraglichen Zukunftsaussichten sollten momentan keine Engagements eingegangen werden.
Daher lautet die Empfehlung der Aktienexperten von "juchu.de" für die Aktie Critical Path "verkaufen".
Critical Path, ein Unternehmen, das Kommunikationslösungen für Mobilfunk-Carrier anbiete, habe im vergangenen Quartal einen Verlust von 48 Cents erwirtschaftet. Dies entspreche im Vergleich zum Vorquartal zwar einem leichten Rückgang von 11 Cents, allerdings seien die Analysten von einem Verlust von 28 Cents je Aktie ausgegangen. Der Umsatz habe mit 27,1 Mio. US-Dollar auf dem Niveau des Vorquartals gelegen. Ende des Quartals habe Critical Path über ein Barvermögen von 39 Mio. US-Dollar und über kurzfristige Anlagen im Wert von 132 Mio. US-Dollar verfügt. Im laufenden Quartal erwarte das Management einen weiteren Rückgang des Verlustes, allerdings noch nicht den Break Even.
Der Erfolg von Critical Path habe bisher auf der zunehmenden Bedeutung der E-Mail für die hausinterne Kommunikation großer Firmen sowie auf der Attraktivität von E-Mail-Accounts als kostenlosem Service großer Portal-Seiten, wie etwa Yahoo basiert. "Vor ein paar Jahren hatten allenfalls die Chefs und Marketingmitarbeiter eines Unternehmens eigene E-Mail-Adressen, heute aber könnten die meisten Unternehmen ohne E-Mails gar nicht mehr operieren", so Firmensprecher Birkeland. "Angesichts dieser Abhängigkeit entscheiden sich immer mehr Unternehmen für das Outsourcing ihres gesamten E-Mail-Servers, da ein Systemausfall, etwa in einem international operierenden Konzern, verheerende Folgen hätte."
Weiteres wichtiges Standbein des gerade mal knapp vier Jahre alten Unternehmens seien auch noch so genannte Internet Messaging Systeme. Critical Path habe beispielsweise die Software für die Messaging-Community von ICQ.com, ein Programm, das dem AOL-Instant-Messenger vergleichbar sei, entwickelt. Critical Path habe diese Technologie zusätzlich für solche Kunden weiterentwickelt, die die Messaging-Software für verschlüsselt übertragene Internet-Konferenzen würden verwenden wollen und dabei hohe Anforderungen an die Datensicherheit stellen würden.
Aufgrund der schlechten Quartalszahlen und der fraglichen Zukunftsaussichten sollten momentan keine Engagements eingegangen werden.
Daher lautet die Empfehlung der Aktienexperten von "juchu.de" für die Aktie Critical Path "verkaufen".
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