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Di, 21. April 2026, 0:39 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX wird etwas schwächer erwartet


04.12.12 09:16
scoach.de

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt wird am Dienstag voraussichtlich etwas schwächer in den Handel starten, so die Experten von "scoach.de".

Darauf würden die vorbörslichen Indikatoren hindeuten. Der X-DAX, der durch den DAX-Future berechnet werde, notiere aktuell bei 7.425 Punkten. Dies entspreche einem Minus von 0,14 Prozent gegenüber dem Schlusskurs am Montag. Zum Wochenauftakt habe der deutsche Leitindex DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) ein neues Jahreshoch bei 7.487,89 Zählern markiert, bevor er den Großteil der Gewinne wieder abgegeben habe und mit einem Plus von 0,40 Prozent bei 7.435,21 Punkten aus dem Handel gegangen sei.

Griechenland habe am Montag offiziell seinen Schuldenrückkauf begonnen. Außerdem habe Spanien offiziell einen Antrag auf Finanzhilfen für seinen Bankensektor in Höhe von 39,5 Milliarden Euro gestellt. Die Gelder sollten bereits in der kommenden Woche ausgezahlt werden, wie die Euro-Finanzminister auf ihrem Treffen entschieden hätten. Die Widerstände lägen bei 7.460, 7.600 und 7.805 Punkten. Die Unterstützungen befänden sich bei 7.390, 7.365, 7.330, 7.250/7.275 und 7.120/7.155 Punkten.

Die Vorgaben von den internationalen Börsen seien leicht negativ. An der Wall Street sei der Dow Jones mit einem Minus von 0,46 Prozent und 12.965,60 Zählern aus dem Handel gegangen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) sei um 0,27 Prozent auf 9.432,46 Zähler gesunken.

Der Euro zeige sich am Morgen kaum verändert. Aktuell koste die europäische Gemeinschaftswährung 1,3067 US-Dollar. Am Montagnachmittag habe die Gemeinschaftswährung mit 1,3076 US-Dollar den höchsten Stand seit Oktober erreicht. Der Dollar werde vor allem durch Neuigkeiten von der US-Fiskalklippe belastet. Das Weiße Haus habe am Montag einen neuen Vorschlag der Republikaner abgelehnt.

Die Ölpreise würden am Dienstagmorgen ebenfalls leicht im Minus notieren. Ein Barrel der US-Sorte WTI für die Auslieferung im Januar koste zur Stunde 88,76 US-Dollar. Das seien 33 Cent weniger als am Montagabend. Das Fass der Nordsee-Sorte Brent habe sich um 31 Cent auf 110,61 US-Dollar verbilligt.

Heute stünden in Spanien um 09:00 Uhr die Arbeitslosenzahl m/m in Tsd. (zuletzt: 128,2) und in Großbritannien um 10:30 Uhr der Einkaufsmanagerindex für Bausektor (Prognose: 50,7, zuletzt: 50,9), jeweils per November, an. In der EWU würden um 11:00 Uhr die Erzeugerpreise für Oktober m/m (Prognose: 0, zuletzt: 0,2) folgen. Um 15:00 Uhr erwarte man den Wochenausweis der Fremdwährungsreserven durch die EZB und in Kanada den BoC-Zinsentscheid (Prognose: 1, Letzter: 1).

Aus den USA kämen um 13:45 Uhr die wöchentliche ICSC Chain Store Sales, um 14:55 Uhr das Redbook, um 22:30 die Öllagerbestände API und um 23:00 Uhr das ABC-Verbrauchervertrauen. In Australien werde um 23:30 Uhr der AIG Services-Index für November (Letzter: 42,8) bekannt gegeben. (04.12.2012/ac/a/m)





 
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