DataDesign verkaufen
30.11.99 00:00
SchmidtBank
Die Analysten der SchmidtBank raten dem Anleger derzeit zum Verkauf von Aktien der DataDesign AG (WKN 552710).
Das Softwarehaus DataDesign AG habe letzte Woche auf einer Analystenveranstaltung seine neuste Geschäftsstrategie, die 9-Monatszahlen sowie Planzahlen der nächste Jahre bekanntgegeben. Die wichtigste Veränderung bei DataDesign habe sich in den letzten Monaten durch den Wechsel im Vorstand ergeben. Der jetzige Vorstandsvorsitzende, Roy von der Locht, habe zur Jahresmitte den bisherigen Chef, Gründer und Großaktionär, Stefan Pfender abgelöst. Herr von der Locht sei Gründer der Software4You GmbH, die im Januar 1999 von DataDesign gegen Sacheinlage und Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital übernommen worden sei. Roy von der Locht halte gegenwärtig 3,7% der Aktien von DataDesign. Der erst im Frühjahr 1999 zu DataDesign gestoßene Vertriebsvorstand, Wolfram Themann verlasse das Unternehmen zum Jahresende. Der Entwicklungschef, Michael Reithinger verbleibe im Vorstand und halte 6,9% der Anteile an DataDesign. Ungeklärt sei b.a.w., was mit den Kapitalanteilen von Stefan Pfender und Familie geschehe, die mit 39,3% größter Anteilseigener bei DataDesign seien. Laut Unternehmensangaben könne das Paket nicht ohne Zustimmung der Pool- und Altaktionäre sowie der Gontard&MetallBank verkauft werden. Im Extremfalle wäre Stefan Pfender und Familie noch auf vier Jahre gebunden. DataDesign wolle sich künftig klar auf Softwarelösungen und Dienstleistungen für Electronic Banking, Electronic Goverment und Electronic Commerce spezialisieren. Im Internet-Banking dürfte nächstes Jahr verstärkt die HBCI-Internet Lösung von DataDesign bei verschiedenen Banken zum Einsatz kommen. Hier habe das Unternehmen ein qualitativ hochwertiges, ausgefeiltes und bereits erfolgreich eingesetztes Produkt auf dem Markt. Im Bereich Electronic Goverment werde DataDesign in den nächsten Monaten ein Softwareprodukt für die interaktive Abwicklung von Behördengängen über das Internet anbieten. Mit Intergraph sei gemeinsam die Lösung für den Vertrieb von Geoinformationen über das Internet entwickelt worden. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe DataDesign einen Umsatz von 9,5 Mio. DM und ein EBIT von minus 6,3 Mio. DM erzielt. Für das Geschäftsjahr erwarten die Experten einen Umsatz von 12,5 Mio. DM und ein EBIT von minus 11,6 Mio. DM. Nach einem Verlust je Aktie nach DVFA/SG von 0,24 Euro im Jahr 1998 erwarten die Analysten für dieses Geschäftsjahr einen Verlust von 1,07 Euro je Aktie. DataDesign wolle nächstes Jahr bei einem geplanten Umsatz von 33,0 Mio. DM ein positives operatives Ergebnis ausweisen. Diese Planung halten die Analysten für sehr hochgegriffen. Zwar erwarten die Anlagestrategen, ähnlich wie das Unternehmen, dass im nächsten Jahr verstärkt die qualitativ gute HBCI-Software-Lösung von DataDesign bei den Banken implementiert wird. Jedoch berücksichtige die Unternehmensplanung die hohen Risiken, die durch die Einführung neuer Geschäftsbereiche entstehen, nur unzureichend. Die Experten erwarten auch für das Jahr 2000 bei einem Umsatz von 33,0 Mio. DM noch einen Verlust von 0,53 Euro je Aktie. Die Aktie der DataDesign AG notiere derzeit nur leicht unter dem Emissionspreis. Die Analysten halten die Aktie auf diesem Niveau für überbewertet und empfehlen die Aktie bis zu einem Kurs von 9 Euro zum Verkauf.
Das Softwarehaus DataDesign AG habe letzte Woche auf einer Analystenveranstaltung seine neuste Geschäftsstrategie, die 9-Monatszahlen sowie Planzahlen der nächste Jahre bekanntgegeben. Die wichtigste Veränderung bei DataDesign habe sich in den letzten Monaten durch den Wechsel im Vorstand ergeben. Der jetzige Vorstandsvorsitzende, Roy von der Locht, habe zur Jahresmitte den bisherigen Chef, Gründer und Großaktionär, Stefan Pfender abgelöst. Herr von der Locht sei Gründer der Software4You GmbH, die im Januar 1999 von DataDesign gegen Sacheinlage und Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital übernommen worden sei. Roy von der Locht halte gegenwärtig 3,7% der Aktien von DataDesign. Der erst im Frühjahr 1999 zu DataDesign gestoßene Vertriebsvorstand, Wolfram Themann verlasse das Unternehmen zum Jahresende. Der Entwicklungschef, Michael Reithinger verbleibe im Vorstand und halte 6,9% der Anteile an DataDesign. Ungeklärt sei b.a.w., was mit den Kapitalanteilen von Stefan Pfender und Familie geschehe, die mit 39,3% größter Anteilseigener bei DataDesign seien. Laut Unternehmensangaben könne das Paket nicht ohne Zustimmung der Pool- und Altaktionäre sowie der Gontard&MetallBank verkauft werden. Im Extremfalle wäre Stefan Pfender und Familie noch auf vier Jahre gebunden. DataDesign wolle sich künftig klar auf Softwarelösungen und Dienstleistungen für Electronic Banking, Electronic Goverment und Electronic Commerce spezialisieren. Im Internet-Banking dürfte nächstes Jahr verstärkt die HBCI-Internet Lösung von DataDesign bei verschiedenen Banken zum Einsatz kommen. Hier habe das Unternehmen ein qualitativ hochwertiges, ausgefeiltes und bereits erfolgreich eingesetztes Produkt auf dem Markt. Im Bereich Electronic Goverment werde DataDesign in den nächsten Monaten ein Softwareprodukt für die interaktive Abwicklung von Behördengängen über das Internet anbieten. Mit Intergraph sei gemeinsam die Lösung für den Vertrieb von Geoinformationen über das Internet entwickelt worden. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe DataDesign einen Umsatz von 9,5 Mio. DM und ein EBIT von minus 6,3 Mio. DM erzielt. Für das Geschäftsjahr erwarten die Experten einen Umsatz von 12,5 Mio. DM und ein EBIT von minus 11,6 Mio. DM. Nach einem Verlust je Aktie nach DVFA/SG von 0,24 Euro im Jahr 1998 erwarten die Analysten für dieses Geschäftsjahr einen Verlust von 1,07 Euro je Aktie. DataDesign wolle nächstes Jahr bei einem geplanten Umsatz von 33,0 Mio. DM ein positives operatives Ergebnis ausweisen. Diese Planung halten die Analysten für sehr hochgegriffen. Zwar erwarten die Anlagestrategen, ähnlich wie das Unternehmen, dass im nächsten Jahr verstärkt die qualitativ gute HBCI-Software-Lösung von DataDesign bei den Banken implementiert wird. Jedoch berücksichtige die Unternehmensplanung die hohen Risiken, die durch die Einführung neuer Geschäftsbereiche entstehen, nur unzureichend. Die Experten erwarten auch für das Jahr 2000 bei einem Umsatz von 33,0 Mio. DM noch einen Verlust von 0,53 Euro je Aktie. Die Aktie der DataDesign AG notiere derzeit nur leicht unter dem Emissionspreis. Die Analysten halten die Aktie auf diesem Niveau für überbewertet und empfehlen die Aktie bis zu einem Kurs von 9 Euro zum Verkauf.
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