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Mi, 12. Mai 2021, 14:17 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Deutsche Telekom Outperformer


19.11.02 15:52
Hornblower Fischer

Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktie der Deutschen Telekom (WKN 555750) weiterhin mit Outperformer ein.

Mit 39,2 Mrd. Euro Umsatz habe die Deutsche Telekom in den ersten neun Monaten leicht unter den Erwartungen gelegen, habe diese aber mit einem EBITDA von 12,0 Mrd. Euro sicher schlagen können. Die Ergebnisse würden den fundamental positiven Trend beim größten Telekomkonzern Europas bestätigen. Haupttriebfeder sei der starke Mittelfluss im operativen Geschäft. Dank einer stärker als erwarteten Kürzung der Investitionen und weiterer Kosteneinsparungen entwickle sich zudem der Free Cash Flow sehr stark, der vor allem zum Schuldenabbau genutzt werde. In den ersten neun Monaten seien 3 Mrd. Euro an freien Mitteln generiert und 1,6 Mrd. Euro Dividende ausgezahlt worden. In den nächsten Jahren würden jährlich 5 bis 6 Mrd. Euro Free Cash Flow angestrebt, wobei die 1,6 Mrd. Euro Dividende eingespart werden sollten.

Mit dem starken Cash Flow werde dem kritischen Punkt der Telekom entgegengewirkt: der zu hohen Verschuldung. Die Nettoschuld sei im dritten Quartal um 0,2 Mrd. Euro auf 64,0 Mrd. zurückgegangen. Angesichts des gegenläufigen Effekts durch den Kauf der restlichen Anteile am niederländischen Mobilfunkanbieter BEN in Höhe von 2,0 Mrd. Euro sei dies ein Erfolg und bestätige den positiven Trend. Bis Ende 2003 peile die Deutsche Telekom eine Nettoverschuldung in Höhe des dreifachen EBITDA an, so dass die Bilanzrelationen gesunden. Absolut sei entsprechend mit einer Nettoverschuldung von gut 50 Mrd. Euro zu rechnen. Moody’s sehe die Telekom nach den Zahlen kritisch. Eine Ratingabstufung von Moody’s und Standard & Poors würde die Zinslast von 5 Mrd. Euro Verbindlichkeiten um 0,5% erhöhen.

Die strategische Überprüfung der Telekom habe zur außerordentlichen Wertberichtigung von 20,3 Mrd. Euro im dritten Quartal geführt. Damit werde der Ex-Monopolist von den Sünden der Vergangenheit - den zu hohen Ausgaben für Lizenzen und Übernahmen - eingeholt. Mit 18 Mrd. Euro sei der Löwenanteil der Wertberichtigung wie erwartet auf T-Mobile USA entfallen, wo der Buchwert der Lizenzen um 9,6 Mrd. Euro und der des Unternehmenswertes um 8,4 Mrd. Euro reduziert worden seien. Des weiteren sei ein Teil der UMTS-Lizenz in Großbritannien und der niederländischen Mobilfunkaktivitäten (BEN) abgeschrieben worden. Mit der entschlossenen Wertberichtigung seien die Bilanzrelationen auf eine realistische Basis gestellt worden. Der Ex-Monopolist könne nun weniger stark belastet die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Gleichzeitig bleibe ein Eigenkapitalbestand von gut 36 Mrd. Euro erhalten, der im Vergleich zu Europäischen Wettbewerbern (vor allem France Telekom) gut sei. Man denke das nun zunächst keine größeren außerordentlichen Abschreibungen mehr drohen würden.

Die Deutsche Telekom (DTE GY) habe letzten Donnerstag Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Diese seien wenig überraschend gewesen, wobei die operative Performance überzeugt und mit einem klaren Schnitt in der Bilanz die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft gelegt werde. Der neue Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke sollte die Telekom erfolgreich und entschlossen voranbringen. Die Aktie des größten Europäischen Telekomkonzerns sei somit kaufenswert.

Fundamental stufen die Analysten von Hornblower Fischer die Aktie der Deutschen Telekom weiterhin als Outperformer ein.





 
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