Dresdner Bank Fusion unwahrscheinl.
13.01.00 00:00
Delbrück & Co.
Die Analysten von Dellbrück Asset Mangement halten eine Fusion der Dresdner Bank (WKN 535000) mit der HypoVereinsbank für unwahrscheinlich.
Eine Fusion sei ohne Zustimmung des Großaktionärs Allianz kaum vorzustellen. Daher habe der Allianz-Finanzvorstands Paul Achtleitner mit der Bemerkung, dass die Allianz-Beteiligungen an beiden Banken nicht zur Disposition stünden, einer möglichen Verschmelzung indirekt eine Absage erteilt. Nach Ansicht des zuständigen Analysten Michael Harms wird sich der Versicherungskonzern gegen eine Fusion entscheiden. Ein Zusammengehen sei nicht sehr sinnvoll, da die beiden Finanzinstitute zu sehr mit sich selber beschäftigt seien und außerdem unterschiedliche sowie inkompatible Konzepte aufweisen würden.
Die Dresdner Bank beabsichtige ihr USA-Geschäft auszubauen, um dort eine großen Kundenstamm zu errichten. In Europa solle die Investmentbank Kleinwort Benson verstärkt werden, die dann den ausgebauten Kundenstamm in den USA bedienen solle. Die Umsetzung dieser Strategie wird jedoch Zeit in Anspruch nehmen, so der Experte.
Insgesamt hält der Experte eine Kooperation zwischen den vier Großbanken für sehr sinnvoll, wobei er mit diesem Konzept innerhalb der Bankenlandschaft keine Unterstützung finde.
Eine Fusion sei ohne Zustimmung des Großaktionärs Allianz kaum vorzustellen. Daher habe der Allianz-Finanzvorstands Paul Achtleitner mit der Bemerkung, dass die Allianz-Beteiligungen an beiden Banken nicht zur Disposition stünden, einer möglichen Verschmelzung indirekt eine Absage erteilt. Nach Ansicht des zuständigen Analysten Michael Harms wird sich der Versicherungskonzern gegen eine Fusion entscheiden. Ein Zusammengehen sei nicht sehr sinnvoll, da die beiden Finanzinstitute zu sehr mit sich selber beschäftigt seien und außerdem unterschiedliche sowie inkompatible Konzepte aufweisen würden.
Die Dresdner Bank beabsichtige ihr USA-Geschäft auszubauen, um dort eine großen Kundenstamm zu errichten. In Europa solle die Investmentbank Kleinwort Benson verstärkt werden, die dann den ausgebauten Kundenstamm in den USA bedienen solle. Die Umsetzung dieser Strategie wird jedoch Zeit in Anspruch nehmen, so der Experte.
Insgesamt hält der Experte eine Kooperation zwischen den vier Großbanken für sehr sinnvoll, wobei er mit diesem Konzept innerhalb der Bankenlandschaft keine Unterstützung finde.
