E.ON aussichtsreich
16.06.05 11:56
BörseGo
Die Experten von "BörseGo" halten in ihrem aktuellen "Tec-Report" die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) für aussichtsreich.
Während der DAX trotz der fulminanten Kurssteigerungen der letzten Wochen um mehr als 40 Prozent unter seinem Allzeithoch aus dem Jahr 2000 notiere, sei der E.ON-Aktie zu Beginn des laufenden Jahres der Sprung über ihr altes Hoch von 1998 gelungen. Nach einer seit Februar andauernden Konsolidierungsphase habe der Titel vor kurzem erneut ein Allzeithoch geschafft. Und die Chancen, dass sich der intakte mittelfristige Aufwärtstrend fortsetze, stünden gut.
Nach einem Rekordgewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr habe E.ON die positive Entwicklung auch im ersten Quartal fortgesetzt. Der Umsatz sei um zwölf Prozent auf 16,418 Milliarden Euro gestiegen. Der EBIT-Gewinn habe sich um sieben Prozent auf 2,515 Milliarden Euro verbessert. Auch der Konzernüberschuss habe mit 1,459 Milliarden Euro knapp über dem Vorjahresniveau gelegen, obwohl erheblich niedrigere Buchgewinne sowie höhere Steuern als im Vorjahr angefallen seien. Für das Gesamtjahr rechne der Konzern mit einer weiteren Steigerung beim operativen Gewinn. Dem Rekordjahr 2004 dürfte damit ein weiteres folgen.
Dank des Viterra-Verkaufs solle auch der Überschuss im laufenden Jahr deutlich über dem des Vorjahres liegen. Vor wenigen Wochen habe der Düsseldorf Konzern den Verkauf der Immobilientochter an die Deutsche Annington GmbH für rund sieben Milliarden Euro gemeldet. Damit erziele E.ON einen Gewinn von rund 2,4 Milliarden Euro. Weitere Milliarden-Einnahmen dürften der geplante Verkauf der Beteiligung an Ruhrgas Industries sowie des 43-prozentigen Degussa-Anteils bringen. Aktionäre könnten davon in Form einer Sonderausschüttung profitieren. Ohnehin wolle man seine Anteilseigner künftig noch stärker am Erfolg teilhaben lassen. Die Ausschüttungsquote solle mittelfristig auf 50 bis 60 Prozent angehoben werden. Für das vergangene Jahr habe man mit 2,35 Euro je Aktie gut 35 Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet.
Neben dem Viterra-Verkauf habe man in den letzten Wochen auch einige Akquisitionen gemeldet, mit denen man seine Wettbewerbsposition weiter stärke. So steige man durch die Mehrheitsübernahme an dem Regionalversorger Electrica Moldova in den rumänischen Strommarkt ein. Die Tochter E.ON UK habe Enfield erworben, ein modernes Gaskraftwerk in der Nähe von London. In dieser Woche erst habe der Konzern zudem seinen Anteil am Njord-Feld auf 30 Prozent erhöht. Das norwegische Öl- und Gasfeld verfüge über Reserven von rund zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas. In 2007 wolle E.ON mit der Gasproduktion beginnen und künftig etwa 600 Millionen Kubikmeter Erdgas jährlich aus dem Feld beziehen.
E.ON baue seine gute Wettbewerbsposition weiter kontinuierlich aus. In den nächsten Jahren dürften vor allem auch die Aktivitäten in Osteuropa zum weiteren Wachstum beitragen. Die Chancen stünden gut, dass die Aktie ihren mittelfristigen Aufwärtstrend fortsetze. Neben der hohen Dividendenrendite von über drei Prozent würden Anlegern auch weitere Kursgewinne winken.
Obwohl sich die Notierung seit dem zwischenzeitlichen Tief im März 203 mehr als verdoppelt hat, bleibt die Aktie des Energiekonzerns E.ON aussichtsreich, so die Experten von "BörseGo".
Während der DAX trotz der fulminanten Kurssteigerungen der letzten Wochen um mehr als 40 Prozent unter seinem Allzeithoch aus dem Jahr 2000 notiere, sei der E.ON-Aktie zu Beginn des laufenden Jahres der Sprung über ihr altes Hoch von 1998 gelungen. Nach einer seit Februar andauernden Konsolidierungsphase habe der Titel vor kurzem erneut ein Allzeithoch geschafft. Und die Chancen, dass sich der intakte mittelfristige Aufwärtstrend fortsetze, stünden gut.
Nach einem Rekordgewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr habe E.ON die positive Entwicklung auch im ersten Quartal fortgesetzt. Der Umsatz sei um zwölf Prozent auf 16,418 Milliarden Euro gestiegen. Der EBIT-Gewinn habe sich um sieben Prozent auf 2,515 Milliarden Euro verbessert. Auch der Konzernüberschuss habe mit 1,459 Milliarden Euro knapp über dem Vorjahresniveau gelegen, obwohl erheblich niedrigere Buchgewinne sowie höhere Steuern als im Vorjahr angefallen seien. Für das Gesamtjahr rechne der Konzern mit einer weiteren Steigerung beim operativen Gewinn. Dem Rekordjahr 2004 dürfte damit ein weiteres folgen.
Neben dem Viterra-Verkauf habe man in den letzten Wochen auch einige Akquisitionen gemeldet, mit denen man seine Wettbewerbsposition weiter stärke. So steige man durch die Mehrheitsübernahme an dem Regionalversorger Electrica Moldova in den rumänischen Strommarkt ein. Die Tochter E.ON UK habe Enfield erworben, ein modernes Gaskraftwerk in der Nähe von London. In dieser Woche erst habe der Konzern zudem seinen Anteil am Njord-Feld auf 30 Prozent erhöht. Das norwegische Öl- und Gasfeld verfüge über Reserven von rund zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas. In 2007 wolle E.ON mit der Gasproduktion beginnen und künftig etwa 600 Millionen Kubikmeter Erdgas jährlich aus dem Feld beziehen.
E.ON baue seine gute Wettbewerbsposition weiter kontinuierlich aus. In den nächsten Jahren dürften vor allem auch die Aktivitäten in Osteuropa zum weiteren Wachstum beitragen. Die Chancen stünden gut, dass die Aktie ihren mittelfristigen Aufwärtstrend fortsetze. Neben der hohen Dividendenrendite von über drei Prozent würden Anlegern auch weitere Kursgewinne winken.
Obwohl sich die Notierung seit dem zwischenzeitlichen Tief im März 203 mehr als verdoppelt hat, bleibt die Aktie des Energiekonzerns E.ON aussichtsreich, so die Experten von "BörseGo".
Werte im Artikel
17.04.26
, dpa-AFX
ROUNDUP/Schneider zu Atomkraft: nur Ärger und [...]BERLIN (dpa-AFX) - Bundesumweltminister Carsten Schneider warnt von einer Rückkehr zur Atomkraft. Der SPD-Politiker, ...
16.04.26
, dpa-AFX
Merz: Atomkraft keine Lösung für aktuelle Energie [...]BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht eine Rückkehr zur Atomenergie nicht als kurzfristigen ...
16.04.26
, dpa-AFX
ROUNDUP: 'Hüah! auf einem toten Pferd'? - Neue [...]BERLIN (dpa-AFX) - Unionsfraktionschef Jens Spahn hat mit einem Vorstoß zur möglichen Wiederinbetriebnahme ...


