E.ON kaufen
09.04.01 00:00
Platow Brief online
Mit dem Übernahmeangebot an die britische Powergen hat E.ON (WKN 761440) -Chef Ulrich Hartmann endlich den Beweis für seine Handlungsfähigkeit erbracht, berichten die Analysten vom „Platow Brief online“.
Nach schier endlosen Verhandlungsrunden in ganz Europa sei über den das Einfallstor Großbritannien der Weg frei für den Aufstieg des Energieriesen zum global player allererster Güte. Nun wolle sich E:ON rein auf das Versorgergeschäft konzentrieren. Beim Abbau des Nichtkerngeschäfts solle es Schlag auf Schlag gehen. Auf der Verkaufsliste stünden die Immobilientochter Viterra - hier sei allerdings auch noch ein Börsengang denkbar -, VAW Akuminium, Klöckner & Co, Stinnes MEMC und Veba Öl. In drei bis fünf Jahren wolle sich E.ON von seiner Tochter Degussa trennen. Die aus den Desinvestitionen zufließenden Mittel sollten für die weitere Expansion verwendet werden.
Die Düsseldorfer würden nach dem Zukauf mit einem Stromabsatz von 323 Mrd. Kilowattstunden und 30 Mio. Strom- und Gaskunden zum zweitgrößten Energiedienstleister der Welt (nach EdF). Doch das reiche Hartmann längst nicht. Er wolle über Akquisitionen vor allem in den USA ganz nach oben, die Beteiligung an der Powergen-Tochter LG&E sei für ihn nur der erste Schritt dazu. Mit einer Kriegskasse, die Hartmann auf zwischen 30 und 50 Mrd. DM veranschlage, dürfte er in Sachen Zukäufe auch keine Probleme haben.
Hartmann müsse sich im übrigen auch gen Westen orientieren. Denn aus östlicher Richtung blase ihm scharfer Gegenwind entgegen. Kurz vor Bekanntgabe des geplanten Zukaufs von Powergen seien die Kooperationsgespräche zwischen den Rheinländern und dem österreichischen Versorger OMV über einen Tausch des OMV-Gasbereichs gegen eine Mehrheitsbeteiligung der Österreicher an der Veba Öl geplatzt. Dabei die Finger im Spiel gehabt haben solle auch die Gazprom. Die Russen hätten verhindern wollen, dass in Deutschland mit E.ON ein neuer Gas-Player bestehende Partnerschaften (Ruhrgas) durcheinander bringe, verlaute aus Branchenkreisen.
Der Kurs notiere aktuell bei 55 Euro mit 6,3% im Plus. Nach diesem Coup würden die Analysten des Börsenbriefes die E.ON-Papiere zum Kauf empfehlen!
Nach schier endlosen Verhandlungsrunden in ganz Europa sei über den das Einfallstor Großbritannien der Weg frei für den Aufstieg des Energieriesen zum global player allererster Güte. Nun wolle sich E:ON rein auf das Versorgergeschäft konzentrieren. Beim Abbau des Nichtkerngeschäfts solle es Schlag auf Schlag gehen. Auf der Verkaufsliste stünden die Immobilientochter Viterra - hier sei allerdings auch noch ein Börsengang denkbar -, VAW Akuminium, Klöckner & Co, Stinnes MEMC und Veba Öl. In drei bis fünf Jahren wolle sich E.ON von seiner Tochter Degussa trennen. Die aus den Desinvestitionen zufließenden Mittel sollten für die weitere Expansion verwendet werden.
Hartmann müsse sich im übrigen auch gen Westen orientieren. Denn aus östlicher Richtung blase ihm scharfer Gegenwind entgegen. Kurz vor Bekanntgabe des geplanten Zukaufs von Powergen seien die Kooperationsgespräche zwischen den Rheinländern und dem österreichischen Versorger OMV über einen Tausch des OMV-Gasbereichs gegen eine Mehrheitsbeteiligung der Österreicher an der Veba Öl geplatzt. Dabei die Finger im Spiel gehabt haben solle auch die Gazprom. Die Russen hätten verhindern wollen, dass in Deutschland mit E.ON ein neuer Gas-Player bestehende Partnerschaften (Ruhrgas) durcheinander bringe, verlaute aus Branchenkreisen.
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