Eckert & Ziegler günstiger Einstieg
09.07.01 09:47
Aktienforum-Inter.net
Die Analysten von Aktienforum-Inter.net nehmen derzeit die Aktien von Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik (WKN 565970) genauer ins Visier.
Das am Neuen Markt gelistete Medizintechnik-Unternehmen entwickele, produziere und vertreibe schwach radioaktive Strahlenquellen für medizinische und wissenschaftliche Anwendungen, insbesondere für die Krebs- und Herztherapie. Zu den Produkten würden z.B. Beta-Strahler zum Einsatz gegen Augentumore und radioaktive "Seeds" gegen Prostatakrebs zählen.
Besonders radioaktive "Seeds" (radioaktive Isotope, z.B. Palladium, in reiskorngroße Metallstäbchen eingelagert und verschweißt), die in den Körper direkt an das Karzinom implantiert und dort verbleiben würden, seien auf Grund der geringeren Streueffekte und der geringeren Gesamtstrahlenbelastung eine zukunftsweisende Alternative zur herkömmlichen Strahlentherapie. Der Anteil dieser sog. Brachytherapie werde sich gegenüber den herkömmlichen Behandlungsmethoden von Krebs nach Expertenansicht von derzeit 19 Prozent auf 36 Prozent im Jahr 2005 erhöhen.
Auch zur Behandlung von Arterienverengung, eine der Hauptursachen von Herz-Kreislauf-Krankheiten würden immer häufiger schwach radioaktive Strahlungsquellen eingesetzt. Dazu würden im Rahmen des herkömmlichen Eingriffs, bei dem die Arterien mittels einem Katheter gedehnt werden (Ballondilatation), die Gefäßinnenwände radioaktiv bestrahlt. Dies verhindere eine schnelle Wiederverengung.
Beides seien Bereiche mit enormem Wachstumspotenzial. Allein in den Industrieländern würden sich bereits heute jährlich etwa eine Million Patienten einer Ballondilatation unterziehen, Tendenz steigend. Auch das Marktvolumen der Brachytherapie steige jährlich stark an. Allein für die Behandlung von Prostatakrebs, der häufigsten Krebsart bei Männern, gehe man von derzeit 112 Millionen US-Dollar aus, was sich bis 2005 auf 264 Millionen US-Dollar erhöhen werde. Hinzu würden viele weitere Einsatzbereiche der Brachytherapie kommen, wonach derzeit intensiv geforscht werde. Als weiteres Geschäftsfeld plane Eckert & Ziegler den Einstieg in die Molekularbiologie. Aus dem Unternehmensumfeld sei bekannt geworden, dass man sich derzeit nach geeigneten Akquisitionen umsehe.
Die Medizintechnik friste im Vergleich zur benachbarten Biotechnologie, zumindest was Liquiditätszuflüsse von Anlegern anbelange, noch immer ein Schattendasein. Völlig zu Unrecht, denn die Medizintechnik habe als Zulieferer gegenüber der eigentlichen Biotechnologie viele Vorteile. Langwierige und risikobehaftete Zulassungsverfahren würden wegfallen oder seien zumindest wesentlich einfacher und kürzer. Trotzdem profitiere sie von dem Biotechnologie-Boom, in dem sie Wirkstoffe, Bestandteile oder Geräte, die zur Herstellung von Medikamenten oder Behandlungsinstrumenten notwendig seien, liefere.
Der Weltmarkt für Medizintechnik werde derzeit auf etwa 100 Milliarden Euro jährlich geschätzt mit steil ansteigender Tendenz. Hinzu komme, dass die meisten Medizintechnik-Unternehmen, wie auch Eckert & Ziegler, bereits deutlich in der Gewinnzone arbeiten würden, was man von den Biotechnologie-Titeln in der Mehrzahl nicht behaupten könne.
Eckert & Ziegler habe sich durch die Akquisitionen der Medizinroboter-Sparte des US-Unternehmens Medtronic und des Strahlenquellengeschäfts des amerikanischen Pharmakonzerns DuPont eine außerordentliche Weltmarktstellung erworben. Die Berliner seien derzeit der einzige markenunabhängige Komplettanbieter schwachstrahlender und therapeutischer Komponenten in der Onkologie, Kardiologie und Wissenschaft. Im Bereich der Brachytherapie, mit dem derzeit etwa ein Drittel des Umsatzes generiert werde, sei man im wichtigen Markt USA bereits Marktführer vor dem Mitbewerber Theragenics. Auch in Europa, wo die Brachytherapie mit radioaktiven Palladium-Seeds erst im August letzen Jahres zugelassen worden sei, habe man den einzigen Konkurrenten, die belgische International Brachytherapy bereits überholt.
Seit März 2000 befinde sich die Aktie in einem langfristigen Abwärtstrend. Nach einem Allzeithoch von 138,50 im März 2000 sei erst im März diesen Jahres bei ca. 22 Euro ein Boden gefunden worden. Doch im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen sei der Rückgang rein auf das schlechte Börsenumfeld zurückzuführen. Zu keinem Zeitpunkt seien schlechte Nachrichten aus dem Unternehmen zu hören gewesen, im Gegenteil. Im ersten Quartal 2001 hätten Umsatz (plus 70 Prozent) und Gewinn (plus 15 Prozent) wieder deutlich zulegen können. Besonders die Bereiche Nuclear Imaging (plus 65 Prozent), Industrial Sources (plus 100 Prozent) und onkologische Strahlenquellen (plus 54 Prozent) hätten starke Zuwächse verzeichnet.
Für das Gesamtjahr erwarte Eckert & Ziegler bei Erlösen in der Größenordnung von rund 30 Millionen Euro ein EBIT von ca. sechs Millionen Euro. Vor kurzem habe man mit dem Pariser Institut Curie einen Vertrag über die Lieferung von schwach radioaktiven Implantaten mit einem Volumen von über zwei Millionen Euro abschließen können, der größte Auftrag, der in Europa für diese Behandlungsform jemals erteilt worden sei. Hinzu komme ein Großauftrag über acht Millionen Euro an ein großes Life-Science-Unternehmen, an das Komponenten zur Behandlung von Arterienverengungen geliefert würden.
Nachdem der Boden bei 22 Euro in den letzten Wochen bereits mehrfach erfolgreich gehalten worden sei, sei der Kurs nach Bekanntgabe zweier Großaufträge auf derzeit 32 Euro gestiegen, wo sich nun ein schwacher Widerstand ausgebildet habe. Von diesem Niveau aus könnte der Kurs bei drehender Stimmungslage am Markt erneut Anlauf auf höhere Kurse nehmen.
Eckert & Ziegler biete als Weltmarktführer der Bereiche schwachradioaktive Strahlungsquellen und Brachytherapie ein qualitativ hervorragendes Investment, das mit ein 02e KGV von 30 nach Ansicht der Analysten von Aktienforum-Inter.net momentan einen Einstieg zu einem günstigen Preis bietet.
Das am Neuen Markt gelistete Medizintechnik-Unternehmen entwickele, produziere und vertreibe schwach radioaktive Strahlenquellen für medizinische und wissenschaftliche Anwendungen, insbesondere für die Krebs- und Herztherapie. Zu den Produkten würden z.B. Beta-Strahler zum Einsatz gegen Augentumore und radioaktive "Seeds" gegen Prostatakrebs zählen.
Besonders radioaktive "Seeds" (radioaktive Isotope, z.B. Palladium, in reiskorngroße Metallstäbchen eingelagert und verschweißt), die in den Körper direkt an das Karzinom implantiert und dort verbleiben würden, seien auf Grund der geringeren Streueffekte und der geringeren Gesamtstrahlenbelastung eine zukunftsweisende Alternative zur herkömmlichen Strahlentherapie. Der Anteil dieser sog. Brachytherapie werde sich gegenüber den herkömmlichen Behandlungsmethoden von Krebs nach Expertenansicht von derzeit 19 Prozent auf 36 Prozent im Jahr 2005 erhöhen.
Auch zur Behandlung von Arterienverengung, eine der Hauptursachen von Herz-Kreislauf-Krankheiten würden immer häufiger schwach radioaktive Strahlungsquellen eingesetzt. Dazu würden im Rahmen des herkömmlichen Eingriffs, bei dem die Arterien mittels einem Katheter gedehnt werden (Ballondilatation), die Gefäßinnenwände radioaktiv bestrahlt. Dies verhindere eine schnelle Wiederverengung.
Beides seien Bereiche mit enormem Wachstumspotenzial. Allein in den Industrieländern würden sich bereits heute jährlich etwa eine Million Patienten einer Ballondilatation unterziehen, Tendenz steigend. Auch das Marktvolumen der Brachytherapie steige jährlich stark an. Allein für die Behandlung von Prostatakrebs, der häufigsten Krebsart bei Männern, gehe man von derzeit 112 Millionen US-Dollar aus, was sich bis 2005 auf 264 Millionen US-Dollar erhöhen werde. Hinzu würden viele weitere Einsatzbereiche der Brachytherapie kommen, wonach derzeit intensiv geforscht werde. Als weiteres Geschäftsfeld plane Eckert & Ziegler den Einstieg in die Molekularbiologie. Aus dem Unternehmensumfeld sei bekannt geworden, dass man sich derzeit nach geeigneten Akquisitionen umsehe.
Der Weltmarkt für Medizintechnik werde derzeit auf etwa 100 Milliarden Euro jährlich geschätzt mit steil ansteigender Tendenz. Hinzu komme, dass die meisten Medizintechnik-Unternehmen, wie auch Eckert & Ziegler, bereits deutlich in der Gewinnzone arbeiten würden, was man von den Biotechnologie-Titeln in der Mehrzahl nicht behaupten könne.
Eckert & Ziegler habe sich durch die Akquisitionen der Medizinroboter-Sparte des US-Unternehmens Medtronic und des Strahlenquellengeschäfts des amerikanischen Pharmakonzerns DuPont eine außerordentliche Weltmarktstellung erworben. Die Berliner seien derzeit der einzige markenunabhängige Komplettanbieter schwachstrahlender und therapeutischer Komponenten in der Onkologie, Kardiologie und Wissenschaft. Im Bereich der Brachytherapie, mit dem derzeit etwa ein Drittel des Umsatzes generiert werde, sei man im wichtigen Markt USA bereits Marktführer vor dem Mitbewerber Theragenics. Auch in Europa, wo die Brachytherapie mit radioaktiven Palladium-Seeds erst im August letzen Jahres zugelassen worden sei, habe man den einzigen Konkurrenten, die belgische International Brachytherapy bereits überholt.
Seit März 2000 befinde sich die Aktie in einem langfristigen Abwärtstrend. Nach einem Allzeithoch von 138,50 im März 2000 sei erst im März diesen Jahres bei ca. 22 Euro ein Boden gefunden worden. Doch im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen sei der Rückgang rein auf das schlechte Börsenumfeld zurückzuführen. Zu keinem Zeitpunkt seien schlechte Nachrichten aus dem Unternehmen zu hören gewesen, im Gegenteil. Im ersten Quartal 2001 hätten Umsatz (plus 70 Prozent) und Gewinn (plus 15 Prozent) wieder deutlich zulegen können. Besonders die Bereiche Nuclear Imaging (plus 65 Prozent), Industrial Sources (plus 100 Prozent) und onkologische Strahlenquellen (plus 54 Prozent) hätten starke Zuwächse verzeichnet.
Für das Gesamtjahr erwarte Eckert & Ziegler bei Erlösen in der Größenordnung von rund 30 Millionen Euro ein EBIT von ca. sechs Millionen Euro. Vor kurzem habe man mit dem Pariser Institut Curie einen Vertrag über die Lieferung von schwach radioaktiven Implantaten mit einem Volumen von über zwei Millionen Euro abschließen können, der größte Auftrag, der in Europa für diese Behandlungsform jemals erteilt worden sei. Hinzu komme ein Großauftrag über acht Millionen Euro an ein großes Life-Science-Unternehmen, an das Komponenten zur Behandlung von Arterienverengungen geliefert würden.
Nachdem der Boden bei 22 Euro in den letzten Wochen bereits mehrfach erfolgreich gehalten worden sei, sei der Kurs nach Bekanntgabe zweier Großaufträge auf derzeit 32 Euro gestiegen, wo sich nun ein schwacher Widerstand ausgebildet habe. Von diesem Niveau aus könnte der Kurs bei drehender Stimmungslage am Markt erneut Anlauf auf höhere Kurse nehmen.
Eckert & Ziegler biete als Weltmarktführer der Bereiche schwachradioaktive Strahlungsquellen und Brachytherapie ein qualitativ hervorragendes Investment, das mit ein 02e KGV von 30 nach Ansicht der Analysten von Aktienforum-Inter.net momentan einen Einstieg zu einem günstigen Preis bietet.
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