Einzelhandelssektor neutral
13.12.04 12:23
Stadtsparkasse Köln
Für den europäischen Sektor wird insbesondere das Konsumentenverhalten in Deutschland, der größte europäische Markt, von Bedeutung sein, so die Analysten der Stadtsparkasse Köln.
Gerade in Deutschland sei die Anschaffungsneigung der Verbraucher im europäischen Vergleich bisher niedrig. Die Kaufbereitschaft der Konsumenten scheine sich nun allmählich zu verbessern. Für 2005 werde eine Zunahme des privaten Konsums erwartet, allerdings gingen Prognosen davon aus, dass der Einzelhandel nicht so stark wachsen könne wie die europäische Wirtschaft. Die Konsumbereitschaft der europäischen Verbraucher werde durch Reformen in der Sozialgesetzgebung und Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit belastet.
Von einer konjunkturellen Erholung im Euroraum 2005 werde der Einzelhandel wahrscheinlich nur unterdurchschnittlich profitieren können und das Branchenwachstum werde unter dem der Wirtschaft liegen. Die Konsumenten seien angesichts der hohen Öl- und Benzinpreise nach wie vor zurückhaltend, Reformen im Sozialsystem sowie Sorgen um den Arbeitsplatz würden zusätzlich belasten. Der angestaute Nachholbedarf beim Konsum stimme mittelfristig positiv, werde jedoch in den kommenden Monaten noch nicht zu einem nachhaltigen Wachstum der Nachfrage nach langlebigen Gütern führen. Die Analysten der Stadtsparkasse Köln empfehlen, die Branche neutral zu gewichten.
Gerade in Deutschland sei die Anschaffungsneigung der Verbraucher im europäischen Vergleich bisher niedrig. Die Kaufbereitschaft der Konsumenten scheine sich nun allmählich zu verbessern. Für 2005 werde eine Zunahme des privaten Konsums erwartet, allerdings gingen Prognosen davon aus, dass der Einzelhandel nicht so stark wachsen könne wie die europäische Wirtschaft. Die Konsumbereitschaft der europäischen Verbraucher werde durch Reformen in der Sozialgesetzgebung und Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit belastet.
Von einer konjunkturellen Erholung im Euroraum 2005 werde der Einzelhandel wahrscheinlich nur unterdurchschnittlich profitieren können und das Branchenwachstum werde unter dem der Wirtschaft liegen. Die Konsumenten seien angesichts der hohen Öl- und Benzinpreise nach wie vor zurückhaltend, Reformen im Sozialsystem sowie Sorgen um den Arbeitsplatz würden zusätzlich belasten. Der angestaute Nachholbedarf beim Konsum stimme mittelfristig positiv, werde jedoch in den kommenden Monaten noch nicht zu einem nachhaltigen Wachstum der Nachfrage nach langlebigen Gütern führen. Die Analysten der Stadtsparkasse Köln empfehlen, die Branche neutral zu gewichten.
