Electrolux nachhaltige Anlage
03.06.09 13:22
Zürcher Kantonalbank
Zürich (aktiencheck.de AG) - Annett Baumast, Analystin der Zürcher Kantonalbank, sieht die Aktie von Electrolux AB als eine nachhaltige Anlage an.
Electrolux gehöre zu den weltweit führenden Herstellern von Haushaltgeräten. Mit 48% des Umsatzes 2008 sei Europa der größte Markt für Electrolux, die in die Geschäftseinheiten Gebrauchsgüter (93% Umsatzanteil) und professionelle Produkte (7%) aufgeteilt sei. Weitere 33% seien in Nordamerika und 11% in Südamerika generiert worden.
Electrolux verfüge über eigene Richtlinien in den Bereichen Umwelt, Menschenrechte und Ethik sowie über eine Klimastrategie. Seit fünfzehn Jahren veröffentliche das Unternehmen regelmäßig Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsberichte, die jetzt auf den Richtlinien der Global-Reporting-Initiative basieren würden. Die Gesamtverantwortung für Umwelt- und Sozialthemen sei jeweils auf Gruppenebene angesiedelt. Der aktuelle Fragebogen des Carbon-Disclosure-Projects sei von Electrolux beantwortet worden und sei öffentlich einsehbar.
Das Unternehmen setze die Anforderungen der ISO 14001 konsequent auch bei neu erworbenen Standorten um. Bislang seien fast 100% der Standorte mit mehr als 50 Mitarbeitenden zertifiziert. Das einzige quantitative Ziel, das Electrolux publiziere, sei die Reduktion des Energieverbrauchs um 15% bis 2009 auf der Basis von 2005. Mit einer Reduktion von 12,5% bis 2008 sei Electrolux hier auf der Zielgeraden, ein neues Ziel für 2012 werde derzeit erarbeitet.
Über 20% der verkauften Einheiten seien so genannte "grüne Produkte" gewesen. Diese würden sich durch überdurchschnittliche Ressourceneinsparungen auszeichnen. Deren Beitrag zum Bruttogewinn habe bei knapp 30% gelegen. Zulieferbetriebe von Electrolux müssten Umwelt- und Sozialstandards einhalten. In risikoreichen Ländern werde dies auch von externen Auditoren überprüft. Bei Audits von Produktionsstandorten in China seien mehrere Fälle von Kinderarbeit aufgedeckt worden. Electrolux gehe sehr offensiv mit diesen Fällen um.
Für die Analysten der Zürcher Kantonalbank ist die Electrolux-Aktie eine nachhaltige Anlage. (Ausgabe 22 vom 03.06.2009) (03.06.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Electrolux gehöre zu den weltweit führenden Herstellern von Haushaltgeräten. Mit 48% des Umsatzes 2008 sei Europa der größte Markt für Electrolux, die in die Geschäftseinheiten Gebrauchsgüter (93% Umsatzanteil) und professionelle Produkte (7%) aufgeteilt sei. Weitere 33% seien in Nordamerika und 11% in Südamerika generiert worden.
Electrolux verfüge über eigene Richtlinien in den Bereichen Umwelt, Menschenrechte und Ethik sowie über eine Klimastrategie. Seit fünfzehn Jahren veröffentliche das Unternehmen regelmäßig Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsberichte, die jetzt auf den Richtlinien der Global-Reporting-Initiative basieren würden. Die Gesamtverantwortung für Umwelt- und Sozialthemen sei jeweils auf Gruppenebene angesiedelt. Der aktuelle Fragebogen des Carbon-Disclosure-Projects sei von Electrolux beantwortet worden und sei öffentlich einsehbar.
Über 20% der verkauften Einheiten seien so genannte "grüne Produkte" gewesen. Diese würden sich durch überdurchschnittliche Ressourceneinsparungen auszeichnen. Deren Beitrag zum Bruttogewinn habe bei knapp 30% gelegen. Zulieferbetriebe von Electrolux müssten Umwelt- und Sozialstandards einhalten. In risikoreichen Ländern werde dies auch von externen Auditoren überprüft. Bei Audits von Produktionsstandorten in China seien mehrere Fälle von Kinderarbeit aufgedeckt worden. Electrolux gehe sehr offensiv mit diesen Fällen um.
Für die Analysten der Zürcher Kantonalbank ist die Electrolux-Aktie eine nachhaltige Anlage. (Ausgabe 22 vom 03.06.2009) (03.06.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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