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So, 26. April 2026, 0:53 Uhr

Euro Börsen uneinheitlich


06.04.01 00:00
DG Bank

Auch in dieser Woche erfüllten sich die Hoffnungen auf eine Bodenbildung an den Aktienmärkten noch nicht, so die Analysten der DG Bank.

Sowohl in den USA wie auch am heimischen Markt seien vor allem die Wachstumstitel weiter abgerutscht, so dass Nasdaq und Neuer Markt auf neue Tiefstände gefallen seien. Nicht ganz so schlecht sei die Entwicklung bei den Standardwerten gewesen. Dow Jones und DAX hätten zwar ebenfalls zur Schwäche beigetragen, sich aber oberhalb ihrer Tiefs vom vergangenen Monat stabilisieren können.

Belastungen seien auch in dieser Woche wieder von trüben Konjunkturdaten gekommen, wobei sich diese zur Abwechslung einmal stärker auf Europa konzentriert hätten. Während nämlich in den USA nach dem überraschenden Anstieg des Konsumentenvertrauens in der Vorwoche zuletzt auch ein höherer NAPM-Index erste Signale für ein Ende der konjunkturellen Talfahrt angedeutet habe, sei eine ganze Reihe von Stimmungsindikatoren für Euroland im Abwärtstrend geblieben.

Vor allem in Deutschland stehe die Regierung mit ihrer optimistischen Wachstumsprognose von 2,75% inzwischen weitgehend allein, und auch der zuversichtliche Ausblick für den Arbeitsmarkt trübe sich ein, nachdem die saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen im März, und damit zum dritten Mal in Folge, gestiegen seien.



 
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