Euro schwächelt
27.06.03 13:19
BoersenMan.de
Ende Mai kostete der Euro noch 1,19 Dollar, jetzt ist er schon für 1,14 Dollar zu haben, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Die europäische Währung habe ihren Höhenflug unterbrochen und zeige gegenüber dem Dollar ungewohnte Schwäche. Für Devisenhändler komme das nicht überraschend: der Euro sei innerhalb von 8 Wochen in einem Zug um 12% gestiegen - zu schnell, zu heftig, da habe früher oder später eine kräftige Konsolidierung kommen müssen.
Deutsche Exporteure würden erst mal aufatmen. Der Anstieg des Euro habe ihre Waren im Ausland innerhalb von 2 Jahren um 40% verteuert, jetzt lasse dieser Preisdruck etwas nach, das Exportieren werde wieder leichter. An der Börse würden davon vor allem Maschinenbauer und Autowerte profitieren, die in den vergangenen Tagen und Wochen um die 20% zugelegt hätten - BMW, DaimlerChrysler, Volkswagen. Doch Vorsicht sei angebracht. Trends würden am Devisenmarkt meist mehrere Jahre dauern, wenn sie erst einmal in Fahrt gekommen seien. Und sie würden nie geradlinig verlaufen, sondern würden immer wieder von kurz- und längerfristigen Korrekturen und Gegentrends unterbrochen.
Könne also gut sein, dass der Euro gegenüber dem Dollar noch auf 1,10 falle, dann aber seinen Höhenflug wieder fortsetze. Für Autohersteller und andere Exportwerte heiße das: die turbulenten Zeiten seien noch nicht vorbei.
Die europäische Währung habe ihren Höhenflug unterbrochen und zeige gegenüber dem Dollar ungewohnte Schwäche. Für Devisenhändler komme das nicht überraschend: der Euro sei innerhalb von 8 Wochen in einem Zug um 12% gestiegen - zu schnell, zu heftig, da habe früher oder später eine kräftige Konsolidierung kommen müssen.
Deutsche Exporteure würden erst mal aufatmen. Der Anstieg des Euro habe ihre Waren im Ausland innerhalb von 2 Jahren um 40% verteuert, jetzt lasse dieser Preisdruck etwas nach, das Exportieren werde wieder leichter. An der Börse würden davon vor allem Maschinenbauer und Autowerte profitieren, die in den vergangenen Tagen und Wochen um die 20% zugelegt hätten - BMW, DaimlerChrysler, Volkswagen. Doch Vorsicht sei angebracht. Trends würden am Devisenmarkt meist mehrere Jahre dauern, wenn sie erst einmal in Fahrt gekommen seien. Und sie würden nie geradlinig verlaufen, sondern würden immer wieder von kurz- und längerfristigen Korrekturen und Gegentrends unterbrochen.
Könne also gut sein, dass der Euro gegenüber dem Dollar noch auf 1,10 falle, dann aber seinen Höhenflug wieder fortsetze. Für Autohersteller und andere Exportwerte heiße das: die turbulenten Zeiten seien noch nicht vorbei.
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