EUROTUNNEL UNITS SICOVAM
WKN: 874509 / ISIN: FR0000125379Eurotunnel risikoreich
19.02.04 16:13
Wirtschaftswoche
Die Experten des Börsenmagazins "Wirtschaftswoche" halten die Aktie von Eurotunnel für ein risikoreiches Investment.
Es sei geplant gewesen, dass der Eurotunnel von 1994 an jährlich Renditen von 16,7 Prozent abwerfen sollte. Das britisch-französiche Konsortium sei mit dieser Kalkulation 1987 weltweit auf Werbetour für die Finanzierung des Jahrhundertprojekts gegangen. Allerdings habe schon allein der Bau des Tunnels unter dem Ärmelkanal statt der geplanten 4,9 Mrd. Pfund rund das Doppelte gekostet.
Seither habe man sich nur mit drei Kapitalerhöhungen und einer Umschuldung über Wasser gehalten. Doch jetzt drohe die Betreibergesellschaft erneut unter der Schuldenlast von 6,4 Mrd. Pfund unterzugehen. Immerhin decke das Ergebnis aus dem operativen Geschäft gerade einmal die Hälfe des Aufwands für Zinsen und Schuldentilgung.
Der Umsatz sei im letzten Jahr um fünf Prozent auf 566 Mio. Pfund gesunken, das Betriebsergebnis sei um 18 Prozent gefallen und hohe Wertberichtigungen hätten den Nettoverlust auf 1,3 Mrd. Pfund erhöht. Eurotunnel leide unter der Konkurrenz von Containerschiffen, Fähren und Billigfliegern. Derzeit seien die Kapazitäten nur zur Hälfte ausgelastet, was sich auch zukünftig wahrscheinlich nicht ändern werde. Es sei alles drin, eine Kapitalerhöhung, eine Umschuldung und eine Defacto-Verstaatlichung.
Die Eurotunnel-Aktie erachten die Experten der "Wirtschaftswoche" als risikoreiches Anlageinstrument.
Es sei geplant gewesen, dass der Eurotunnel von 1994 an jährlich Renditen von 16,7 Prozent abwerfen sollte. Das britisch-französiche Konsortium sei mit dieser Kalkulation 1987 weltweit auf Werbetour für die Finanzierung des Jahrhundertprojekts gegangen. Allerdings habe schon allein der Bau des Tunnels unter dem Ärmelkanal statt der geplanten 4,9 Mrd. Pfund rund das Doppelte gekostet.
Der Umsatz sei im letzten Jahr um fünf Prozent auf 566 Mio. Pfund gesunken, das Betriebsergebnis sei um 18 Prozent gefallen und hohe Wertberichtigungen hätten den Nettoverlust auf 1,3 Mrd. Pfund erhöht. Eurotunnel leide unter der Konkurrenz von Containerschiffen, Fähren und Billigfliegern. Derzeit seien die Kapazitäten nur zur Hälfte ausgelastet, was sich auch zukünftig wahrscheinlich nicht ändern werde. Es sei alles drin, eine Kapitalerhöhung, eine Umschuldung und eine Defacto-Verstaatlichung.
Die Eurotunnel-Aktie erachten die Experten der "Wirtschaftswoche" als risikoreiches Anlageinstrument.
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