FED erneut alles richtig gemacht
28.06.01 13:12
Kant VM
Die Börsenexperten vom Kant VM sind der Ansicht, dass die FED erneut alles richtig gemacht hat.
Die FED-Maßnahme des gestrigen Abends habe exakt den Erwartungen entsprochen. Mit der Zinssenkung um 25 Basispunkte hätte die FED ein Zeichen gesetzt, dass sich die realwirtschaftliche Situation entspanne, weitere geldpolitische Hilfe aber noch notwenig sein werde, um das schwierige dritte Quartal gut zu überstehen. Die Betonung des Risikos der wirtschaftliche Schwäche und der Hinweis darauf, dass von der Preisseite keine Gefahren drohen würden, hätten das positive Bild abgerundet.
Die Experten vom Kant VM zeigen sich überzeugt, dass die FED nun bis zum 21. August (nächster FOMC-Meeting) nicht handeln werde, da der Hinweis auf genaue Beobachtung der Wirtschaft fehle. Zum anderen sei der Zinssenkungszyklus noch nicht zu Ende, da noch ein oder zwei Schritte mit 25 Bp vorstellbar und wahrscheinlich seien. Die Realwirtschaft in den USA habe sich deutlich stabilisiert, was auch die FED zur Kenntnis nehme. Die verbale Begründung des Zinsschritts sei ungewöhnlich kurz gewesen, was auf keine einheitliche Meinung im Gremium hindeute.
Für den Aktienmarkt sollte diese Maßnahme eine weitere Begründung für eine Sommerrally, angeführt von Software, Vomputer, Halbleiter und Biotech darstellen.
In Europa habe man das Problem, dass der EZB angesichts des schwachen Euros weitgehend die Hände gebunden seien, obwohl die Situation eine Zinssenkung verlange. Das peinliche Theater um die Amtszeit Duisenbergs würde die Kunstwährung weiter schwächen. Der Anlagefokus liege daher weiter klar auf den USA.
Die FED-Maßnahme des gestrigen Abends habe exakt den Erwartungen entsprochen. Mit der Zinssenkung um 25 Basispunkte hätte die FED ein Zeichen gesetzt, dass sich die realwirtschaftliche Situation entspanne, weitere geldpolitische Hilfe aber noch notwenig sein werde, um das schwierige dritte Quartal gut zu überstehen. Die Betonung des Risikos der wirtschaftliche Schwäche und der Hinweis darauf, dass von der Preisseite keine Gefahren drohen würden, hätten das positive Bild abgerundet.
Für den Aktienmarkt sollte diese Maßnahme eine weitere Begründung für eine Sommerrally, angeführt von Software, Vomputer, Halbleiter und Biotech darstellen.
In Europa habe man das Problem, dass der EZB angesichts des schwachen Euros weitgehend die Hände gebunden seien, obwohl die Situation eine Zinssenkung verlange. Das peinliche Theater um die Amtszeit Duisenbergs würde die Kunstwährung weiter schwächen. Der Anlagefokus liege daher weiter klar auf den USA.
