Fraport Marketperformer
22.12.04 10:40
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Fraport mit "Marketperformer" ein.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sehe wieder bessere Chancen auf eine Entschädigung für das gescheiterte Flughafen-Projekt in Manila. Grund sei ein von der philippinischen Regierung eingeleitetes Enteignungsverfahren. Damit werde der Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für Fraport verstärkt, habe Fraport mitgeteilt. Fraport habe sich 1997 an der Projektgesellschaft Piatco mit 30% beteiligt, um ein drittes Terminal am Flughafen Manilas zu bauen. Dieses Terminal habe jedoch später nicht in Betrieb gehen dürfen.
"Der philippinische Supreme Court hatte am 21. Januar 2004 entschieden, dass bei einer Enteignung der Piatco eine angemessene Entschädigung zu leisten ist", habe die Fraport AG ihre Rechtsauffassung beschrieben. Der Oberste Gerichtshof habe zugleich die damalige Schadenersatzklage zurückgewiesen. Im Falle einer Enteignung sehe Fraport gleichwohl die Chancen auf Entschädigung steigen. Das Unternehmen habe in diesem Zusammenhang auch auf das deutsch-philippinische Investitionsschutzabkommen verwiesen.
Dieses sei bereits Grundlage einer Fraport-Klage, die seit September 2003 gegen die Philippinen bei der Weltbank in Washington anhängig sei. Fraport habe nach dem Scheitern des Projektes bereits 2002 knapp 300 Millionen Euro als Verlust aus dem Manila-Projekt verbucht. In mehreren Verfahren fordere Fraport von der philippinischen Regierung bereits seit längerem Schadenersatz in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro.
Die Fraport-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer bewertet.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sehe wieder bessere Chancen auf eine Entschädigung für das gescheiterte Flughafen-Projekt in Manila. Grund sei ein von der philippinischen Regierung eingeleitetes Enteignungsverfahren. Damit werde der Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für Fraport verstärkt, habe Fraport mitgeteilt. Fraport habe sich 1997 an der Projektgesellschaft Piatco mit 30% beteiligt, um ein drittes Terminal am Flughafen Manilas zu bauen. Dieses Terminal habe jedoch später nicht in Betrieb gehen dürfen.
Dieses sei bereits Grundlage einer Fraport-Klage, die seit September 2003 gegen die Philippinen bei der Weltbank in Washington anhängig sei. Fraport habe nach dem Scheitern des Projektes bereits 2002 knapp 300 Millionen Euro als Verlust aus dem Manila-Projekt verbucht. In mehreren Verfahren fordere Fraport von der philippinischen Regierung bereits seit längerem Schadenersatz in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro.
Die Fraport-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer bewertet.
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