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Fr, 17. April 2026, 16:15 Uhr

GEA Group AG

WKN: 660200 / ISIN: DE0006602006

GEA Group Erholungspotenzial


07.09.05 14:37
BörseGo

Wie die Experten von "BörseGo" in ihrem aktuellen "Tec-Report" berichten, verfügt die Aktie von GEA Group mittelfristig noch über Erholungspotenzial.

Seit einigen Wochen sei mg technologies - die frühere Metallgesellschaft - vom Kurszettel verschwunden. Die Aktie notiere nun unter dem neuen Namen GEA Group im Midcap-Index MDAX. Damit habe der Konzern die Konsequenzen aus der Umstrukturierung der letzten Jahre gezogen. Da mehr als zwei Drittel des Geschäfts aus den Aktivitäten des 1999 übernommenen Maschinenbauers GEA bestünden, sei die Umfirmierung nur konsequent gewesen.

Viel wichtiger als der neue Name sei jedoch die Umstrukturierung, die der Konzern in den vergangenen Jahren vorangetrieben habe. Die meisten Segmente von mg seien nach und nach verkauft worden. Zuletzt habe man sich von den Chemieaktivitäten getrennt. Damit konzentriere sich der Konzern nun voll und ganz auf den Spezialmaschinen- und Anlagenbau. Von den vier Geschäftsbereichen entstamme mit dem Großanlagenbau ("Plant Engineering") nur einer dem früheren mg-Konzern. Auf der Verkaufsliste stehe jetzt nur noch die Kunststoffsparte. Nachdem ein erster Anlauf gescheitert sei, befinde man sich in fortgeschrittenen Gesprächen.

Im abgelaufenen zweiten Quartal sei die GEA Group wie erwartet in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach einem Verlust von 29,3 Millionen Euro im Vorjahr habe man einen Vorsteuergewinn in Höhe von 9,9 Millionen Euro erzielt. Dies habe allerdings weit unter den Erwartungen der Analysten gelegen, die mit einem Ergebnis von rund 24 Millionen Euro gerechnet hätten. Der Aktienkurs habe daraufhin deutlich nachgegeben. Allerdings sei das unerwartet schwache Ergebnis vor allem auf einen Sonderfaktor zurückzuführen gewesen. Strafzahlungen in Folge von Mängelrügen bei der Tochter Lurgi Lentjes hätten zu einem unerwartet hohen Verlust im Großanlagenbau geführt.

Trotz der schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen halte GEA an seinem Margenziel von vier Prozent im laufenden Jahr fest. Mittelfristig peile man fünf Prozent an. Zum einen sei das zweite Halbjahr traditionell stärker. Zum anderen würden die Sonderbelastungen im Großanlagenbau wegfallen. Vor allem aber lasse der Auftragseingang, der im zweiten Quartal immerhin um sieben Prozent auf 1,128 Milliarden Euro zugelegt habe, auf ein gutes zweites Halbjahr hoffen. Laufe alles planmäßig, wolle das Unternehmen erstmals seit 2002 wieder eine Dividende an seine Aktionäre ausschütten.

Nachdem man sich von einem Großteil der früheren Geschäftsbereiche getrennt habe, könnten demnächst wieder Akquisitionen neue Fantasie in den Aktienkurs bringen. Die finanziellen Möglichkeiten seien nach dem Verkauf der Chemiesparte jedenfalls vorhanden.

Die Aktie von GEA Group, die nach den Quartalsergebnissen zuletzt deutlich unter Druck geriet, verfügt über gute Chancen auf höhere Notierungen, so die Experten von "BörseGo".





 
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