General Electric interessant
05.10.01 13:50
boersenmagazin.de
Nach Ansicht der Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" ist die Aktie General Electric (GE) (WKN 851144) ein interessantes Investment.
Der amerikanische Mischkonzern General Electric rechne für das laufende und das kommende Jahr mit einem zweistelligen Gewinnzuwachs. Diese positive Prognose habe der neue Unternehmenschef Jeff Immelt kürzlich vor Analysten in New York gemacht. Immelt habe den legendären GE-Firmenchef Jack Welch vor wenigen Tagen abgelöst.
Nach seinen Angaben werde der Gewinn im laufenden Jahr trotz der Verluste von vier Cents je Aktie im Zusammenhang mit den Terroristenattacken auf 1,41 Dollar je Aktie steigen gegenüber 1,22 Dollar im Vorjahr. Ursprünglich habe GE einen Gewinn von 1,45 Dollar je Aktie und darüber geplant, während Analysten im Mittel auf 1,43 Dollar je Titel gekommen seien. Für 2002 rechne der GE-Chef trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ebenfalls mit einem doppelstelligen Gewinnwachstum.
Laut General Electric werde das anhaltend solide Wachstum der Sparten Power Systems, Medical Systems und GE Capital den Abwärtstrend bei den Werbeeinnahmen des Fernsehsenders NBC mildern. Allerdings habe GE mit seiner Rückversicherung Employers Reinsurance Corporation auf Grund der Terroristenattacken einen Versicherungsverlust von 600 Millionen Dollar (1,3 Milliarden Mark/652 Millionen Euro) vor Steuern zu erwarten.
Nachdem der GE-Chef noch vor wenigen Wochen erklärt habe, die Auswirkungen der Flugplan-Kürzungen der Airlines seien beim Triebwerkshersteller GE Aircraft Engines und der Flugzeugleasing- und Finanzierungsgesellschaft GE Capital Aviation Services zu verkraften, habe Immelt gestern die Entlassung von 4.000 Mitarbeitern der Flugzeugtriebwerksparte - das seien 13 Prozent der dort Beschäftigten - angekündigt.
2002 rechne GE damit, dass sowohl Power Systems und Medical Systems als auch GE Capital um mehr als 20 Prozent wachsen würden. Ebenfalls positiv: Der zur GE-Gruppe gehörende britische Finanzdienstleister GE Insurance Holdings dürfe nach einem Entscheid der Europäischen Kommission seinen Konkurrenten National Mutual Life Assurance Society übernehmen. Zuvor habe die gleiche Kommission eine Fusion zwischen General Electric und dem Industriekonzern Honeywell verhindert. Aus einem Zusammenschluss beider Unternehmen wäre der bisher größte Industriekonzern der Welt entstanden. GE und Honeywell hätten inzwischen gegen den EU-Beschluss Klage eingereicht.
Der nach Börsenwert weltgrößte Aktienkonzern habe in den vergangenen Wochen die Liste der größten Kursgewinner und die Rangliste der meist gehandeltsten Aktien an der New York Stock Exchange anführen können. Mit zuletzt zwischen 20 und 85 Millionen gehandelten Aktien habe das Unternehmen in den vergangenen 14 Tagen etwa 30 Prozent auf 38 Dollar (42 Euro) zugelegt. Auf Basis der für 2002 erwarteten Gewinne werde die GE-Aktie derzeit mit einem KGV von 23 bewertet. Anleger sollten allerdings wissen, dass Mischkonzerne in der Regel von der Börse mit einem Abschlag von zehn bis 15 Prozent gehandelt werden.
Nach Meinung der Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" ist die Aktie GE ein interessantes Investment.
Der amerikanische Mischkonzern General Electric rechne für das laufende und das kommende Jahr mit einem zweistelligen Gewinnzuwachs. Diese positive Prognose habe der neue Unternehmenschef Jeff Immelt kürzlich vor Analysten in New York gemacht. Immelt habe den legendären GE-Firmenchef Jack Welch vor wenigen Tagen abgelöst.
Nach seinen Angaben werde der Gewinn im laufenden Jahr trotz der Verluste von vier Cents je Aktie im Zusammenhang mit den Terroristenattacken auf 1,41 Dollar je Aktie steigen gegenüber 1,22 Dollar im Vorjahr. Ursprünglich habe GE einen Gewinn von 1,45 Dollar je Aktie und darüber geplant, während Analysten im Mittel auf 1,43 Dollar je Titel gekommen seien. Für 2002 rechne der GE-Chef trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ebenfalls mit einem doppelstelligen Gewinnwachstum.
Nachdem der GE-Chef noch vor wenigen Wochen erklärt habe, die Auswirkungen der Flugplan-Kürzungen der Airlines seien beim Triebwerkshersteller GE Aircraft Engines und der Flugzeugleasing- und Finanzierungsgesellschaft GE Capital Aviation Services zu verkraften, habe Immelt gestern die Entlassung von 4.000 Mitarbeitern der Flugzeugtriebwerksparte - das seien 13 Prozent der dort Beschäftigten - angekündigt.
2002 rechne GE damit, dass sowohl Power Systems und Medical Systems als auch GE Capital um mehr als 20 Prozent wachsen würden. Ebenfalls positiv: Der zur GE-Gruppe gehörende britische Finanzdienstleister GE Insurance Holdings dürfe nach einem Entscheid der Europäischen Kommission seinen Konkurrenten National Mutual Life Assurance Society übernehmen. Zuvor habe die gleiche Kommission eine Fusion zwischen General Electric und dem Industriekonzern Honeywell verhindert. Aus einem Zusammenschluss beider Unternehmen wäre der bisher größte Industriekonzern der Welt entstanden. GE und Honeywell hätten inzwischen gegen den EU-Beschluss Klage eingereicht.
Der nach Börsenwert weltgrößte Aktienkonzern habe in den vergangenen Wochen die Liste der größten Kursgewinner und die Rangliste der meist gehandeltsten Aktien an der New York Stock Exchange anführen können. Mit zuletzt zwischen 20 und 85 Millionen gehandelten Aktien habe das Unternehmen in den vergangenen 14 Tagen etwa 30 Prozent auf 38 Dollar (42 Euro) zugelegt. Auf Basis der für 2002 erwarteten Gewinne werde die GE-Aktie derzeit mit einem KGV von 23 bewertet. Anleger sollten allerdings wissen, dass Mischkonzerne in der Regel von der Börse mit einem Abschlag von zehn bis 15 Prozent gehandelt werden.
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