Gildemeister konservative Anlage
31.08.01 12:14
boersenmagazin.de
Den Aktienexperten von "boersenmagazin.de" zufolge ist die Aktie Gildemeister AG (WKN 587800) für konservative Anleger mit einem Anlagehorizont von zwei bis drei Jahren interessant.
Das Sortiment der Westfalen umfasse einfache und in großen Stückzahlen verkaufte Maschinen, aber auch High-Tech-Systeme für hochkomplexe Fertigungsaufgaben. Im ersten Halbjahr habe Gildemeister mit dem Verkauf seiner Maschinen und Anlagen einen Umsatz von 513,9 Millionen Euro erzielt - eine Steigerung um 51 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
Berücksichtige man die in den Halbjahreszahlen 2000 noch nicht enthaltenen Umsätze der aufgekauften Gildemeister Italiana, habe der Anstieg immerhin noch 31 Prozent betragen. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich um 41 Prozent auf 31,1 Millionen Euro und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit trotz eines schlechteren Zinsergebnisses auf 20,7 Millionen Euro verbessert. Der Periodenüberschuss habe sich auf 18 Millionen Euro belaufen. Dies entspreche einem Ergebnis von 0,37 Euro pro Aktie. Mit den erfreulichen Halbjahreszahlen sei Vorstandschef Rüdiger Kapitza seinem Ziel, im Geschäftsjahr 2001 Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig zu steigern, einen großen Schritt näher gekommen.
Für ein Erreichen dieser Zielvorgaben dürften gut gefüllte Auftragsbücher - mit rund 604 Millionen Euro liege der Auftragseingang gut 33 Prozent über dem Vorjahresniveau - und bis an die Leistungsgrenze ausgelastete Kapazitäten sorgen. Zwar habe das Wachstum im Auftragseingang im zweiten Quartal nur noch 15 Prozent gegenüber 57 Prozent im Quartal zuvor betragen. Der Quartalsumsatz habe jedoch mit 280,6 Millionen Euro das Vorquartal (233,3 Millionen Euro) deutlich übertreffen können.
Mit einer EBIT-Marge von 6,1 Prozent erreiche Gildemeister derzeit dennoch nicht die Ertragskraft des vergangenen Jahres. Dies sei auf die gesunkene Ertragsqualität der hinzu gekauften italienischen Standorte - sie seien vorwiegend im derzeit nicht stark nachgefragten Drehmaschinen-Bereich tätig - sowie auf die deutlich angestiegenen Investitionen für den Auf- und Ausbau der Standorte zurückzuführen. Da Gildemeister plane, die Investitionen im zweiten Halbjahr noch einmal auf 34 Millionen Euro zu erhöhen, dürfte ein deutlicher Anstieg der Margen im Jahresverlauf unrealistisch sein. Besonders erfreulich dagegen: Die italienische Tochter liefere neben dem guten organischen Wachstum einen positiven Beitrag zum Ergebnis.
Die Gildemeister-Aktie sei derzeit sehr preiswert. Eine faire Bewertung dürfte eher bei Kursen um 12 Euro statt bei - aktuell - 8,50 Euro (Schlusskurs am 30. August) gegeben sein. Die Titel seien derzeit mit einem 2002er KGV von sieben bewertet. Die Bewertungslücke zu anderen Unternehmen der Branche dürfte sich angesichts der Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung jedoch kurzfristig noch nicht schließen lassen. Die attraktive Dividendenrendite von sieben Prozent sowie die herausragende Positionierung des Unternehmens würden jedoch helfen, die Wartezeit zu verkürzen.
In den vergangenen Wochen habe die Aktie die 200-Tage-Linie mehrfach überschritten, aber noch nicht signifikant überwunden. Ein technisches Kaufsignal entstünde daher erst dann, wenn neun Euro überwunden würden.
Die Aktie ist insbesondere für konservative Anleger mit einem Anlagehorizont von zwei bis drei Jahren geeignet, so die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de". Zur Sicherheit sollte dennoch bei acht Euro ein Stopp Loss gesetzt werden.
Das Sortiment der Westfalen umfasse einfache und in großen Stückzahlen verkaufte Maschinen, aber auch High-Tech-Systeme für hochkomplexe Fertigungsaufgaben. Im ersten Halbjahr habe Gildemeister mit dem Verkauf seiner Maschinen und Anlagen einen Umsatz von 513,9 Millionen Euro erzielt - eine Steigerung um 51 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
Berücksichtige man die in den Halbjahreszahlen 2000 noch nicht enthaltenen Umsätze der aufgekauften Gildemeister Italiana, habe der Anstieg immerhin noch 31 Prozent betragen. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich um 41 Prozent auf 31,1 Millionen Euro und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit trotz eines schlechteren Zinsergebnisses auf 20,7 Millionen Euro verbessert. Der Periodenüberschuss habe sich auf 18 Millionen Euro belaufen. Dies entspreche einem Ergebnis von 0,37 Euro pro Aktie. Mit den erfreulichen Halbjahreszahlen sei Vorstandschef Rüdiger Kapitza seinem Ziel, im Geschäftsjahr 2001 Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig zu steigern, einen großen Schritt näher gekommen.
Mit einer EBIT-Marge von 6,1 Prozent erreiche Gildemeister derzeit dennoch nicht die Ertragskraft des vergangenen Jahres. Dies sei auf die gesunkene Ertragsqualität der hinzu gekauften italienischen Standorte - sie seien vorwiegend im derzeit nicht stark nachgefragten Drehmaschinen-Bereich tätig - sowie auf die deutlich angestiegenen Investitionen für den Auf- und Ausbau der Standorte zurückzuführen. Da Gildemeister plane, die Investitionen im zweiten Halbjahr noch einmal auf 34 Millionen Euro zu erhöhen, dürfte ein deutlicher Anstieg der Margen im Jahresverlauf unrealistisch sein. Besonders erfreulich dagegen: Die italienische Tochter liefere neben dem guten organischen Wachstum einen positiven Beitrag zum Ergebnis.
Die Gildemeister-Aktie sei derzeit sehr preiswert. Eine faire Bewertung dürfte eher bei Kursen um 12 Euro statt bei - aktuell - 8,50 Euro (Schlusskurs am 30. August) gegeben sein. Die Titel seien derzeit mit einem 2002er KGV von sieben bewertet. Die Bewertungslücke zu anderen Unternehmen der Branche dürfte sich angesichts der Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung jedoch kurzfristig noch nicht schließen lassen. Die attraktive Dividendenrendite von sieben Prozent sowie die herausragende Positionierung des Unternehmens würden jedoch helfen, die Wartezeit zu verkürzen.
In den vergangenen Wochen habe die Aktie die 200-Tage-Linie mehrfach überschritten, aber noch nicht signifikant überwunden. Ein technisches Kaufsignal entstünde daher erst dann, wenn neun Euro überwunden würden.
Die Aktie ist insbesondere für konservative Anleger mit einem Anlagehorizont von zwei bis drei Jahren geeignet, so die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de". Zur Sicherheit sollte dennoch bei acht Euro ein Stopp Loss gesetzt werden.
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