Gold-Zack spekulative Anlage
18.01.02 08:29
boersenmagazin.de
Den Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" zufolge ist die Aktie der Gold-Zack AG (WKN 768682) ein spekulatives Investment.
Im Licht der langen Dürre sei ein langer Atem gefragt gewesen. Diesen habe man bei Gold-Zack bewiesen. Am Freitag habe man den Verkauf eines Beteiligungspakets an die amerikanische Capital Partners verkündet. Bei dem Verkauf handele es sich um einen 45 Prozent-Anteil an 19 Unternehmen, an denen sich Gold-Zack beteiligt habe.
Diese Unternehmen würden vorwiegend aus den Bereichen Technologie, Medien und Biotechnologie stammen. Der Abschluss sei von langer Hand angekündigt worden. Seit Juli des letzten Jahres habe die Unternehmensleitung von einem Verkauf gesprochen, welcher rund 25 Millionen Euro in die Kassen spülen sollte. Ob diese Summe tatsächlich zustande gekommen sei, sei aus der jetzigen Bekanntmachung noch nicht abzulesen, da die Höhe des Verkaufserlöses nicht bekannt gegeben worden sei.
Durch den Verkauf werde jedoch die Last auf dem Schultern des Managements von Gold-Zack ein wenig gemindert. Capital Partner besitze mit 2 Milliarden Dollar verwalteten Vermögens ein ausreichend breites Kreuz, um die aktuelle Flaute "auszusitzen" und der Verkaufserlös sollte auch bei Gold-Zack die angespannte Situation lockern. Unklar sei noch, wie der Verkauf in der Bilanz berücksichtigt werden solle.
Vorsichtigere Anleger sollten zur Klärung dieser Frage die Bekanntgabe der Zahlen im Februar abwarten, denn trotz eines rechnerisch sehr günstigen KGV sei bei dieser Bekanntgabe auch noch einiges nachzuholen, was diese Kennzahl deutlich negativ beeinflussen sollte. So sei die Situation der Tochter Gonthard&Metallbank ein Unsicherheitsfaktor. Hohe Abschreibungen auf die 45%-Beteiligung an der Bank könnten das Ergebnis massiv belasten.
Ein Einstieg in den Wert sei in jedem Fall hoch spekulativ und ein Erfolg bedingt auch eine Erholung des gesamten deutschen Börsengeschehens. Viele negative Überraschungen scheinen aber nach einem Kursverlust von 25 Euro auf 2,37 Euro innerhalb der letzten 9 Monate bereits eingepreist zu sein. Aus charttechnischer Sicht bleibe der Titel in einem mittelfristigen Abwärtstrend verhaftet, auch wenn sich auf dem aktuell niedrigen Niveau eine Bodenbildung abzeichnen könnte.
Somit ist die Gold-Zack-Aktie nur für spekulative Anleger geeignet, so die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de".
Im Licht der langen Dürre sei ein langer Atem gefragt gewesen. Diesen habe man bei Gold-Zack bewiesen. Am Freitag habe man den Verkauf eines Beteiligungspakets an die amerikanische Capital Partners verkündet. Bei dem Verkauf handele es sich um einen 45 Prozent-Anteil an 19 Unternehmen, an denen sich Gold-Zack beteiligt habe.
Diese Unternehmen würden vorwiegend aus den Bereichen Technologie, Medien und Biotechnologie stammen. Der Abschluss sei von langer Hand angekündigt worden. Seit Juli des letzten Jahres habe die Unternehmensleitung von einem Verkauf gesprochen, welcher rund 25 Millionen Euro in die Kassen spülen sollte. Ob diese Summe tatsächlich zustande gekommen sei, sei aus der jetzigen Bekanntmachung noch nicht abzulesen, da die Höhe des Verkaufserlöses nicht bekannt gegeben worden sei.
Vorsichtigere Anleger sollten zur Klärung dieser Frage die Bekanntgabe der Zahlen im Februar abwarten, denn trotz eines rechnerisch sehr günstigen KGV sei bei dieser Bekanntgabe auch noch einiges nachzuholen, was diese Kennzahl deutlich negativ beeinflussen sollte. So sei die Situation der Tochter Gonthard&Metallbank ein Unsicherheitsfaktor. Hohe Abschreibungen auf die 45%-Beteiligung an der Bank könnten das Ergebnis massiv belasten.
Ein Einstieg in den Wert sei in jedem Fall hoch spekulativ und ein Erfolg bedingt auch eine Erholung des gesamten deutschen Börsengeschehens. Viele negative Überraschungen scheinen aber nach einem Kursverlust von 25 Euro auf 2,37 Euro innerhalb der letzten 9 Monate bereits eingepreist zu sein. Aus charttechnischer Sicht bleibe der Titel in einem mittelfristigen Abwärtstrend verhaftet, auch wenn sich auf dem aktuell niedrigen Niveau eine Bodenbildung abzeichnen könnte.
Somit ist die Gold-Zack-Aktie nur für spekulative Anleger geeignet, so die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de".
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