Großbritannien im Wachstumszyklus
28.12.05 15:12
Bank Julius Bär
Ähnlich wie in den USA spielt auch in Großbritannien der Konsum eine wichtige Rolle, berichten die Analysten der Bank Julius Bär.
Großbritannien sei den USA im Wachstumszyklus voraus, und die Bank von England scheine mit ihrer proaktiven Zinspolitik eine weiche Landung des Immobilienmarktes erreicht zu haben. Angesichts des zu erwartenden Rückgangs der Inflationsraten gehe man von unveränderten Leitzinsen von 4,25% für 2006 aus.
Unter diesen Voraussetzungen zeichne sich eine leichte Erholung der Häuserpreise ab, was dem Konsum einen gewissen Rückhalt für das Jahr 2006 geben werde, wenn der Arbeitsmarkt zu bröckeln beginne. Die Regierung werde sich in den nächsten Jahren zu drastischeren Sparmaßnahmen durchringen müssen, wenn sie das Budgetdefizit senken wolle. Das heiße, die in den letzten Jahren ausgiebig fließende Geldquelle Staatsausgaben werde deutlich abnehmen.
Das Wachstum der Investitionen dürfte sich auf dem Niveau von 2005 bewegen, während auch der Wachstumsbeitrag der Nettoexporte nahezu konstant bleiben dürfte. Die Analysten der Bank Julius Bär würden ein durchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandprodukts von +1,9% für 2006, nach +1,6% für 2005 prognostizieren.
Großbritannien sei den USA im Wachstumszyklus voraus, und die Bank von England scheine mit ihrer proaktiven Zinspolitik eine weiche Landung des Immobilienmarktes erreicht zu haben. Angesichts des zu erwartenden Rückgangs der Inflationsraten gehe man von unveränderten Leitzinsen von 4,25% für 2006 aus.
Unter diesen Voraussetzungen zeichne sich eine leichte Erholung der Häuserpreise ab, was dem Konsum einen gewissen Rückhalt für das Jahr 2006 geben werde, wenn der Arbeitsmarkt zu bröckeln beginne. Die Regierung werde sich in den nächsten Jahren zu drastischeren Sparmaßnahmen durchringen müssen, wenn sie das Budgetdefizit senken wolle. Das heiße, die in den letzten Jahren ausgiebig fließende Geldquelle Staatsausgaben werde deutlich abnehmen.
Das Wachstum der Investitionen dürfte sich auf dem Niveau von 2005 bewegen, während auch der Wachstumsbeitrag der Nettoexporte nahezu konstant bleiben dürfte. Die Analysten der Bank Julius Bär würden ein durchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandprodukts von +1,9% für 2006, nach +1,6% für 2005 prognostizieren.
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