INVISION TECHNOLOGIES, INC. - COMMON STO
WKN: 902144 / ISIN: US4618511079InVision Oders limitieren
28.01.02 15:40
boersenmagazin.de
Nach Ansicht der Aktienexperten von "boersenmagazin.de" sollten Orders in die Aktie InVision Technologies (WKN 902144) limitiert werden.
Eine der unmittelbar nach den Anschlägen in den USA laut gewordenen Forderungen sei die Erhöhung der Sicherheitsanstrengungen an den Flughäfen gewesen. In diesem Bereich arbeite InVision Technologies. Das Unternehmen sei Marktführer im Bereich der Sprengstoff-Detektion. Mit den Modellen der CTX-Serie biete man Systeme an, die auf Basis der Computertomografie-Technik Gepäck nach potentiellen Gefahren durchleuchten würden.
Die Anstrengungen um vermehrte Sicherheit im Flugverkehr hätten sich bisher jedoch vermehrt auf die internationalen Flugstrecken konzentriert. Mit dem CTX 5.000 sei InVision bereits seit 1994 mit einem System am Markt. Seit den Anschlägen des 11. September seien aber auch die nationalen Flughäfen innerhalb der USA in den Blickpunkt gerückt. Auf den mehr als 400 für Düsenjets nutzbaren Flughäfen ohne internationale Anbindung bestehe erheblicher Nachholbedarf. Der Bedarf werde auf mindestens 2.000 Detektoren geschätzt, von denen jeder über 1 Million Dollar koste.
Trotz des immensen Bedarfs an Sicherheitslösungen sei die Arbeit an sichtbaren Ergebnissen eine langfristige Aufgabe. Die Nachfrage nach den nicht nur effizienten, sondern auch sehr teuren Systemen habe sich in den letzten Jahren dahin geschleppt. Durch das neu aufgelegte Gesetzespaket für die Zivilluftfahrt würden jedoch Milliarden durch die US-Regierung in die Sicherheit gepumpt.
Da sich die Förderungsmaßnahmen auf einen weiten Katalog erstrecken würden (z.B. Air-Marshalls, neue Radarstationen usw.) werde nur ein kleiner Teil der Subventionen in diese speziellen Lösungen fließen. Fluglinien und Flughafenbetreiber hätten jedoch bereits reagiert. Zur Bewältigung der Kosten würden seit Kurzem 10 Dollar Sicherheitszuschlag von Inlandspassagieren kassiert. Selbst die verbreiteten Gratisflieger (Frequent Flyer-Programme) würden mit 2,50 Dollar zur Kasse gebeten.
Dennoch hätten die Anschläge die Sicherheitsindustrie unvorbereitet getroffen. Bislang habe der Ausstoß von Detektoren bei InVision bei rund 50 Systemen pro Jahr gelegen. Durch kurzfristige Maßnahmen habe der Ausstoß bereits erhöht werden können, aber vor einer massiven Expansion des Unternehmens warte man in Kalifornien noch ab, wie sich der Absatz entwickele. Die angeschlagenen Fluglinien und Flughafengesellschaften sähen sich derzeit nur begrenzt zu Investitionen in Milliardenhöhe im Stande. Das Regierungsprogramm decke nur einen kleinen Teil der Kosten ab und die zurückgegangenen Passagierzahlen hätten die Einnahmen durch die Zuschlagerhebung verzögert.
Die Nachfrage nach den Modellen des Marktführers dürfte dennoch über Jahre hinweg gesichert sein. Neben den heimischen Flughäfen bestehe aber natürlich auch internationale Nachfrage. So sei am Donnerstag eine Bestellung aus Frankreich eingegangen. Der Betreiber der Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly habe Geräte der Serien CTX 2500 und CTX 9000 im Gesamtwert von 9 Millionen Dollar als Teil eines schon bestehenden Liefervertrages bestellt.
Charttechnisch sei die Bewertung einer Aktie, die sich innerhalb eines Jahres von 2 Dollar auf über 40 Dollar entwickelt habe, schwierig. Wenn überhaupt eines der klassischen Formationsbilder in Sicht sei, dann könnte sich alsbald ein Doppel-Topp ergeben. Aus fundamentaler Sicht sei im aktuellen Kurs bereits viel Hoffnung auf zukünftige Entwicklungen enthalten, zumal das Unternehmen im letzten Jahr noch Verluste geschrieben habe.
Die Aussichten auf langfristiges Wachstum durch volle Auftragsbücher würden aber einen großen Teil dieser Hoffnungen gewährleisten. Anleger sollten sich bei einem Einstieg aber ausschließlich am Dollarkurs der Aktie an der Nasdaq orientieren oder (nach Möglichkeit) Aufträge direkt über die Nasdaq abwickeln. Der geringe Börsenumsatz in Deutschland verzerre die Entwicklung der Aktie. So habe am Freitag der Nasdaq-Kurs ein Minus von 3% aus gewiesen, während die Frankfurter Notierung (Tax-Kurs) um 7% abgehoben habe.
Die Aktienexperten von "boersenmagazin.de" raten Orders in InVision zu limitieren.
Eine der unmittelbar nach den Anschlägen in den USA laut gewordenen Forderungen sei die Erhöhung der Sicherheitsanstrengungen an den Flughäfen gewesen. In diesem Bereich arbeite InVision Technologies. Das Unternehmen sei Marktführer im Bereich der Sprengstoff-Detektion. Mit den Modellen der CTX-Serie biete man Systeme an, die auf Basis der Computertomografie-Technik Gepäck nach potentiellen Gefahren durchleuchten würden.
Die Anstrengungen um vermehrte Sicherheit im Flugverkehr hätten sich bisher jedoch vermehrt auf die internationalen Flugstrecken konzentriert. Mit dem CTX 5.000 sei InVision bereits seit 1994 mit einem System am Markt. Seit den Anschlägen des 11. September seien aber auch die nationalen Flughäfen innerhalb der USA in den Blickpunkt gerückt. Auf den mehr als 400 für Düsenjets nutzbaren Flughäfen ohne internationale Anbindung bestehe erheblicher Nachholbedarf. Der Bedarf werde auf mindestens 2.000 Detektoren geschätzt, von denen jeder über 1 Million Dollar koste.
Trotz des immensen Bedarfs an Sicherheitslösungen sei die Arbeit an sichtbaren Ergebnissen eine langfristige Aufgabe. Die Nachfrage nach den nicht nur effizienten, sondern auch sehr teuren Systemen habe sich in den letzten Jahren dahin geschleppt. Durch das neu aufgelegte Gesetzespaket für die Zivilluftfahrt würden jedoch Milliarden durch die US-Regierung in die Sicherheit gepumpt.
Dennoch hätten die Anschläge die Sicherheitsindustrie unvorbereitet getroffen. Bislang habe der Ausstoß von Detektoren bei InVision bei rund 50 Systemen pro Jahr gelegen. Durch kurzfristige Maßnahmen habe der Ausstoß bereits erhöht werden können, aber vor einer massiven Expansion des Unternehmens warte man in Kalifornien noch ab, wie sich der Absatz entwickele. Die angeschlagenen Fluglinien und Flughafengesellschaften sähen sich derzeit nur begrenzt zu Investitionen in Milliardenhöhe im Stande. Das Regierungsprogramm decke nur einen kleinen Teil der Kosten ab und die zurückgegangenen Passagierzahlen hätten die Einnahmen durch die Zuschlagerhebung verzögert.
Die Nachfrage nach den Modellen des Marktführers dürfte dennoch über Jahre hinweg gesichert sein. Neben den heimischen Flughäfen bestehe aber natürlich auch internationale Nachfrage. So sei am Donnerstag eine Bestellung aus Frankreich eingegangen. Der Betreiber der Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly habe Geräte der Serien CTX 2500 und CTX 9000 im Gesamtwert von 9 Millionen Dollar als Teil eines schon bestehenden Liefervertrages bestellt.
Charttechnisch sei die Bewertung einer Aktie, die sich innerhalb eines Jahres von 2 Dollar auf über 40 Dollar entwickelt habe, schwierig. Wenn überhaupt eines der klassischen Formationsbilder in Sicht sei, dann könnte sich alsbald ein Doppel-Topp ergeben. Aus fundamentaler Sicht sei im aktuellen Kurs bereits viel Hoffnung auf zukünftige Entwicklungen enthalten, zumal das Unternehmen im letzten Jahr noch Verluste geschrieben habe.
Die Aussichten auf langfristiges Wachstum durch volle Auftragsbücher würden aber einen großen Teil dieser Hoffnungen gewährleisten. Anleger sollten sich bei einem Einstieg aber ausschließlich am Dollarkurs der Aktie an der Nasdaq orientieren oder (nach Möglichkeit) Aufträge direkt über die Nasdaq abwickeln. Der geringe Börsenumsatz in Deutschland verzerre die Entwicklung der Aktie. So habe am Freitag der Nasdaq-Kurs ein Minus von 3% aus gewiesen, während die Frankfurter Notierung (Tax-Kurs) um 7% abgehoben habe.
Die Aktienexperten von "boersenmagazin.de" raten Orders in InVision zu limitieren.
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