Inktomi "hold"
17.01.02 11:34
Wedbush Morgan Securities
Die Wertpapierspezialisten von Wedbush Morgan Securities raten den Anlegern dazu, die Aktie des Internetportals Inktomi (WKN 914850) zu halten.
Inktomi hätte seine Resultate für das 1. Fiskalquartal des Finanzjahres 2002 am Mittwoch (16.01.02) nach Börsenschluß vorgelegt. Demnach sei der Umsatz im Abrechnungszeitraum sequentiell um 2,6% auf 40 Mio. US-Dollar gestiegen und hätte damit die Konsensschätzungen übertroffen, die von einem Quartalsumsatz in Höhe von 38,6 Mio. US-Dollar ausgegangen seien. Der Verlust pro Aktie hätte im 1. Fiskalquartal bei 0,06 US-Dollar gelegen, während die Experten mit einem Verlust von 0,10 US-Dollar pro Wertpapier und Konsensprognosen mit einem negativen EPS von 0,11 US-Dollar gerechnet hätten. Grund für die besser als erwarteten Resultate seien die unerwartet hohen Kostenreduktionen gewesen.
Der Nettoverlust des 1. Fiskalquartals hätte bei 7,7 Mio. US-Dollar gelegen, was einer starken Verbesserung gegenüber dem Vorquartal entsprechen würde, in dem der Nettoverlust von Inktomi noch bei 16,5 Mio. US-Dollar gelegen hätte. Die Lizenzumsätze hätten sich sequentiell um 18% auf 21,1 Mio. US-Dollar gesteigert, während die Umsätze auf dem Dienstleistungsbereich um 21% auf 7,3 Mio. gesunken seien. Da die Umsätze des Dienstleistungsbereich gewöhnlich 1 – 2 Quartale hinter denen des Lizenzbereiches zurückliegen würden, sei ab Juni mit einer Steigerung der Dienstleistungsumsätze zu rechnen.
Die Umsätze des Geschäftsbereiches Web Search seien im 1. Fiskalquartal um lediglich 3% auf 11,7 Mio. US-Dollar gesunken. Dies sei insbesondere deshalb eine starke Leistung, da Inktomi in diesem Bereich sehr stark von den Budgets der Telekommunikationsanbieter abhängig sei. 85% der Nachfrager des Web Search seien Stammkunden, weshalb das Risiko weiterer Umsatzverluste begrenzt sei. Allerdings sei ein einziger Kunde für 30% der Umsätze verantwortlich, was aber auf dem Software Sektor nicht besonders ungewöhnlich sei. Nachdem Inktomi nun in 3 aufeinander folgenden Fiskalquartalen Umsätze im Bereich von 40 Mio. US-Dollar erwirtschaftet hätte, könnte man davon ausgehen, dass sich das Unternehmen mittlerweile einigermaßen stabilisiert hätte.
Die Betriebskosten seien im 1. Fiskalquartal sequentiell um 19% oder 8,9 Mio. US-Dollar gefallen, während die Experten lediglich mit 2,8 Mio. US-Dollar gerechnet hätten. Inktomi hätte seinen Vertrieb rationalisiert und die Forschungs- und Entwicklungskosten im Rahmen seiner Restrukturierungsmaßnahmen eingeschränkt. Die Investmentbanker hätten sich entschlossen, ihre Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2002 nach oben zu korrigieren, und würden nun von einem Verlust pro Aktie von 0,19 US-Dollar (statt 0,31) bei Umsätzen von 169,8 Mio. US-Dollar rechnen. Die Aktie von Inktomi sei gegenwärtig in den Augen der Analysten bei einem Kurs von 6,85 US-Dollar, der dem 4,8-fachen der Umsatzprognose für 2002 entsprechen würde, voll bewertet.
Vor diesem Hintergrund raten die Aktienexperten von Wedbush Morgan Securities derzeit dazu, die Aktie von Inktomi zu halten.
Inktomi hätte seine Resultate für das 1. Fiskalquartal des Finanzjahres 2002 am Mittwoch (16.01.02) nach Börsenschluß vorgelegt. Demnach sei der Umsatz im Abrechnungszeitraum sequentiell um 2,6% auf 40 Mio. US-Dollar gestiegen und hätte damit die Konsensschätzungen übertroffen, die von einem Quartalsumsatz in Höhe von 38,6 Mio. US-Dollar ausgegangen seien. Der Verlust pro Aktie hätte im 1. Fiskalquartal bei 0,06 US-Dollar gelegen, während die Experten mit einem Verlust von 0,10 US-Dollar pro Wertpapier und Konsensprognosen mit einem negativen EPS von 0,11 US-Dollar gerechnet hätten. Grund für die besser als erwarteten Resultate seien die unerwartet hohen Kostenreduktionen gewesen.
Die Umsätze des Geschäftsbereiches Web Search seien im 1. Fiskalquartal um lediglich 3% auf 11,7 Mio. US-Dollar gesunken. Dies sei insbesondere deshalb eine starke Leistung, da Inktomi in diesem Bereich sehr stark von den Budgets der Telekommunikationsanbieter abhängig sei. 85% der Nachfrager des Web Search seien Stammkunden, weshalb das Risiko weiterer Umsatzverluste begrenzt sei. Allerdings sei ein einziger Kunde für 30% der Umsätze verantwortlich, was aber auf dem Software Sektor nicht besonders ungewöhnlich sei. Nachdem Inktomi nun in 3 aufeinander folgenden Fiskalquartalen Umsätze im Bereich von 40 Mio. US-Dollar erwirtschaftet hätte, könnte man davon ausgehen, dass sich das Unternehmen mittlerweile einigermaßen stabilisiert hätte.
Die Betriebskosten seien im 1. Fiskalquartal sequentiell um 19% oder 8,9 Mio. US-Dollar gefallen, während die Experten lediglich mit 2,8 Mio. US-Dollar gerechnet hätten. Inktomi hätte seinen Vertrieb rationalisiert und die Forschungs- und Entwicklungskosten im Rahmen seiner Restrukturierungsmaßnahmen eingeschränkt. Die Investmentbanker hätten sich entschlossen, ihre Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2002 nach oben zu korrigieren, und würden nun von einem Verlust pro Aktie von 0,19 US-Dollar (statt 0,31) bei Umsätzen von 169,8 Mio. US-Dollar rechnen. Die Aktie von Inktomi sei gegenwärtig in den Augen der Analysten bei einem Kurs von 6,85 US-Dollar, der dem 4,8-fachen der Umsatzprognose für 2002 entsprechen würde, voll bewertet.
Vor diesem Hintergrund raten die Aktienexperten von Wedbush Morgan Securities derzeit dazu, die Aktie von Inktomi zu halten.
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