Intel nicht interessant
06.09.04 11:09
iWatch
Nach Meinung der Experten von "iWatch" ist die Intel-Aktie auf aktuellem Niveau nicht interessant.
Am Donnerstagabend habe Intel seine Umsatzprognose von 8,6 bis 9,2 Mrd. US-Dollar auf nur noch 8,3 bis 8,6 Mrd. US-Dollar gesenkt. Die Aktien von Intel seien um 9% auf ein Jahrestief bei 19,85 US-Dollar gefallen.
Nun stelle sich die Frage, ob Intel auf dem neuen Niveau nun ein Kauf sei. Die Bewertung sei noch immer recht ambitioniert: Ein KUV von 4,2 solle mit einem Umsatzwachstum von nur 12% relativiert werden. Da werde es wohl noch einige Jahre dauern, bis hier eine vernünftige Bewertung zustande kommen könne.
Das KGV 05e liege bei 16. Durch Kosteneinsparungen habe das Ergebnis im vergangenen Jahr um 81% gesteigert werden können. Somit habe Intel heute eine Gewinnmarge von 22%. Die Experten würden bezweifeln, dass diese Gewinnmarge noch maßgeblich gesteigert werden könne, um das fehlende Umsatzwachstum auszugleichen. Andererseits notiere Intel nun auf einem KGV, so niedrig wie nie zuvor, soweit sich die Experten erinnern würden.
Was seien denn die Gründe für den schwachen Umsatz? Intel behaupte, Kunden hätten ihre Lager mit Intelchips vollgefüllt und kämen daher nur mit geringen Neuaufträgen auf Intel zu. Letztlich bedeute dies, dass der Absatz nicht wie erwartet anwachse, Konsumenten würden weniger Geräte mit Intelchips kaufen.
Würden denn mehr Konkurrenzprodukte verkauft? AMD freue sich über einen Umsatzzuwachs von 30%. Das sei deutlich mehr als bei Intel. Offensichtlich baue AMD derzeit die besseren Chips. Bei einem Umsatz von 1,15 Mrd. US-Dollar je Quartal könnte AMD, die um 18% schneller wachsen als Intel, dem Wettbewerber 207 Mio. US-Dollar an Umsatz abgejagt hätten. Intel habe seine Prognose im Mittel jedoch um rund 500 Mio. US-Dollar vermindert. Dies spreche dafür, dass Intel sowohl mit steigendem Wettbewerb als auch mit sinkender Nachfrage zu kämpfen habe.
Damit würden die Gewinnmargen gefährdet erscheinen. Wenn Intel wieder wettbewerbsfähiger werden möchte, müsse es seine Preise senken. Dadurch werde der Gewinn zurückgehen und das derzeit niedrige KGV werde ansteigen. Meiner Einschätzung nach werde sich eher das KUV in den nächsten Jahren einem normalen Maß unter 2 nähern, als dass sich das KGV wieder in Richtung 40 und mehr bewege.
Mit 16 Mrd. US-Dollar Cash jedoch werde Intel jederzeit in der Lage sein, den Wettbewerber AMD in seine Schranken zu verweisen. Schon der nächste Chip könne besser ausfallen als bei AMD, und wenn Intel dann noch einen ordentlichen Preiskrieg beginne, dann dürften die Marktverluste schnell wieder aufgeholt sein.
Auf dem aktuellen Niveau ist Intel aus Sicht der Experten von "iWatch" daher nicht interessant: Das niedrige KGV sollte eine Shortspekulation vereiteln. Die Probleme im Vertrieb jedoch würden deutlich zeigen, dass Intel sein Quasi-Monopol nicht souverän ausnutze, sondern ins Straucheln geraten sei.
Am Donnerstagabend habe Intel seine Umsatzprognose von 8,6 bis 9,2 Mrd. US-Dollar auf nur noch 8,3 bis 8,6 Mrd. US-Dollar gesenkt. Die Aktien von Intel seien um 9% auf ein Jahrestief bei 19,85 US-Dollar gefallen.
Nun stelle sich die Frage, ob Intel auf dem neuen Niveau nun ein Kauf sei. Die Bewertung sei noch immer recht ambitioniert: Ein KUV von 4,2 solle mit einem Umsatzwachstum von nur 12% relativiert werden. Da werde es wohl noch einige Jahre dauern, bis hier eine vernünftige Bewertung zustande kommen könne.
Das KGV 05e liege bei 16. Durch Kosteneinsparungen habe das Ergebnis im vergangenen Jahr um 81% gesteigert werden können. Somit habe Intel heute eine Gewinnmarge von 22%. Die Experten würden bezweifeln, dass diese Gewinnmarge noch maßgeblich gesteigert werden könne, um das fehlende Umsatzwachstum auszugleichen. Andererseits notiere Intel nun auf einem KGV, so niedrig wie nie zuvor, soweit sich die Experten erinnern würden.
Würden denn mehr Konkurrenzprodukte verkauft? AMD freue sich über einen Umsatzzuwachs von 30%. Das sei deutlich mehr als bei Intel. Offensichtlich baue AMD derzeit die besseren Chips. Bei einem Umsatz von 1,15 Mrd. US-Dollar je Quartal könnte AMD, die um 18% schneller wachsen als Intel, dem Wettbewerber 207 Mio. US-Dollar an Umsatz abgejagt hätten. Intel habe seine Prognose im Mittel jedoch um rund 500 Mio. US-Dollar vermindert. Dies spreche dafür, dass Intel sowohl mit steigendem Wettbewerb als auch mit sinkender Nachfrage zu kämpfen habe.
Damit würden die Gewinnmargen gefährdet erscheinen. Wenn Intel wieder wettbewerbsfähiger werden möchte, müsse es seine Preise senken. Dadurch werde der Gewinn zurückgehen und das derzeit niedrige KGV werde ansteigen. Meiner Einschätzung nach werde sich eher das KUV in den nächsten Jahren einem normalen Maß unter 2 nähern, als dass sich das KGV wieder in Richtung 40 und mehr bewege.
Mit 16 Mrd. US-Dollar Cash jedoch werde Intel jederzeit in der Lage sein, den Wettbewerber AMD in seine Schranken zu verweisen. Schon der nächste Chip könne besser ausfallen als bei AMD, und wenn Intel dann noch einen ordentlichen Preiskrieg beginne, dann dürften die Marktverluste schnell wieder aufgeholt sein.
Auf dem aktuellen Niveau ist Intel aus Sicht der Experten von "iWatch" daher nicht interessant: Das niedrige KGV sollte eine Shortspekulation vereiteln. Die Probleme im Vertrieb jedoch würden deutlich zeigen, dass Intel sein Quasi-Monopol nicht souverän ausnutze, sondern ins Straucheln geraten sei.
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