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Mi, 28. Februar 2024, 11:10 Uhr

Euro Stoxx 50

WKN: 965814 / ISIN: EU0009658145

Internationale Aktienmärkte: Weiter positive Entwicklung


07.12.12 15:58
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - Die internationalen Aktienmärkte entwickelten sich auch diese Woche zumeist positiv, so die Analysten von Erste Group Research.

Die europäischen Benchmarks hätten Zugewinne erzielt. Der EURO STOXX 50 Index (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) sei um 0,8%, der DAX um 1,8% und der STOXX 600 um 0,9% gestiegen. Auch der ATX habe mit einem Plus von 1,9% zu den Outperformern der Woche gezählt. Wie erwartet hätten US-Indices relative Schwäche gezeigt. Der S&P 500 habe nahezu unverändert (-0,1%) und der Dow Jones nur geringfügig höher (+0,4%) notiert.

Die Emerging Markets hätten stark tendiert. Der türkische ISE 30 Index habe um 5,1% zugelegt (Performance seit Jahresbeginn: +54%) und der russische RTX um 3,2%. Die asiatischen Indices hätten ebenfalls kräftig angezogen. Am größten sei der Anstieg beim Shanghai Composite (+3,6%) und beim Kospi (+3,1%) gewesen. Auch der indische Nifty habe mit einem Plus von 1,8% zu den stärksten Gewinnern gehört. Wie unterschiedlich sich die einzelnen Aktienmärkte in einer Region wie beispielsweise Asien entwickeln könnten, zeige auch folgender Vergleich: Seit Jahresbeginn sei der indische Leitindex um 28% gestiegen, während der Shanghai Composite um 11% gefallen sei. Investoren seien gut beraten, sich nicht gegen Trends zu stellen, sondern diese zu nutzen.

Der jüngste Aufschwung der Aktienindices in Europa habe zur Folge gehabt, dass die meisten Sektorindices ebenfalls deutlich hätten zulegen können. Die stärksten Zuwächse hätten sich im zyklischen Bereich gezeigt: Rohstofftitel, Banken, Industriewerte, Versicherungen und Automobilwerte hätten zu den größten Gewinnern gezählt. Schwächer hingegen seien Aktien der Nahrungsmittelbranche (-0,4%), Öl- und Gastitel (-1%) sowie Versorger (-1%) gewesen. Auch die Telekomwerte, auf deren voraussichtlich langjährige miserable Performance die Analysten permanent hinweisen würden, hätten mit dem Gesamtmarkt wieder einmal nicht mithalten können (+0,6%).

Versorgertitel sollten von Investoren langfristig ebenfalls gemieden werden, weil sich die mangelnde Flexibilität der Unternehmen und der starke Staatseinfluss massiv negativ auf die Profitabilität auswirken würden.

Die Energiepreise seien zum Teil kräftig gefallen. WTI-Öl notiere bei USD 86,3 (-1,8%) bzw. Brent (-4,3%) bei USD 107,3. Auch die Edelmetalle hätten schwächer tendiert. Der Goldpreis sei um 1,5% auf USD 1.701 gefallen, Silber habe sich um 2,8% auf USD 32,8/Unze abgeschwächt.

Die Analysten von Erste Group Research erwarten in der kommenden Woche moderate Zugewinne bei den wichtigsten Aktienindices. Die relative Stärke europäischer Aktien werde voraussichtlich anhalten. Die Edelmetallpreise sollten sich nur wenig verändern. (07.12.2012/ac/a/m)





 
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