JUMPtec kaufen
09.08.01 14:31
DG Bank
Die Analysten der DG Bank stufen die Aktien von JUMPtec (WKN 609060) mit kaufen ein.
JUMPtec könne als innovatives Unternehmen in einem interessanten Marktumfeld bezeichnet werden. Die Embedded-Computer-Technologie, die von der Gesellschaft entwickelt und vertrieben werde, finde Eingang in eine Vielzahl von Applikationen, die ein hohes Marktpotenzial eröffnen würden. JUMPtec diene den eigentlichen Geräteherstellern als Technologiezulieferer, weshalb die Marke selbst nicht offensichtlich werde. JUMPtec entwickele die Embedded-Computer-Boards mit dem Kunden vor der Vermarktung, produziere jedoch nicht selbst. Im laufenden Jahr zeichne sich deutlich eine Margenverbesserung ab. Dies könne als Anzeichen dafür gewertet werden, dass JUMPtec zum einen Akquisitionsziele geschickt ausgewählt habe, und dass zum anderen die Integration der übernommenen Gesellschaften erfolgreich verlaufe.
JUMPtec besitze kein Standbein in den Segmenten, in denen der Compact-PCI-Standard bevorzugt werde. Diesem würden jedoch hohe Wachstumsraten für die Zukunft prognostiziert. Die Gesellschaft sei beim Einkauf von Komponenten von den Schwankungen der Halbleiterpreise betroffen. Verkaufspreise könnten kurzfristig kaum angepasst werden. Daher würden sich negative Einflüsse auf die Margensituation nicht vermeiden lassen. Allerdings sei die Preissensitivität der Embedded Computer Boards geringer als in der PC-Industrie einzuschätzen.
Im ersten Quartal des laufenden Jahres habe die Gesellschaft Erlöse von 16,47 Mio. Euro erzielt, gegenüber 11,15 Mio. Euro aus dem ersten Viertel 2000. Diese Steigerung von 47,6% müsse jedoch wegen der beschriebenen Übernahmen bereinigt betrachtet werden. Von den Umsatzerlösen seien nur 52% im Ausland erzielt worden, was jedoch mit der Konsolidierung der Dr. Berghaus GmbH & Co. KG, der CSS und der SOFTEC zusammenhänge. Das EBIT habe die Gesellschaft mit rund 1,09 Mio. Euro genannt. Die entsprechende Marge habe trotz Integrationsleistungen mit etwa 6,6% über der des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes von rund 6,5% gelegen. Der Periodenüberschuss habe 0,42 Mio. Euro betragen und habe leicht um rund 2,4% gesteigert werden können. Deutlich höhere Abschreibungen und Zinsaufwendungen hätten einen stärkeren Anstieg der Ergebnisse verhindert.
Die ausgezeichnete Auftragslage zum ersten Quartal habe sich im ersten Halbjahr positiv auf die Umsatzentwicklung niedergeschlagen. Am 16. Juli habe die Gesellschaft bereits den vorläufigen Erlös bekannt gegeben. Dieser habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 81% auf 39,4 Mio. Euro erhöht werden können. Die bisherige Geschäftsentwicklung in dieser Periode habe bereits einen Ausblick für das Gesamtjahr bezüglich des zu erwartenden Wachstums gegeben. Die Experten würden daher mit einer Erhöhung der Erlöse auf über 90 Mio. Euro rechnen. Dies werde aber wiederum nur dadurch realisiert, dass die zuletzt akquirierten Gesellschaften erstmals ihren vollen Beitrag zum Geschäftsjahr würden leisten können. Außerdem werde die IBR voraussichtlich ab Anfang April konsolidiert. Dennoch glaube man, dass anhand des gegebenen Branchenüberblicks für JUMPtec ein nachhaltiges Wachstum von etwa 38,8% realistisch erscheine. Die Einführung von UMTS dürfte die Steigerungsraten auf der dann erhöhten Umsatzbasis ab 2003/2004e stützen.
Durch das Ausnutzen von Skalen- und Synergieeffekten dürften die wesentlichen Aufwandsquoten sinken. Für die Rohertragsmarge prognostiziere man daher einen Anstieg relativ zum Vorjahr von 32,7% auf 33,5% im laufenden Jahr mit einer längerfristigen Steigerung auf über 34%. Durch die Verstärkung in den Kernkompetenzen erwarte man eine Überkompensation der erhöhten Abschreibungen und eine EBIT-Marge von knapp über acht Prozent. Diese habe im Vorjahr bei 6,5% gelegen. Das Nettoergebnis dürfte sich nahezu verdreifachen, was jedoch deutlich von der niedrigeren zu erwartenden Steuerquote beeinflusst sei, die im letzten Jahr mit 60% relativ hoch gelegen habe. Die längerfristige Planung der Analysten sehe ein anhaltendes Realisieren der Synergieeffekte vor, so dass die EBIT-Marge mittelfristig die Elf-Prozent-Marke erreichen könne.
Die Analysten der DG Bank empfehlen dem Anleger, die JUMPtec-Aktie auf Sechsmonats-Basis mit einem Kurspotenzial von 20% zu kaufen.
JUMPtec könne als innovatives Unternehmen in einem interessanten Marktumfeld bezeichnet werden. Die Embedded-Computer-Technologie, die von der Gesellschaft entwickelt und vertrieben werde, finde Eingang in eine Vielzahl von Applikationen, die ein hohes Marktpotenzial eröffnen würden. JUMPtec diene den eigentlichen Geräteherstellern als Technologiezulieferer, weshalb die Marke selbst nicht offensichtlich werde. JUMPtec entwickele die Embedded-Computer-Boards mit dem Kunden vor der Vermarktung, produziere jedoch nicht selbst. Im laufenden Jahr zeichne sich deutlich eine Margenverbesserung ab. Dies könne als Anzeichen dafür gewertet werden, dass JUMPtec zum einen Akquisitionsziele geschickt ausgewählt habe, und dass zum anderen die Integration der übernommenen Gesellschaften erfolgreich verlaufe.
JUMPtec besitze kein Standbein in den Segmenten, in denen der Compact-PCI-Standard bevorzugt werde. Diesem würden jedoch hohe Wachstumsraten für die Zukunft prognostiziert. Die Gesellschaft sei beim Einkauf von Komponenten von den Schwankungen der Halbleiterpreise betroffen. Verkaufspreise könnten kurzfristig kaum angepasst werden. Daher würden sich negative Einflüsse auf die Margensituation nicht vermeiden lassen. Allerdings sei die Preissensitivität der Embedded Computer Boards geringer als in der PC-Industrie einzuschätzen.
Die ausgezeichnete Auftragslage zum ersten Quartal habe sich im ersten Halbjahr positiv auf die Umsatzentwicklung niedergeschlagen. Am 16. Juli habe die Gesellschaft bereits den vorläufigen Erlös bekannt gegeben. Dieser habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 81% auf 39,4 Mio. Euro erhöht werden können. Die bisherige Geschäftsentwicklung in dieser Periode habe bereits einen Ausblick für das Gesamtjahr bezüglich des zu erwartenden Wachstums gegeben. Die Experten würden daher mit einer Erhöhung der Erlöse auf über 90 Mio. Euro rechnen. Dies werde aber wiederum nur dadurch realisiert, dass die zuletzt akquirierten Gesellschaften erstmals ihren vollen Beitrag zum Geschäftsjahr würden leisten können. Außerdem werde die IBR voraussichtlich ab Anfang April konsolidiert. Dennoch glaube man, dass anhand des gegebenen Branchenüberblicks für JUMPtec ein nachhaltiges Wachstum von etwa 38,8% realistisch erscheine. Die Einführung von UMTS dürfte die Steigerungsraten auf der dann erhöhten Umsatzbasis ab 2003/2004e stützen.
Durch das Ausnutzen von Skalen- und Synergieeffekten dürften die wesentlichen Aufwandsquoten sinken. Für die Rohertragsmarge prognostiziere man daher einen Anstieg relativ zum Vorjahr von 32,7% auf 33,5% im laufenden Jahr mit einer längerfristigen Steigerung auf über 34%. Durch die Verstärkung in den Kernkompetenzen erwarte man eine Überkompensation der erhöhten Abschreibungen und eine EBIT-Marge von knapp über acht Prozent. Diese habe im Vorjahr bei 6,5% gelegen. Das Nettoergebnis dürfte sich nahezu verdreifachen, was jedoch deutlich von der niedrigeren zu erwartenden Steuerquote beeinflusst sei, die im letzten Jahr mit 60% relativ hoch gelegen habe. Die längerfristige Planung der Analysten sehe ein anhaltendes Realisieren der Synergieeffekte vor, so dass die EBIT-Marge mittelfristig die Elf-Prozent-Marke erreichen könne.
Die Analysten der DG Bank empfehlen dem Anleger, die JUMPtec-Aktie auf Sechsmonats-Basis mit einem Kurspotenzial von 20% zu kaufen.
