Jap. Wirtschaft um +0,2% gewachsen
28.12.05 15:07
Bank Julius Bär
Die japanische Wirtschaft ist im 3. Quartal im Quartalsvergleich um real nur +0,2% statt der zuerst ausgewiesenen +0,4% gewachsen, berichten die Analysten der Bank Julius Bär.
Die unerwartete Abwärtsrevision sei vor allem durch Bereinigungen der Lagerbestände bedingt gewesen, welche das BIP-Wachstum um 0,4 Prozentpunkte geschmälert hätten. Die Lagerreduktion sollte für das zukünftige Wachstum jedoch positiv sein. Denn solange die Nachfrage nicht einbreche, würden die Unternehmen ihre Lagerbestände auffüllen, und dies unterstütze den positiven Ausblick der Analysten der Bank Julius Bär für Japans Wirtschaft. Die von der Bank of Japan kürzlich veröffentlichte Tankan-Unternehmensumfrage deute auch auf ein anhaltendes Wirtschaftswachstum hin. Obwohl die Gesamtindikatoren unter den Erwartungen gelegen hätten, seien sie besser als im September gewesen.
Die Stimmungsindikatoren der Kleinunternehmen, welche den Löwenanteil der japanischen Arbeitskräfte beschäftigen würden, hätten sich auf breiter Front verbessert. Bereits im September habe es zudem weniger Befragte gegeben, die mit einer Verbesserung der Situation in den kommenden drei Monaten gerechnet hätten und deren Prognose sich als zu zurückhaltend erwiesen habe. Man gehe davon aus, dass die nächsten Tankan-Berichte ein ähnliches Phänomen zeigen würden. Nicht zuletzt würden auch die Daten bezüglich der Investitionspläne und der Gewinnsituation auf einen anhaltenden Aufschwung der Wirtschaft hindeuten. Laut den Prognosen sollten die Investitionen aller berücksichtigten Industrien im bis März 2006 dauernden Fiskaljahr neu um +9,5% zulegen. Im September sei man noch von +6,8% ausgegangen.
Die unerwartete Abwärtsrevision sei vor allem durch Bereinigungen der Lagerbestände bedingt gewesen, welche das BIP-Wachstum um 0,4 Prozentpunkte geschmälert hätten. Die Lagerreduktion sollte für das zukünftige Wachstum jedoch positiv sein. Denn solange die Nachfrage nicht einbreche, würden die Unternehmen ihre Lagerbestände auffüllen, und dies unterstütze den positiven Ausblick der Analysten der Bank Julius Bär für Japans Wirtschaft. Die von der Bank of Japan kürzlich veröffentlichte Tankan-Unternehmensumfrage deute auch auf ein anhaltendes Wirtschaftswachstum hin. Obwohl die Gesamtindikatoren unter den Erwartungen gelegen hätten, seien sie besser als im September gewesen.
Die Stimmungsindikatoren der Kleinunternehmen, welche den Löwenanteil der japanischen Arbeitskräfte beschäftigen würden, hätten sich auf breiter Front verbessert. Bereits im September habe es zudem weniger Befragte gegeben, die mit einer Verbesserung der Situation in den kommenden drei Monaten gerechnet hätten und deren Prognose sich als zu zurückhaltend erwiesen habe. Man gehe davon aus, dass die nächsten Tankan-Berichte ein ähnliches Phänomen zeigen würden. Nicht zuletzt würden auch die Daten bezüglich der Investitionspläne und der Gewinnsituation auf einen anhaltenden Aufschwung der Wirtschaft hindeuten. Laut den Prognosen sollten die Investitionen aller berücksichtigten Industrien im bis März 2006 dauernden Fiskaljahr neu um +9,5% zulegen. Im September sei man noch von +6,8% ausgegangen.
