JoWooD niedrig bewertet
16.11.01 15:00
boersenmagazin.de
Nach Ansicht der Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" ist die Aktie der JoWooD Productions Software AG (WKN 935221) sehr niedrig bewertet.
Trotz hoher Investitionen habe der an der Wiener Börse notierte Computerspielehersteller in den ersten neun Monaten dieses Jahres die Gewinnschwelle vor Steuern und Zinsen entgegen eigenen Erwartungen bereits erreicht: Das EBIT habe sich auf 277.000 Euro gegenüber 4.000 Euro im Vorjahr belaufen. Das Konzernergebnis sei im selben Zeitraum auf 1,83 Millionen Euro gestiegen. Es liege damit nicht nur deutlich über dem Ergebnis nach drei Viertel des Jahres 2000 (0,13 Millionen Euro), sondern auch über dem des gesamten Vorjahres (1,58 Millionen Euro).
Der Umsatz habe in den ersten drei Quartalen mit 27,4 Millionen Euro mehr als versechsfacht werden können. Besonders erfreulich: Bereits nach sechs Monaten habe JoWooD den Umsatz des gesamten Vorjahres übertroffen. Der Aktienkurs habe nach Bekanntgabe der Neunmonatszahlen um gut fünf Prozent zugelegt.
Mit den weiteren Erscheinungen des vierten Quartals dürfte JoWooD in allen Spiele-Genres bestens für das Weihnachtsgeschäft gerüstet sein. Als Highlight zeichne sich bereits die Rennsimulation "Rally Trophy" ab, deren Demoversion innerhalb von 48 Stunden 150.000 User auf die Jowood-Homepage gelockt habe.
Auch sei der Verkaufsstart von "World War III" nach den Terroranschlägen in den USA auf das letzte Quartal dieses Jahres verschoben worden. In dem Strategiespiel gehe es darum, den Dritten Weltkrieg zu verhindern. Im laufenden Geschäftsjahr hätten die Österreicher bereits elf Titel wie "Jack Orlando", "Gorasul" oder "Zax-The Alien Hunter" herausgegeben. Auch das Spiel "Die Völker II" dürfte erheblich dazu beitragen, dass JoWooD ein Rekordergebnis erzielen werde.
Die Computerspielebranche unterliege sehr starken saisonalen Schwankungen. So würden die Geschäfte nach der Sommerpause traditionell anziehen. Vor allem aber sei für Unternehmen wie JoWooD das Weihnachtsgeschäft enorm wichtig. Gebe es da keine negativen Überraschungen, habe die Aktie mittelfristig Potenzial bis auf die alten Jahreshöchststände von 16 Euro. Die Gewinnschätzungen für 2001 und 2002 würden auf 0,70 und 1,10 Euro (KGV: 11,3!) je Aktie lauten. Da die Hälfte der Papiere bei Familienstiftungen der Firmengründer liege und von dieser Seite kein Abgabedruck zu erwarten sei, dürfte das Kursrisiko auf dem aktuellen Niveau (Schlusskurs am 15. November: 12,40 Euro) sehr begrenzt sein.
Die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" halten die Aktie JoWooD für sehr günstig bewertet.
Trotz hoher Investitionen habe der an der Wiener Börse notierte Computerspielehersteller in den ersten neun Monaten dieses Jahres die Gewinnschwelle vor Steuern und Zinsen entgegen eigenen Erwartungen bereits erreicht: Das EBIT habe sich auf 277.000 Euro gegenüber 4.000 Euro im Vorjahr belaufen. Das Konzernergebnis sei im selben Zeitraum auf 1,83 Millionen Euro gestiegen. Es liege damit nicht nur deutlich über dem Ergebnis nach drei Viertel des Jahres 2000 (0,13 Millionen Euro), sondern auch über dem des gesamten Vorjahres (1,58 Millionen Euro).
Der Umsatz habe in den ersten drei Quartalen mit 27,4 Millionen Euro mehr als versechsfacht werden können. Besonders erfreulich: Bereits nach sechs Monaten habe JoWooD den Umsatz des gesamten Vorjahres übertroffen. Der Aktienkurs habe nach Bekanntgabe der Neunmonatszahlen um gut fünf Prozent zugelegt.
Auch sei der Verkaufsstart von "World War III" nach den Terroranschlägen in den USA auf das letzte Quartal dieses Jahres verschoben worden. In dem Strategiespiel gehe es darum, den Dritten Weltkrieg zu verhindern. Im laufenden Geschäftsjahr hätten die Österreicher bereits elf Titel wie "Jack Orlando", "Gorasul" oder "Zax-The Alien Hunter" herausgegeben. Auch das Spiel "Die Völker II" dürfte erheblich dazu beitragen, dass JoWooD ein Rekordergebnis erzielen werde.
Die Computerspielebranche unterliege sehr starken saisonalen Schwankungen. So würden die Geschäfte nach der Sommerpause traditionell anziehen. Vor allem aber sei für Unternehmen wie JoWooD das Weihnachtsgeschäft enorm wichtig. Gebe es da keine negativen Überraschungen, habe die Aktie mittelfristig Potenzial bis auf die alten Jahreshöchststände von 16 Euro. Die Gewinnschätzungen für 2001 und 2002 würden auf 0,70 und 1,10 Euro (KGV: 11,3!) je Aktie lauten. Da die Hälfte der Papiere bei Familienstiftungen der Firmengründer liege und von dieser Seite kein Abgabedruck zu erwarten sei, dürfte das Kursrisiko auf dem aktuellen Niveau (Schlusskurs am 15. November: 12,40 Euro) sehr begrenzt sein.
Die Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" halten die Aktie JoWooD für sehr günstig bewertet.
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