Kaffee und Weizen: Pessimismus wegen bevorstehender Angebotsverknappung überzogen
14.12.12 12:53
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Kaffeenotierungen bleiben unter Druck, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Preis für den meistgehandelten Arabica-Kontrakt sei gestern erneut stark gefallen: Mit 1,43 USD je Pfund sei Arabica so günstig wie zuletzt vor 30 Monaten bzw. knapp 54% billiger als im Hoch vom Mai 2011. Die Internationale Kaffeeorganisation habe für das Erntejahr 2012/2013 eine Produktion von 89,93 Mio. Sack in Aussicht gestellt, verglichen mit 81,28 Mio. Sack im Vorjahr. Neben Brasiliens Rekordernte komme auch reichliches Angebot aus anderen Ländern Lateinamerikas. Aber auch wenn derzeit kein Mangel an Arabica-Kaffee bestehe, dürften aus Sicht der Analysten die Notierungen für diese Kaffeesorte in den nächsten Monaten anziehen. Denn die Erwartung einer aufgrund des kommenden Niedrigertragsjahres geringer ausfallenden nächsten Ernte des größten Produzenten Brasilien sollte bald stärker Eingang in die Preisbildung finden.
Auch würden die Analysten den Pessimismus der Teilnehmer am Weizenmarkt für wenig nachvollziehbar halten. Die robusten EU-Weizenexporte - im laufenden Erntejahr seien 8,6 Mio. Tonnen Weizen bzw. 25% mehr als im Vorjahresraum aus der EU exportiert worden - dürften sich bald angesichts des auslaufenden Angebots vom Schwarzen Meer in höheren Weizennotierungen widerspiegeln. (14.12.2012/ac/a/m)
Der Preis für den meistgehandelten Arabica-Kontrakt sei gestern erneut stark gefallen: Mit 1,43 USD je Pfund sei Arabica so günstig wie zuletzt vor 30 Monaten bzw. knapp 54% billiger als im Hoch vom Mai 2011. Die Internationale Kaffeeorganisation habe für das Erntejahr 2012/2013 eine Produktion von 89,93 Mio. Sack in Aussicht gestellt, verglichen mit 81,28 Mio. Sack im Vorjahr. Neben Brasiliens Rekordernte komme auch reichliches Angebot aus anderen Ländern Lateinamerikas. Aber auch wenn derzeit kein Mangel an Arabica-Kaffee bestehe, dürften aus Sicht der Analysten die Notierungen für diese Kaffeesorte in den nächsten Monaten anziehen. Denn die Erwartung einer aufgrund des kommenden Niedrigertragsjahres geringer ausfallenden nächsten Ernte des größten Produzenten Brasilien sollte bald stärker Eingang in die Preisbildung finden.
Auch würden die Analysten den Pessimismus der Teilnehmer am Weizenmarkt für wenig nachvollziehbar halten. Die robusten EU-Weizenexporte - im laufenden Erntejahr seien 8,6 Mio. Tonnen Weizen bzw. 25% mehr als im Vorjahresraum aus der EU exportiert worden - dürften sich bald angesichts des auslaufenden Angebots vom Schwarzen Meer in höheren Weizennotierungen widerspiegeln. (14.12.2012/ac/a/m)
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