Knorr Capital Partner Outperformer
18.02.00 00:00
SGZ-Bank
Die Analysten der SGZ-Bank stufen die Aktie der Knorr Capital Partner AG (WKN 768612) als Outperformer ein.
Die Steuerpläne von Bundesfinanzminister Eichel, wonach Kapitalgesellschaften ihre Anteile an inländischen Kapitalgesellschaften ab dem Jahr 2001 steuerfrei verkaufen könnten, beflügelten die Aktienkurse der Venture Capital-Gesellschaften. Neben der Steuerreform würden sowohl eine Reihe fundamentaler Daten, als auch die Fokussierung auf die Branchen IT, Medien sowie Health Care und Life Sciences für ein Investment in die Aktie der Knorr Capital Partner sprechen.
Die Knorr Capital Partner berate junge und innovative Unternehmen, die ein Listing an der Börse anstreben. Die Beratung des Unternehmens erfolge i. d. R. gegen Equity oder Beteiligung im Wege einer Kapitalerhöhung zur mittelfristigen Finanzierung vor dem Börsengang. Der Ausstieg erfolge dann im Rahmen des IPO oder durch Aktienverkäufe nach dem Börsengang. Da nach den Plänen der Bundesregierung die Beteiligungserlöse ab dem Jahr 2001 steuerfrei bleiben, würden gerade Venture Capital-Gesellschaften besonders von dieser Steuerreform profitieren.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zeichne sich durch eine Branchenfokussierung aus. Um den Kunden ein attraktives, innovatives Angebot aus Managementunterstützung im Wachstumsprozess bieten zu können, gehe die Gesellschaft strategische Beteiligungen ein. Die jüngste strategische Beteiligung sei die Bioropa GmbH, eine Gesellschaft mit einer Internet-Handelsplattform für Forschungsreagenzien und Diagnostika in Köln. Die Bioropa sei auf den europäischen Markt ausgerichtet und konzentriere sich dabei auf den Sektor der biochemischen, pharmazeutischen und medizinischen Forschungseinrichtungen für Industrie und Wissenschaft, die hochspezialisierte Produkte von meist kleineren Anbietern benötigten.
In den Bereichen Biotechnologie und Gentechnik sehen die Analysten für die nächsten Jahre einen Wachstumsschub, da zahlreiche Produkte der Biotechnologie und Gentechnik vor der Markteinführung stünden und damit neue Wege bei der Medikamenten- und Nahrungsmittelherstellung eröffneten. Auch seien neue Diagnostika und Therapiemöglichkeiten bei Krankheiten möglich. Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Knorr Capital Partner auf diese Wachstumsbranche werde die Gesellschaft in ihrer Ertragssteigerung weiter voranbringen.
Durch die erfolgreichen Börsengänge der Beteiligungsgesellschaften habe die Knorr Capital Partner 1999 eine Umsatzsteigerung um 362% auf 18,35 Mio. Euro erreichen können. Auch sei das Ergebnis pro Aktie von 0,67 Euro verdreifacht worden. Durch den Ausbau des Beteiligungsportfolios von fünf auf 30 werde sich dieses nach Einschätzung der Analysten für 2000 auf 1,10 Euro und für 2001 auf 2,76 Euro ansteigen. Auf Basis der erhöhten Gewinnschätzungen sieht die SGZ-Bank die Aktie der Knorr Capital Partner bei einem Wert von 54 Euro fair bewertet. Von daher stufen die Analysten die Aktie weiterhin als Outperformer ein.
Die Steuerpläne von Bundesfinanzminister Eichel, wonach Kapitalgesellschaften ihre Anteile an inländischen Kapitalgesellschaften ab dem Jahr 2001 steuerfrei verkaufen könnten, beflügelten die Aktienkurse der Venture Capital-Gesellschaften. Neben der Steuerreform würden sowohl eine Reihe fundamentaler Daten, als auch die Fokussierung auf die Branchen IT, Medien sowie Health Care und Life Sciences für ein Investment in die Aktie der Knorr Capital Partner sprechen.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zeichne sich durch eine Branchenfokussierung aus. Um den Kunden ein attraktives, innovatives Angebot aus Managementunterstützung im Wachstumsprozess bieten zu können, gehe die Gesellschaft strategische Beteiligungen ein. Die jüngste strategische Beteiligung sei die Bioropa GmbH, eine Gesellschaft mit einer Internet-Handelsplattform für Forschungsreagenzien und Diagnostika in Köln. Die Bioropa sei auf den europäischen Markt ausgerichtet und konzentriere sich dabei auf den Sektor der biochemischen, pharmazeutischen und medizinischen Forschungseinrichtungen für Industrie und Wissenschaft, die hochspezialisierte Produkte von meist kleineren Anbietern benötigten.
In den Bereichen Biotechnologie und Gentechnik sehen die Analysten für die nächsten Jahre einen Wachstumsschub, da zahlreiche Produkte der Biotechnologie und Gentechnik vor der Markteinführung stünden und damit neue Wege bei der Medikamenten- und Nahrungsmittelherstellung eröffneten. Auch seien neue Diagnostika und Therapiemöglichkeiten bei Krankheiten möglich. Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Knorr Capital Partner auf diese Wachstumsbranche werde die Gesellschaft in ihrer Ertragssteigerung weiter voranbringen.
Durch die erfolgreichen Börsengänge der Beteiligungsgesellschaften habe die Knorr Capital Partner 1999 eine Umsatzsteigerung um 362% auf 18,35 Mio. Euro erreichen können. Auch sei das Ergebnis pro Aktie von 0,67 Euro verdreifacht worden. Durch den Ausbau des Beteiligungsportfolios von fünf auf 30 werde sich dieses nach Einschätzung der Analysten für 2000 auf 1,10 Euro und für 2001 auf 2,76 Euro ansteigen. Auf Basis der erhöhten Gewinnschätzungen sieht die SGZ-Bank die Aktie der Knorr Capital Partner bei einem Wert von 54 Euro fair bewertet. Von daher stufen die Analysten die Aktie weiterhin als Outperformer ein.
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