LEONI aussichtsreich
14.09.05 13:46
BörseGo
Die Experten von "BörseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die Aktie von LEONI aussichtsreich ist.
Während der MDAX von einem Allzeithoch zum nächsten gelaufen sei, habe sich die LEONI-Aktie in den letzten Monaten eine Pause von ihrem langfristigen Aufwärtstrend genommen. Neben der Rover-Pleite hätten auch die Zahlen des ersten Quartals belastet, mit denen man die hohen Erwartungen nicht ganz habe erfüllen können. Zuletzt habe der Autozulieferer aber mit einer Reihe positiver Meldungen aufwarten können. Die Aktie habe wieder Fahrt aufgenommen.
Mit den Zahlen des ersten Halbjahrs habe Leoni die Erwartungen übertroffen. Die hohe Nachfrage nach Bordnetz-Systemen wegen des Starts neuer Fahrzeugmodelle habe für deutliche Zuwächse gesorgt. Der Umsatz habe sich um 25 Prozent auf 745,9 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit 42,5 Millionen Euro sogar verdoppelt werden können. Die Sonderbelastungen aus der Insolvenz des britischen Automobilherstellers MG Rover in Höhe von 7,5 Millionen Euro seien darin sogar schon enthalten gewesen.
Der Konzernüberschuss sei um 72 Prozent auf 18,7 Millionen Euro geklettert. Gleichzeitig habe das Nürnberger Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. LEONI rechne nun mit Erlösen zwischen 1,43 und 1,50 Milliarden Euro und einem EBIT-Gewinn von mindestens 95 Millionen Euro. Zudem habe der Konzern angekündigt, mit weiteren Akquisitionen seine Position auf dem europäischen Kabelmarkt stärken zu wollen. Der MDAX-Titel habe nach der Bekanntgabe der Zahlen ein neues Allzeithoch erreicht.
Es zahle sich also aus, dass der Konzern in den letzten Jahren massiv in den Bereich Bordnetz-Systeme investiert habe. In diesem Segment erziele man mittlerweile mehr als die Hälfte der Erlöse. Für die weitere Expansion habe man vor allem den Kabelbereich im Auge. So sei vor einigen Wochen die Übernahme von Neumatic, eines chinesischen Anbieters von Spezialkabeln, gemeldet worden. Im August sei der Kauf des Datenleitungs- und Spezialkabelherstellers Kerpen gefolgt.
Mit dem Erwerb wolle LEONI zum führenden deutschen Hersteller von Kabeln sowie Verkabelungssystemen für die Datenkommunikation aufsteigen und sein Produktportfolio bei Spezialkabeln ausbauen. Zu guter Letzt habe LEONI die Gründung eines Joint-Ventures mit der französischen Cimlec Industries, mit dem man das Robotik-Geschäft ausbaue, gemeldet. LEONI treibe die Expansion weiter voran. Angesichts der positiven Aussichten stünden die Chancen gut, dass sich der intakte Aufwärtstrend fortsetze.
Die Bewertung der LEONI-Aktie ist noch immer moderat, so dass die Aktie für mittel- bis langfristige Anleger weiterhin eine aussichtsreiche Investition darstellt, so die Experten von "BörseGo".
Während der MDAX von einem Allzeithoch zum nächsten gelaufen sei, habe sich die LEONI-Aktie in den letzten Monaten eine Pause von ihrem langfristigen Aufwärtstrend genommen. Neben der Rover-Pleite hätten auch die Zahlen des ersten Quartals belastet, mit denen man die hohen Erwartungen nicht ganz habe erfüllen können. Zuletzt habe der Autozulieferer aber mit einer Reihe positiver Meldungen aufwarten können. Die Aktie habe wieder Fahrt aufgenommen.
Mit den Zahlen des ersten Halbjahrs habe Leoni die Erwartungen übertroffen. Die hohe Nachfrage nach Bordnetz-Systemen wegen des Starts neuer Fahrzeugmodelle habe für deutliche Zuwächse gesorgt. Der Umsatz habe sich um 25 Prozent auf 745,9 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit 42,5 Millionen Euro sogar verdoppelt werden können. Die Sonderbelastungen aus der Insolvenz des britischen Automobilherstellers MG Rover in Höhe von 7,5 Millionen Euro seien darin sogar schon enthalten gewesen.
Es zahle sich also aus, dass der Konzern in den letzten Jahren massiv in den Bereich Bordnetz-Systeme investiert habe. In diesem Segment erziele man mittlerweile mehr als die Hälfte der Erlöse. Für die weitere Expansion habe man vor allem den Kabelbereich im Auge. So sei vor einigen Wochen die Übernahme von Neumatic, eines chinesischen Anbieters von Spezialkabeln, gemeldet worden. Im August sei der Kauf des Datenleitungs- und Spezialkabelherstellers Kerpen gefolgt.
Mit dem Erwerb wolle LEONI zum führenden deutschen Hersteller von Kabeln sowie Verkabelungssystemen für die Datenkommunikation aufsteigen und sein Produktportfolio bei Spezialkabeln ausbauen. Zu guter Letzt habe LEONI die Gründung eines Joint-Ventures mit der französischen Cimlec Industries, mit dem man das Robotik-Geschäft ausbaue, gemeldet. LEONI treibe die Expansion weiter voran. Angesichts der positiven Aussichten stünden die Chancen gut, dass sich der intakte Aufwärtstrend fortsetze.
Die Bewertung der LEONI-Aktie ist noch immer moderat, so dass die Aktie für mittel- bis langfristige Anleger weiterhin eine aussichtsreiche Investition darstellt, so die Experten von "BörseGo".
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