Luftfahrt 3 apokalyptische Reiter
09.04.03 14:59
BoersenMan.de
Die apokalyptischen Reiter der Luftfahrt heißen Krieg, Seuchen und Konjunkturschwäche, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Im ersten Quartal dieses Jahres seien alle drei auf einmal aufgetaucht, was statistisch gesehen sehr unwahrscheinlich sei, aber gerade deshalb bedrohlich. Der Irakkrieg und die Lungenseuche SARS würden bei den Airlines weltweit die Umsätze wegbrechen lassen, und weil etliche Linien schon vom 11.September angeschlagen seien, gingen sie nun endgültig in die Knie.
In Nordamerika hätten Air Canada und American Airlines bereits Insolvenz angemeldet. Die Deutsche Lufthansa habe bislang als stabil gegolten, weil sie schon auf die Terrorkrise 2001 äußerst geschickt reagiert habe. Wenn's wieder bergauf gehe, so die Wette der Börse, fliege der Kranich vorne weg. Und deshalb sei der Kurs in den vergangenen Wochen schon mal von sieben auf neun Euro gestiegen. Doch damit sei jetzt seit gestern Schluss. Da habe die Lufthansa bekannt gegeben, dass die Lage im 1. Quartal dramatisch sei und auf alle Fälle schlechter als vor einem Jahr, als sie gerade so an der Verlustzone vorbeigeschrammt sei.
Die Gegenmaßnahmen seien bereits auf dem Weg: 55 Maschinen habe die Airline stillgelegt, weitere sollten folgen. Dazu Einstellungsstopp und Kurzarbeit für die Beschäftigten. Die Börse tue überrascht, seit gestern sei der Kurs der Aktie um fast zehn Prozent eingebrochen. Doch die grundsätzliche Analyse sei immer noch richtig: Wenn das Geschäft wieder laufe, werde Lufthansa gestärkt aus der Krise hervorgehen.
Im ersten Quartal dieses Jahres seien alle drei auf einmal aufgetaucht, was statistisch gesehen sehr unwahrscheinlich sei, aber gerade deshalb bedrohlich. Der Irakkrieg und die Lungenseuche SARS würden bei den Airlines weltweit die Umsätze wegbrechen lassen, und weil etliche Linien schon vom 11.September angeschlagen seien, gingen sie nun endgültig in die Knie.
In Nordamerika hätten Air Canada und American Airlines bereits Insolvenz angemeldet. Die Deutsche Lufthansa habe bislang als stabil gegolten, weil sie schon auf die Terrorkrise 2001 äußerst geschickt reagiert habe. Wenn's wieder bergauf gehe, so die Wette der Börse, fliege der Kranich vorne weg. Und deshalb sei der Kurs in den vergangenen Wochen schon mal von sieben auf neun Euro gestiegen. Doch damit sei jetzt seit gestern Schluss. Da habe die Lufthansa bekannt gegeben, dass die Lage im 1. Quartal dramatisch sei und auf alle Fälle schlechter als vor einem Jahr, als sie gerade so an der Verlustzone vorbeigeschrammt sei.
Die Gegenmaßnahmen seien bereits auf dem Weg: 55 Maschinen habe die Airline stillgelegt, weitere sollten folgen. Dazu Einstellungsstopp und Kurzarbeit für die Beschäftigten. Die Börse tue überrascht, seit gestern sei der Kurs der Aktie um fast zehn Prozent eingebrochen. Doch die grundsätzliche Analyse sei immer noch richtig: Wenn das Geschäft wieder laufe, werde Lufthansa gestärkt aus der Krise hervorgehen.
