Media! zeichnen
15.06.00 00:00
Wirtschaftswoche
Die Analysten der Wirtschaftswoche empfehlen die Aktien der Media! AG (WKN 663330) zu zeichnen.
Die Münchner würden Technologie und Konzepte für Präsentationen auf Hauptversammlungen, Konzerten und Messen bieten. Entstanden sei das Unternehmen parallel zum Start der privaten TV-Sender: Media habe den jungen Anbietern mit Dienstleistungen vom Kamerateam bis zur kompletten Sendung ausgeholfen.
Heute bestehe ein ganzer Geschäftsbereich in der Produktion und Vermarktung von TV-Programmen. Dabei konzentriere sich Media auf sogenanntes Dokutainment: Das seien Sendungen, die auf Fakten basierten, aber mit Action und Unterhaltung angereichert seien. Erfolgreichstes Beispiel sei Medias Schatzsucher-Serie „Treasure Hunters“, die in mehr als 120 Ländern gesendet worden sei. Das dritte Standbein nenne sich „Innovative Business“. Hier entwickle Media technische Konzepte für die Verknüpfung von Internet und Fernsehen (Web-TV) sowie für interaktives Lernen via Satellit. Große Hoffnungen setze Unternehmenslenker Mack auf E-Cinema. Würden seine Erwartungen eintreffen, habe in Zukunft die Filmrolle ausgedient und Hersteller oder Verleiher würden Filme und Werbespots digital in die Kinos übertragen. Das spare Kopier- und Transportkosten. Media entwickele dafür digitale Server- und Projektionssysteme. Das Geschäft der Münchner sei sehr kapitalintensiv.
Investitionen in die Technik plus die aufwendige Schulung neuer Mitarbeiter habe Media im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. Juni) bei einem Umsatz von knapp 23 Millionen Euro erstmals einen Verlust von etwa 800000 Euro beschert. In den Folgejahren solle das Geschäft im Schnitt um mehr als 50 Prozent jährlich wachsen. Analysten würden dann ein Ansteigen der Nettoumsatzrendite von etwa drei Prozent 2000/2001 auf sechs und dann zehn Prozent erwarten. Die Digital-Technologie von Media sei zukunftsweisend. Jedoch sei die Sparte Innovative Business noch relativ klein. Auch der Rechtestock aus Eigenproduktionen sei noch im Aufbau. Fraglich sei vor allem, wie schnell Internet und TV tatsächlich zusammenwachsen und wie bald die Kinos auf Digitaltechnik umstellen.
Anleger sollten daher zeichnen, aber die Entwicklung der Branche intensiv beobachten, so Wirtschaftswoche.
Die Münchner würden Technologie und Konzepte für Präsentationen auf Hauptversammlungen, Konzerten und Messen bieten. Entstanden sei das Unternehmen parallel zum Start der privaten TV-Sender: Media habe den jungen Anbietern mit Dienstleistungen vom Kamerateam bis zur kompletten Sendung ausgeholfen.
Investitionen in die Technik plus die aufwendige Schulung neuer Mitarbeiter habe Media im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. Juni) bei einem Umsatz von knapp 23 Millionen Euro erstmals einen Verlust von etwa 800000 Euro beschert. In den Folgejahren solle das Geschäft im Schnitt um mehr als 50 Prozent jährlich wachsen. Analysten würden dann ein Ansteigen der Nettoumsatzrendite von etwa drei Prozent 2000/2001 auf sechs und dann zehn Prozent erwarten. Die Digital-Technologie von Media sei zukunftsweisend. Jedoch sei die Sparte Innovative Business noch relativ klein. Auch der Rechtestock aus Eigenproduktionen sei noch im Aufbau. Fraglich sei vor allem, wie schnell Internet und TV tatsächlich zusammenwachsen und wie bald die Kinos auf Digitaltechnik umstellen.
Anleger sollten daher zeichnen, aber die Entwicklung der Branche intensiv beobachten, so Wirtschaftswoche.
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