Microsoft riskant
05.10.00 00:00
Stockhouse
Die Analysten von Stockhouse halten die Aktien des Softwareriesen Microsoft (WKN 870747) nach wie vor für eine riskante Investition.
Zwar habe Microsoft im Geschäftsjahr 2000 mit Umsätzen von 22,9 Milliarden $ eine Steigerung gegenüber 1999 von 16,3 % bekanntgegeben und auch die Gewinne seien um 17,5% auf 1,81 $/Aktie gestiegen. Aber die nachweisliche Verlangsamung der Verkäufe sowohl bei Computern, als auch bei der Windows-Software könne in Zukunft zu Problemen führen. Noch beunruhigender sei nach einem Artikel von August Barron der daraus resultierende Rückgang der Betriebsergebnisse. Ein anderer Autor, Mark Ververka, bestätige, daß es eigentlich nicht wirklich darum gehe, wie Microsoft vor Gericht abschneide. Das eigentliche Problem sei, daß man nicht erwarten könne, daß Microsoft im Zeitalter des drahtlosen Internets genauso gut abschneiden werde als im Zeitalter des PC´s.
Beispiel dafür sei der interaktive Fernsehmarkt. Weil Microsoft, das bereits Milliarden Dollar dafür investiert habe, nicht in der Lage gewesen sei, zeitgemäß ein verläßliches System auszuliefern, seien viel Kabelgesellschaften am Absprung zur Konkurrenz. Ähnliche Rückschläge habe es auch mit Microsoft’s Angebot auf dem Gebiet der E-Business-Software gegeben. So werde das System BizTalt Server 2000 statt, wie ursprünglich angekündigt, Anfang 2000 erst im Jahr 2001 ausgeliefert werden. Konkurrenten wie Sun und Oracle, die bereits ähnliche Produkte anbieten, käme dies ohne Zweifel gelegen.
Auch aus technischer Sicht sei die Kursentwicklung von Microsoft problematisch: Die Aktie befinde sich in einer definitiven Abstiegsphase und werde derzeit 15 Punkte unter dem 30-Wochendurchschnitt gehandelt. Aus dieser Sicht solle jede Kurserholungsphase als Möglichkeit betrachtet werden, Aktien zu verkaufen. Das nächste Kursziel (letzter Kurs ca. 57 $) sei die Unterstützungslinie bei 50 $. Jedoch liege das mögliche endgültige Kursziel innerhalb der nächsten 6 Monate aus Sicht einer 3-Jahresanalyse bei 33 $.
Zwar habe Microsoft im Geschäftsjahr 2000 mit Umsätzen von 22,9 Milliarden $ eine Steigerung gegenüber 1999 von 16,3 % bekanntgegeben und auch die Gewinne seien um 17,5% auf 1,81 $/Aktie gestiegen. Aber die nachweisliche Verlangsamung der Verkäufe sowohl bei Computern, als auch bei der Windows-Software könne in Zukunft zu Problemen führen. Noch beunruhigender sei nach einem Artikel von August Barron der daraus resultierende Rückgang der Betriebsergebnisse. Ein anderer Autor, Mark Ververka, bestätige, daß es eigentlich nicht wirklich darum gehe, wie Microsoft vor Gericht abschneide. Das eigentliche Problem sei, daß man nicht erwarten könne, daß Microsoft im Zeitalter des drahtlosen Internets genauso gut abschneiden werde als im Zeitalter des PC´s.
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