MorphoSys weiter übergewichten
05.10.00 00:00
Bankhaus Delbrück
Die Analysten des Bankhauses Delbrück stufen die Aktie des Biotechnologieunternehmens MorphoSys (WKN 663200) weiterhin auf „Übergewichten“ ein.
Die jüngste Kooperation mit ImmunoGen beurteilt der zuständige Analyst Thomas
Schiessle sehr positiv, da das US-Unternehmen im Bereich der Krebstherapie sehr erfolgreich agiere. Auch die letzten Kooperationsverträge mit anderen Gesellschaften wie Roche oder DuPont ließen das veranschlagte Planziel, spätestens im Jahr 2002 die Gewinnschwelle zu erreichen, immer konservativer erscheinen. In der Biotechnologiebranche zähle die Firma angesichts seiner Basistechnologien, etwa der synthetischen humanen Antikörperbibliothek, zu den dominieren Unternehmen. Momentan biete man Pharmaunternehmen Zwischenprodukte an und erhalte dafür Einmalzahlungen oder Lizenzgebühren. Die Zielsetzung, langfristig eigene Medikamente auf den Markt zu bringen, würden dem Papier zwar Kursphantasie verleihen und somit den Unternehmenswert erhöhen, doch sei dies auch sehr riskant. Die Pharmaforschung ist nach wie vor ein Roulette-Spiel mit äußerst geringen Chancen, konstatiert Schiessle.
Der Anleger solle seine Bestände bezüglich des Biotech-Titels unverändert aufstocken. Das Kurspotential beziffert der Experte momentan auf über 20 Prozent.
Die jüngste Kooperation mit ImmunoGen beurteilt der zuständige Analyst Thomas
Schiessle sehr positiv, da das US-Unternehmen im Bereich der Krebstherapie sehr erfolgreich agiere. Auch die letzten Kooperationsverträge mit anderen Gesellschaften wie Roche oder DuPont ließen das veranschlagte Planziel, spätestens im Jahr 2002 die Gewinnschwelle zu erreichen, immer konservativer erscheinen. In der Biotechnologiebranche zähle die Firma angesichts seiner Basistechnologien, etwa der synthetischen humanen Antikörperbibliothek, zu den dominieren Unternehmen. Momentan biete man Pharmaunternehmen Zwischenprodukte an und erhalte dafür Einmalzahlungen oder Lizenzgebühren. Die Zielsetzung, langfristig eigene Medikamente auf den Markt zu bringen, würden dem Papier zwar Kursphantasie verleihen und somit den Unternehmenswert erhöhen, doch sei dies auch sehr riskant. Die Pharmaforschung ist nach wie vor ein Roulette-Spiel mit äußerst geringen Chancen, konstatiert Schiessle.
Der Anleger solle seine Bestände bezüglich des Biotech-Titels unverändert aufstocken. Das Kurspotential beziffert der Experte momentan auf über 20 Prozent.
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