Münchner Rückversicherungs AG
WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026Münchener Rück aussichtsreich
12.04.05 16:58
BörseGo
Die Experten von "BoerseGo" halten in ihrem aktuellen "Tec-Report" die Aktie der Münchener Rück (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) für weiterhin aussichtsreich.
Das Zahlenwerk, das die Münchener Rück für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentiert habe, könne sich sehen lassen. Obwohl bis dato keineswegs alle Probleme ausgeräumt seien, habe der Konzern, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiere, ein Rekordergebnis gemeldet. Der Nettogewinn des weltweit größten Rückversicherers habe rund 1,8 Milliarden Euro erreicht - mehr als im Boomjahr 2000, als sich umfangreiche Kursgewinne bei den Kapitalanlagen positiv ausgewirkt hätten. Im Jahr 2003 habe man wegen hoher Steuerbelastungen noch einen Verlust von 468 Millionen Euro erzielt.
Das DAX-Unternehmen, das seit gut einem Jahr von dem 48-jährigen Nikolaus von Bomhard geführt werde, befinde sich also auf dem richtigen Weg. In den letzten Jahren hätten Rekordschäden und die Börsenbaisse die Geschäftsentwicklung massiv belastet. Im abgelaufenen Jahr sei es nun erstmals wieder gelungen, die so wichtige Schaden-Kosten-Quote unter die 100-Prozent-Marke zu drücken, der Konzern verdiene also auch operativ wieder Geld. Dennoch habe es auch im vergangenen Jahr noch Belastungsfaktoren gegeben, die erheblichen Spielraum für weitere Zuwächse lassen würden. So sei bei der US-Tochter American Re der Gewinn wegen der Wirbelsturmschäden um mehr als die Hälfte auf 103 Millionen Dollar zurückgegangen. Zudem habe man die Reserven unter anderem für Asbest-Klagen deutlich erhöhen müssen.
Potenzial für weitere Gewinnzuwächse sei also vorhanden. Die Programme zur Steigerung der Profitabilität, die man 2004 eingeleitet habe, sollten in diesem Jahr erstmals Wirkung zeigen und rund 300 Millionen Euro pro Jahr bringen. Zudem sei der Markt im Rückversicherungsgeschäft weiter günstig: Das Neugeschäft sei auf Basis einer Schaden-Kosten-Quote von unter 97 Prozent gezeichnet worden. Da sich im US-Geschäft eine Entspannung abzeichne, dürfte auch American Re in diesem Jahr wieder deutlich steigende Gewinne ausweisen.
Dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von zwölf Prozent könnte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard in diesem Jahr also bereits nahe kommen. Schätzungen zufolge dürfte der Gewinn in diesem Jahr um rund 30 Prozent ansteigen. Der Aktienkurs der Münchener Rück - in den letzten beiden Jahren jeweils einer der schwächsten DAX-Werte - habe von den verbesserten Aussichten bislang noch nicht wirklich profitieren können. Neben DaimlerChrysler sei die Versicherungsaktie mit einem KGV von knapp neun für das laufende Jahr der am niedrigsten bewertete DAX-Titel.
Ein Aktienkauf bei der Münchener Rück-Aktie sollte sich unter mittelfristigen Aspekten somit auf jeden Fall bezahlt machen, so die Experten von "BoerseGo".
Das Zahlenwerk, das die Münchener Rück für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentiert habe, könne sich sehen lassen. Obwohl bis dato keineswegs alle Probleme ausgeräumt seien, habe der Konzern, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiere, ein Rekordergebnis gemeldet. Der Nettogewinn des weltweit größten Rückversicherers habe rund 1,8 Milliarden Euro erreicht - mehr als im Boomjahr 2000, als sich umfangreiche Kursgewinne bei den Kapitalanlagen positiv ausgewirkt hätten. Im Jahr 2003 habe man wegen hoher Steuerbelastungen noch einen Verlust von 468 Millionen Euro erzielt.
Potenzial für weitere Gewinnzuwächse sei also vorhanden. Die Programme zur Steigerung der Profitabilität, die man 2004 eingeleitet habe, sollten in diesem Jahr erstmals Wirkung zeigen und rund 300 Millionen Euro pro Jahr bringen. Zudem sei der Markt im Rückversicherungsgeschäft weiter günstig: Das Neugeschäft sei auf Basis einer Schaden-Kosten-Quote von unter 97 Prozent gezeichnet worden. Da sich im US-Geschäft eine Entspannung abzeichne, dürfte auch American Re in diesem Jahr wieder deutlich steigende Gewinne ausweisen.
Dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von zwölf Prozent könnte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard in diesem Jahr also bereits nahe kommen. Schätzungen zufolge dürfte der Gewinn in diesem Jahr um rund 30 Prozent ansteigen. Der Aktienkurs der Münchener Rück - in den letzten beiden Jahren jeweils einer der schwächsten DAX-Werte - habe von den verbesserten Aussichten bislang noch nicht wirklich profitieren können. Neben DaimlerChrysler sei die Versicherungsaktie mit einem KGV von knapp neun für das laufende Jahr der am niedrigsten bewertete DAX-Titel.
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