Nasdaq Bärenfalle?
17.08.01 16:30
Infotech Online-Report
Der Bär ist definitiv nicht das Lieblingstier der Börsianer, so die Analysten von Infotech Online-Report.
Im Gegensatz zum Bullen, der steigende Kurse symbolisiere, verbinde man den Bären mit fallenden Notierungen, auf die er mit seinen mächtigen Pranken einschlage. In letzter Zeit beschleiche einen oftmals das Gefühl, dass ab einem bestimmten Niveau der Weg nach oben einfach versperrt sei. Auch Anleger, die sich über fallende Kurse freuen und daran profitieren würden, bezeichne man als Bären. In der Charttechnik spreche man analog vom Begriff der "Bärenfalle". Damit sei gemeint, dass die Kurse am Ende einer Abwärtsbewegung noch einmal kurz unter eine signifikante Unterstützung fallen würden, was erfahrungsgemäß Panik unter den Anlegern auslöse. Die Bären würden leichte Beute wittern und massive Leerverkäufe tätigen. Die Bärenfalle schnappe zu, wenn sich das kurze Unterschreiten der Unterstützung als Fehlsignal herausstelle. Dann nämlich würden massiv Nachfrager in den Markt eintreten und für stark steigende Kurse sorgen. Die Besitzer von Shortpositionen würden sich in diesem Fall eine blutige Nase holen.
Es stelle sich die Frage ob man an den Börsen – namentlich dem Nasdaq Composite Index – neuen Tiefstständen entgegen gehe oder stelle sich das augenblicklich verheerende Börsenumfeld in kurzer Zeit als Bärenfalle heraus. Nüchtern betrachtet müsse man festhalten, dass die Bärenfalle derzeit wohl mehr frommer Wunsch als harte Realität sei. Gestern hätten Unternehmen wie Dell, Brocade, Ciena und einige mehr wieder einmal mit Gewinnwarnungen und düsteren Prognosen sowohl Analysten als auch Anleger verunsichern können. Ein Argument der verbliebenen Optimisten könnte der Anstieg in den letzten beiden Handelsstunden des gestrigen Tages sein. In diesem Zeitraum hätten unter anderem Aktien wie eBay oder Broadcom wichtige Unterstützungen zurückgewonnen, unter die sie im Tagesverlauf gefallen seien.
Dieses Szenario hätte auch durchaus seine Berechtigung gehabt, wären nicht die oben angesprochenen Ereignisse, wie Gewinn- und Umsatzwarnungen dazwischen gekommen. Ein Blick auf den Chart zeige den intakten Abwärtstrendkanal, der als Kursziel 1.800 Punkte prophezeie. Nach Ansicht der Experten solle man die Eröffnung abwarten. Heute würden in den USA die Optionen mit Termin August verfallen, somit sei mit einem traditionell volatilen Handel zu rechnen. Sollte sich eine Wende zum Positiven abzeichnen, könne man immer noch agieren. Andernfalls sollte man sein Geld heute trocken halten.
Im Gegensatz zum Bullen, der steigende Kurse symbolisiere, verbinde man den Bären mit fallenden Notierungen, auf die er mit seinen mächtigen Pranken einschlage. In letzter Zeit beschleiche einen oftmals das Gefühl, dass ab einem bestimmten Niveau der Weg nach oben einfach versperrt sei. Auch Anleger, die sich über fallende Kurse freuen und daran profitieren würden, bezeichne man als Bären. In der Charttechnik spreche man analog vom Begriff der "Bärenfalle". Damit sei gemeint, dass die Kurse am Ende einer Abwärtsbewegung noch einmal kurz unter eine signifikante Unterstützung fallen würden, was erfahrungsgemäß Panik unter den Anlegern auslöse. Die Bären würden leichte Beute wittern und massive Leerverkäufe tätigen. Die Bärenfalle schnappe zu, wenn sich das kurze Unterschreiten der Unterstützung als Fehlsignal herausstelle. Dann nämlich würden massiv Nachfrager in den Markt eintreten und für stark steigende Kurse sorgen. Die Besitzer von Shortpositionen würden sich in diesem Fall eine blutige Nase holen.
Es stelle sich die Frage ob man an den Börsen – namentlich dem Nasdaq Composite Index – neuen Tiefstständen entgegen gehe oder stelle sich das augenblicklich verheerende Börsenumfeld in kurzer Zeit als Bärenfalle heraus. Nüchtern betrachtet müsse man festhalten, dass die Bärenfalle derzeit wohl mehr frommer Wunsch als harte Realität sei. Gestern hätten Unternehmen wie Dell, Brocade, Ciena und einige mehr wieder einmal mit Gewinnwarnungen und düsteren Prognosen sowohl Analysten als auch Anleger verunsichern können. Ein Argument der verbliebenen Optimisten könnte der Anstieg in den letzten beiden Handelsstunden des gestrigen Tages sein. In diesem Zeitraum hätten unter anderem Aktien wie eBay oder Broadcom wichtige Unterstützungen zurückgewonnen, unter die sie im Tagesverlauf gefallen seien.
Dieses Szenario hätte auch durchaus seine Berechtigung gehabt, wären nicht die oben angesprochenen Ereignisse, wie Gewinn- und Umsatzwarnungen dazwischen gekommen. Ein Blick auf den Chart zeige den intakten Abwärtstrendkanal, der als Kursziel 1.800 Punkte prophezeie. Nach Ansicht der Experten solle man die Eröffnung abwarten. Heute würden in den USA die Optionen mit Termin August verfallen, somit sei mit einem traditionell volatilen Handel zu rechnen. Sollte sich eine Wende zum Positiven abzeichnen, könne man immer noch agieren. Andernfalls sollte man sein Geld heute trocken halten.
