Negative Stimmung belastet Märkte
09.08.04 17:16
CommTrust
Die globalen Aktienmärkte haben in den ersten sieben Monaten 2004 die positive Entwicklung der Weltwirtschaft nicht nachvollzogen, berichten die Analysten der CommTrust.
Trotz beeindruckender Wachstumsraten in Asien/USA und einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Europa habe die Mehrzahl der großen Indices eine negative Wertentwicklung seit Jahresanfang verzeichnet. Als besondere Belastung würden der stark gestiegene Ölpreis, die geopolitischen Unsicherheiten und das Ende der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank angeführt. Trotz dieser Belastungsfaktoren würden die Analysten von einer Fortsetzung der positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung ausgehen.
Die im Juli veröffentlichten Konjunkturindikatoren würden aber deutlich machen, dass insbesondere der Ölpreisanstieg die starke wirtschaftliche Expansion bremse. In den USA habe die Federal Reserve in ihrem aktuellen Beige Book mitgeteilt, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt weiter auf Wachstumskurs befinde, obwohl sich die Wirtschaftsaktivität in fünf von zwölf FED-Distrikten "etwas verringert hat".
Befürchtungen um eine größere Schwächephase der US-Wirtschaft scheinen mit der Vorlage des Beige Books vorerst die Grundlage entzogen, so die Experten von CommTrust. So seien als Anzeichen für die hohe Aktivität im verarbeitenden Gewerbe u.a. deutlich längere Lieferzeiten und Transportengpässe auf Straße und Schiene angeführt worden. Erneut positiv habe sich die Lage am Arbeitsmarkt entwickelt, da es in fast allen FED-Distrikten bei moderaten Lohnzuwächsen zu erhöhtem Personalbedarf gekommen sei. Bei der Konsumaktivität sei es landesweit allerdings zu einem leichten Rückgang gekommen, der in hohem Maße auf die gestiegenen Ölpreise zurückzuführen sei.
Vor dem Hintergrund einer weiterhin sehr expansiven Weltwirtschaft, habe sich die Wirtschaftslage und -stimmung im Euroraum aufgehellt. Den überraschend starken Anstieg des Ifo-Geschäftsklima-Index auf 95,6 Punkte würden die Analysten als Beleg für ein sich weiter festigendes Bild einer Konjunkturerholung in der größten Volkswirtschaft Europas werten. Eine gute Export-Auftragslage und ein günstiger Produktionsausblick hätten auch in Frankreich und Italien für eine deutliche Verbesserung beim Geschäftsklima gesorgt.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Trotz beeindruckender Wachstumsraten in Asien/USA und einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Europa habe die Mehrzahl der großen Indices eine negative Wertentwicklung seit Jahresanfang verzeichnet. Als besondere Belastung würden der stark gestiegene Ölpreis, die geopolitischen Unsicherheiten und das Ende der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank angeführt. Trotz dieser Belastungsfaktoren würden die Analysten von einer Fortsetzung der positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung ausgehen.
Befürchtungen um eine größere Schwächephase der US-Wirtschaft scheinen mit der Vorlage des Beige Books vorerst die Grundlage entzogen, so die Experten von CommTrust. So seien als Anzeichen für die hohe Aktivität im verarbeitenden Gewerbe u.a. deutlich längere Lieferzeiten und Transportengpässe auf Straße und Schiene angeführt worden. Erneut positiv habe sich die Lage am Arbeitsmarkt entwickelt, da es in fast allen FED-Distrikten bei moderaten Lohnzuwächsen zu erhöhtem Personalbedarf gekommen sei. Bei der Konsumaktivität sei es landesweit allerdings zu einem leichten Rückgang gekommen, der in hohem Maße auf die gestiegenen Ölpreise zurückzuführen sei.
Vor dem Hintergrund einer weiterhin sehr expansiven Weltwirtschaft, habe sich die Wirtschaftslage und -stimmung im Euroraum aufgehellt. Den überraschend starken Anstieg des Ifo-Geschäftsklima-Index auf 95,6 Punkte würden die Analysten als Beleg für ein sich weiter festigendes Bild einer Konjunkturerholung in der größten Volkswirtschaft Europas werten. Eine gute Export-Auftragslage und ein günstiger Produktionsausblick hätten auch in Frankreich und Italien für eine deutliche Verbesserung beim Geschäftsklima gesorgt.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
