Network Appliances spekulativ
12.02.01 00:00
iWatch
Network Appliances (WKN 898173), die Sunnyboys aus Sunnyvale in Californien schafften es wieder einmal, ein gutes Quartalsergebnis vorzulegen, berichten die Analysten von „iWatch“.
Mit einem Gewinn von 11 Cents je Aktie hätten die Erwartungen der Analysten um einen Cent übertroffen werden lönnen. Der Umsatz sei jedoch mit $288,4 Mio. rund $5 Mio. geringer ausgefallen, als erhofft. Das Wachstum p.a. betrage im Umsatz 91%, das Gewinnwachstum gar 95%. Durchaus ein eindrucksvolles Ergebnis. Der Sektor habe geboomt und Network Appliances sei genau richtig positioniert gewesen. Das Hauptprodukt von Network Appliances sei NAS (Network Attached Storage). Dem Konzept liege zugrunde, dass Unternehmen die Daten ihrer Mitarbeiter auf einem Server lagern würden, um so den Betreuungsaufwand zu minimieren. Einfache Skalierbarkeit, bessere Verfügbarkeit und höhere Sicherheit hätten den Kundenfang leicht gemacht. Weiterhin, so rühme der CEO Warmenhoven seine Vertriebsmannschaft, würden 80% aller Auftrage im direkten Wettbewerb gewonnen werden.
Network Appliances weise seit 21 Quartalen stets ein Wachstum von über 70% aus und habe sich einen Marktanteil von 60% erkämpfen können. SUN Microsystems oder EMC hätten den Bereich der NAS erst vor kurzem als lukratives Marktsegment erkannt und würden nun stark in den Ausbau des Geschäfts investieren. Dies werde sich nachteilig auf die Margen von NTAP auswirken, sollte jedoch keinen bedeutenden Umsatzeinbruch bedeuten.
Einige weitere Daten würden die Analysten kurzfristig jedoch eher skeptisch machen. So sei der Lagerbestand von NTAP innerhalb der letzten drei Monate um 67% angestiegen, die Umschlagshäufigkeit des Lagers sei demzufolge gefallen. Das durchschnittliche Zahlungsziel für die Kunden von NTAP sei von 57 auf 70 Tage gestiegen. Der Ausblick auf das laufende Jahr sei eher verhalten: Das erwartete Quartalswachstum von 10-15% sei wohl optimistisch, so der CFO Allen. NTAP hoffe, den unteren Rand dieser Bandbreite zu erreichen.
NTAP sei Ende 1995 an die Börse gegangen und habe seinen Kurs in nur vier Jahren von $5 auf über %150 katapultieren können. Nun sei erst mal wieder ein Einbruch auf das Niveau von Anfang 2000 erfolgt, wobei der Kursverfall jedoch nicht synchron mit der Korrektur an der Nasdaq verlaufen sei, sondern erst im November begonnen habe, dafür aber um so rasanter. Charttechnisch sei nun eine Gegenreaktion jederzeit möglich. Als kurzfristiges Kursziel würden $49 gesehen.
Für den mittelfristigen Kursverlauf werfe man bei „iWatch“ lieber mal einen Blick auf das Bewertungsniveau. Mit einem KGV 01e von 86 liege NTAP ziemlich hoch. Das Fiskaljahr von NTAP ende jedoch bereits im April, daher biete das KGV 02e einen besseren Vergleichswert zu den allgemein verwendeten KGVs. Mit einem KGV 02e von 60 sei NTAP immer noch ziemlich hoch bewertet. Durch das erwartete Umsatzwachstum von über 70% p.a. lasse sich dies jedoch fast rechtfertigen.
Derzeit sehe man bei „iWatch“ den Kurs als noch immer gewagt an. Grund dafür sei das Cisco-Ergebnis. Das Cisco-Ergebnis sei ein Indikator dafür, dass die Infrastrukturausgaben von Unternehmen derzeit eher rueckgängig seien. Gemeinsam mit dem hohen Lagerbestand von NTAP lasse diese Situation kaum Spielraum für Überraschungen, so dass sich der Kurs bestenfalls auf dem aktuellen Niveau stabilisieren könne, wenn man einmal von kurzfristigen technischen Gegenreaktionen absehe.
Network Appliances sei ein interessantes Unternehmen, dass man zu einem späteren Zeitpunkt unbedingt einmal ins langfristige Depot nehmen sollte. Derzeit sei NTAP jedoch eher eine Spielwiese für Spekulanten.
Mit einem Gewinn von 11 Cents je Aktie hätten die Erwartungen der Analysten um einen Cent übertroffen werden lönnen. Der Umsatz sei jedoch mit $288,4 Mio. rund $5 Mio. geringer ausgefallen, als erhofft. Das Wachstum p.a. betrage im Umsatz 91%, das Gewinnwachstum gar 95%. Durchaus ein eindrucksvolles Ergebnis. Der Sektor habe geboomt und Network Appliances sei genau richtig positioniert gewesen. Das Hauptprodukt von Network Appliances sei NAS (Network Attached Storage). Dem Konzept liege zugrunde, dass Unternehmen die Daten ihrer Mitarbeiter auf einem Server lagern würden, um so den Betreuungsaufwand zu minimieren. Einfache Skalierbarkeit, bessere Verfügbarkeit und höhere Sicherheit hätten den Kundenfang leicht gemacht. Weiterhin, so rühme der CEO Warmenhoven seine Vertriebsmannschaft, würden 80% aller Auftrage im direkten Wettbewerb gewonnen werden.
Network Appliances weise seit 21 Quartalen stets ein Wachstum von über 70% aus und habe sich einen Marktanteil von 60% erkämpfen können. SUN Microsystems oder EMC hätten den Bereich der NAS erst vor kurzem als lukratives Marktsegment erkannt und würden nun stark in den Ausbau des Geschäfts investieren. Dies werde sich nachteilig auf die Margen von NTAP auswirken, sollte jedoch keinen bedeutenden Umsatzeinbruch bedeuten.
NTAP sei Ende 1995 an die Börse gegangen und habe seinen Kurs in nur vier Jahren von $5 auf über %150 katapultieren können. Nun sei erst mal wieder ein Einbruch auf das Niveau von Anfang 2000 erfolgt, wobei der Kursverfall jedoch nicht synchron mit der Korrektur an der Nasdaq verlaufen sei, sondern erst im November begonnen habe, dafür aber um so rasanter. Charttechnisch sei nun eine Gegenreaktion jederzeit möglich. Als kurzfristiges Kursziel würden $49 gesehen.
Für den mittelfristigen Kursverlauf werfe man bei „iWatch“ lieber mal einen Blick auf das Bewertungsniveau. Mit einem KGV 01e von 86 liege NTAP ziemlich hoch. Das Fiskaljahr von NTAP ende jedoch bereits im April, daher biete das KGV 02e einen besseren Vergleichswert zu den allgemein verwendeten KGVs. Mit einem KGV 02e von 60 sei NTAP immer noch ziemlich hoch bewertet. Durch das erwartete Umsatzwachstum von über 70% p.a. lasse sich dies jedoch fast rechtfertigen.
Derzeit sehe man bei „iWatch“ den Kurs als noch immer gewagt an. Grund dafür sei das Cisco-Ergebnis. Das Cisco-Ergebnis sei ein Indikator dafür, dass die Infrastrukturausgaben von Unternehmen derzeit eher rueckgängig seien. Gemeinsam mit dem hohen Lagerbestand von NTAP lasse diese Situation kaum Spielraum für Überraschungen, so dass sich der Kurs bestenfalls auf dem aktuellen Niveau stabilisieren könne, wenn man einmal von kurzfristigen technischen Gegenreaktionen absehe.
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