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Sa, 18. April 2026, 2:41 Uhr

Odeon Film

WKN: 685300 / ISIN: DE0006853005

Odeon Film halten


18.07.05 08:31
SdK AktionärsNews

Die Experten von "SdK AktionärsNews" empfehlen die Aktie von Odeon Film zu halten.

Sowohl die sehr erfreulichen Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 als auch der gute Ausblick für das laufende Geschäftsjahr, den Finanzvorstand Hansch auf der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung habe präsentieren können, würden aktuell aufgrund eines Schmiergeldskandals beim Mehrheitsaktionär, der Bavaria Film GmbH, in den Hintergrund treten.

Trotz einer Stagnation im Medienmarkt habe die Odeon Film AG im abgelaufenen Geschäftsjahr den Konzernumsatz um 57% auf 59,7 Mio. Euro gesteigert, das Ergebnis vor Steuern sei um 2,5 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro geklettert. Besonders erfreulich aus Aktionärssicht sei die weiterhin sehr gute Ausstattung des Unternehmens mit liquiden Mitteln von 12,6 Mio. Euro per 31. Dezember 2004.

Das bedeute, dass die Zahlungen für die Akquisition der Novafilm fast vollständig aus dem laufenden Cash-Flow des Jahres 2004 hätten finanziert werden können. Zudem weise die Odeon Film AG keinerlei Bankverbindlichkeiten in ihrer Bilanz aus. Auch für 2005 habe der Vorstand ein positives Ergebnis in Aussicht gestellt, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen. Die HV habe die Ausgabe von Gratisaktien beschlossen, die an die Aktionäre im Verhältnis 10:1 ausgegeben würden.

Wie der Vertreter der Bavaria Film GmbH im Aufsichtsrat, Prof. Thilo Kleine, im Rahmen der HV erklärt habe, gebe es seitens Bavaria keine Bestrebungen, die Beteiligungsquote von 52% an der Odeon Film AG zu reduzieren. Kurz nach der HV hätten sich dann aber die Ereignisse überschlagen. Die Bavaria Film GmbH sei in einen Schleichwerbungsskandal geraten, Kleine, bis dato Geschäftsführer der Bavaria Film GmbH, sei fristlos entlassen worden. Im Kern gehe es um diverse ARD-Produktionen, in denen Schleichwerbung in Millionenhöhe platziert worden sei. Ein Ende dieses Skandals sei noch nicht abzusehen, die Experten würden davon ausgehen, dass die Tage Kleines als Odeon-Aufsichtsrat gezählt seien.

Für Odeon-Aktionäre aber viel wichtiger als der Wechsel eines Aufsichtsratsmitglieds sei die Frage, inwieweit die Odeon Film AG von dem Skandal betroffen sei. Wie den Experten Hansch versichere, habe die Odeon Film AG in keiner von ihr produzierten Serie Zahlungen für so genanntes "Product Placement" erhalten, gleiches gelte für Odeon-Mitarbeiter. Hansch lege Wert darauf, sich mit der Marke "Odeon Film" von der Mutter Bavaria Film abzugrenzen. Ziel des Odeon-Managements sei es immer gewesen, von allen Fernsehsendern als unabhängiger Serienproduzent wahrgenommen zu werden.

Das Schlimmste, was Odeon deshalb auch passieren könne, wäre eine Gleichsetzung der schmutzigen Bavaria-Geschäfte mit den Auftragsproduktionen von Odeon. Interessant könnte jetzt aber auf alle Fälle der jüngst in einigen Zeitungsberichten kolportierte Ausstieg des Großaktionärs sein. Dies sollte für Odeon nur Vorteile bringen: Der Streubesitz könnte sich erhöhen und das Odeon-Management könnte frei von den Skandalen um Bavaria weiterarbeiten.

Aktionäre sollten die Odeon Film-Aktie halten, so die Experten von "SdK AktionärsNews".





 
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