PCCW kein Kauf
02.04.01 00:00
asia weekly
Gemäß den Analysten von „asia weekly“ ist die Aktie Pacific Century CyberWorks (WKN 924882) nach den enttäuschenden Zahlen kein Kauf.
Die Aktie PCCW sei in 2000 das Sorgenkind gewesen. Statt einem Aufschwung mit dem Breitbank-Service NOW habe der Titel den Anlegern einen Fehlschlag nach dem anderen präsentiert. Vor allem die hohe Verschuldung des Konzerns durch den Deal über 28 Mrd. US-$ mit C&W HKT habe PCCW in einer Phase schwacher Technologiebörse noch uninteressanter als den Marktdurchschnitt gemacht. Dies sei nicht ohne Grund, denn immerhin 59. Mio. US-$ müsste das Unternehmen monatlich an Zinsen aufwenden. Das sei im Jahr schon fast der gesamte Verlust, der für 2000 ausgewiesen worden sei. Somit werde es auch zukünftig nicht besser.
Das Unternehmen habe am Mittwoch insgesamt 886 Mio. US-$ Verlust gemeldet, was deutlich schlechter gewesen sei als von Analysten erwartet. Das Ergebnis sei von den genannten Zinsbelastungen, und vor allem auch von Abschreibungen der Beteiligungsverluste, die sich in 2000 auf 22 Mrd. US-$ belaufen hätten, belastet worden. Immerhin habe das EBITDA-Ergebnis vor Steuern 191 Mio. US-$ betragen und der Gesamtumsatz habe sich auf 935 Mio. US-$ belaufen. Im Vorfeld hätten Analysten den PCCW-Verlust auf max. 333 Mio. US-$ geschätzt und optimistische Schätzungen seien sogar von einem Gewinn in Höhe von 180 Mio. US-$ ausgegangen. Die Deutsche Bank habe das Unternehmen am skeptischsten betrachtet. Hier habe man mit einem Verlust von 692 Mio. US-$ gerechnet. Aber auch diese Schätzung sei um 285 übertroffen worden.
An den folgenden Tagen seien dann die Downgrades der Analysten gefolgt. Das Papier sei herabgestuft worden oder es sei geraten worden das Papier zu meiden. Daraufhin habe PCCW deutlich verloren und sei zeitweise sogar unter die 3 HK-$ Markte gerutscht. Am Freitag sei die Aktie bei 3,075 HK-$ aus dem Handel gegangen.
Analysten seien für die Zukunft sehr skeptisch, ob die Ziele im Bereich Breitbank erreicht würden. Das Unternehmen stecke viel Hoffnung in das Backbone Joint Venture mit Telstra. Nach Analysten-Meinung werde dies höchstens einen Marktanteil von 9% in Asien bekommen. Der Konzern selbst gehe von über 15% aus. Allerdings könnte dieses Joint-Venture von seinen 6% Anteil am Unterseekabel Asia Pacific Cable Network 2 profitieren, das in 3 Jahren den Break Even erreichen solle.
Trotz der Kursrückschläge zähle PCCW unter den Telekom-Unternehmen zu den teuersten in Asien. Phantasie könne durch die Struktur des Konzerns erst wieder aufkommen, wenn das Unternehmen komplett umstrukturiere, die Internetbeteiligungen wieder anziehen würden oder das Marketing von NOW und iTV seine Aufgaben erfülle. Aufgrund dieser Aussichten sei für die kommenden Monate von einer Bewegung zwischen 3 HK-$ und 4 HK-$ auszugehen, so die Experten von „asia weekly“
Die Aktie PCCW sei in 2000 das Sorgenkind gewesen. Statt einem Aufschwung mit dem Breitbank-Service NOW habe der Titel den Anlegern einen Fehlschlag nach dem anderen präsentiert. Vor allem die hohe Verschuldung des Konzerns durch den Deal über 28 Mrd. US-$ mit C&W HKT habe PCCW in einer Phase schwacher Technologiebörse noch uninteressanter als den Marktdurchschnitt gemacht. Dies sei nicht ohne Grund, denn immerhin 59. Mio. US-$ müsste das Unternehmen monatlich an Zinsen aufwenden. Das sei im Jahr schon fast der gesamte Verlust, der für 2000 ausgewiesen worden sei. Somit werde es auch zukünftig nicht besser.
An den folgenden Tagen seien dann die Downgrades der Analysten gefolgt. Das Papier sei herabgestuft worden oder es sei geraten worden das Papier zu meiden. Daraufhin habe PCCW deutlich verloren und sei zeitweise sogar unter die 3 HK-$ Markte gerutscht. Am Freitag sei die Aktie bei 3,075 HK-$ aus dem Handel gegangen.
Analysten seien für die Zukunft sehr skeptisch, ob die Ziele im Bereich Breitbank erreicht würden. Das Unternehmen stecke viel Hoffnung in das Backbone Joint Venture mit Telstra. Nach Analysten-Meinung werde dies höchstens einen Marktanteil von 9% in Asien bekommen. Der Konzern selbst gehe von über 15% aus. Allerdings könnte dieses Joint-Venture von seinen 6% Anteil am Unterseekabel Asia Pacific Cable Network 2 profitieren, das in 3 Jahren den Break Even erreichen solle.
Trotz der Kursrückschläge zähle PCCW unter den Telekom-Unternehmen zu den teuersten in Asien. Phantasie könne durch die Struktur des Konzerns erst wieder aufkommen, wenn das Unternehmen komplett umstrukturiere, die Internetbeteiligungen wieder anziehen würden oder das Marketing von NOW und iTV seine Aufgaben erfülle. Aufgrund dieser Aussichten sei für die kommenden Monate von einer Bewegung zwischen 3 HK-$ und 4 HK-$ auszugehen, so die Experten von „asia weekly“
