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Do, 9. Februar 2023, 3:31 Uhr

Pne

WKN: A0JBPG / ISIN: DE000A0JBPG2

PNE WIND Gespräche mit Investoren für "Gode Wind II" in der finalen Phase


06.12.11 09:35
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten zum Kauf der PNE WIND-Aktie (ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG).

Martin Billhardt, Vorstandschef von PNE WIND, könnte seinen Anteilseignern in diesem Jahr noch ein Weihnachtsgeschenk machen. Wie der CEO den Experten im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, würden sich die Gespräche mit Investoren für das 250 Megawatt Offshore-Windparkprojekt "Gode Wind II" in der finalen Phase befinden. "Es gibt derzeit zwei Kandidaten. Ziel ist den Verkauf noch in diesem Jahr abzuschließen", habe Billhardt gesagt. In Concreto handle es sich um eine Investorengruppe und einen Einzelinvestor. Der Investorengruppe sei bis Mitte Dezember Exklusivität gewährt worden und der Einzelinvestor befinde sich in der Prüfung des Projekts. Bei Abschluss eines Vertrages erwarte Billhardt eine signifikante Anzahlung.

In der Summe habe "Gode Wind II" ein Potenzial für PNE WIND nach aktuellen Marktpreisen, verteilt auf die nächsten Jahre, von 300.000 bis 400.000 Euro pro einzelnes Megawatt. Gelinge der Verkauf noch in diesem Jahr, werde das Unternehmen diesen Turnus mit deutlich schwarzen Zahlen abschließen. Nach neun Monaten sei das Ergebnis noch negativ gewesen, was allerdings auch durch Einmal- und Projektentwicklungskosten belastet gewesen sei. Sollte sich der Verkauf von "Gode Wind II" allerdings doch ins kommende Jahr verschieben, wäre das Projekt natürlich nicht verloren. Dann müsste Billhardt den Geschäftsbericht 2011 allerdings in roter Tinte verfassen. Der Profit 2012 würde dann jedoch deutlich höher ausfallen.

Sorgen, dass durch die aktuellen Kapitalmarktverwerfungen das entsprechende Geld fehle oder Anleger die Investitionen schieben würden, habe der CEO nicht. "Von einer Kreditverknappung oder einer ähnlichen Situation wie im Jahr 2008 sind wir weit entfernt. Zumal die KfW-Gruppe den Ausbau von Offshore-Windenergie erheblich fördert. Das Interesse für Windenergieanlagen ist insgesamt sehr groß." Selbst die Energieversorger seien unverändert auf der Käuferliste für Windparkprojekte. Politisch werde Windkraft in Deutschland sowohl bei Offshore- und Onshore-Anlagen weiterhin gewollt. "Die Signale sind eindeutig."

Auch im britischen Markt sei das Umfeld für das Geschäft von PNE WIND sehr positiv. Perspektivisch freue sich Billhardt über günstigere Preise bei Windenergieanlagen. "Ab sofort wird sich das günstigere Preisniveau seitens der Hersteller der Anlagen für uns und unsere Kunden auszahlen."

Für das Jahr 2012 zeige sich Billhardt ebenfalls optimistisch. Highlight sei dann der Verkauf des Projekts "Gode Wind I". Das Projekt habe eine ähnliche Größe wie "Gode Wind II". Sodann bekräftige der CEO die kumulierte EBIT-Prognose für die Jahr 2011 bis 2013. Erwartet werde in diesem Zeitraum ein Gewinn vor Steuern und Zinsen zwischen 60 bis 72 Mio. Euro. Wesentlicher Treiber für die Erfüllung der Prognose sei der Verkauf der beiden "Gode Wind"-Projekte.

Jüngst sei zudem der Verkauf des Offshore-Projekts "Nautilus II" verkündet worden. Die Veräußerung sei laut Billhardt zu Marktpreisen bei Frühphasenprojekten erfolgt. "Unser investiertes Geld haben wir wiederbekommen. Ein weiteren positiven Effekt auf das Ergebnis hat der Verkauf zunächst nicht." Erst auf der Zeitachse der Weiterentwicklung würden Meilensteinzahlungen winken. Das werde aber noch ein paar Jahre dauern, da dieses Projekt rund 200 Kilometer von der Küste entfernt sei und alles andere als einfach sei. Zum Vergleich: Das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund" liege 30 Kilometer von der Küste entfernt und sei von der Entwicklung bereits deutlich weiter vorangeschritten gewesen.

Die Aktie der PNE WIND AG habe sich der negativen Stimmung an den Kapitalmärkten nicht entziehen können. Obwohl das operative Entwicklungsgeschäft des Unternehmens absolut intakt sei und übrigens mit dem schwachen operativen Geschäft des Anlagenherstellers Nordex überhaupt nicht zu vergleichen sei, interessiere sich derzeit fast niemand für das Papier. Mit dem Verkauf von "Gode Wind II" könnte wieder etwas mehr Wind in die Aktie kommen.

Günstig sei das Papier. An der Börse koste PNE WIND lediglich 70 Mio. Euro. Allein die beiden "Gode Wind"-Projekte hätten für die Gesellschaft ein Potenzial von rund 140 Mio. Euro bei erfolgreicher Fertigstellung. Diese Tatsache dürfte früher oder später strategische Aufkäufer anlocken. Aktuell befinde sich Billhardt allerdings mit keiner Adresse in tief greifenden Gesprächen für eine Übernahme. Er habe perspektivisch allerdings nicht ausschließen wollen, dass PNE WIND ein Übernahmekandidat sei.

Im Vorfeld eines möglichen Verkaufs von "Gode Wind II" bieten sich bei der PNE WIND-Aktie Käufe an, so die Experten von "TradeCentre.de". Zumal die Aktie bei Kursen um 1,50 Euro auch nicht teuer sei und somit Kursrisiken nach unten relativ begrenzt sein sollten. (Analyse vom 06.12.2011) (06.12.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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